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    Hornita Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 19. August 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 90

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    913 Rezensionen

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    Sieben Tage im Juni

    Tia Williams
    Sieben Tage im Juni (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.05.2026

    Von allem zu viel

    Vor allem zu Beginn ist der Schreibstil übertrieben flippig, überkandidelt und sprunghaft und ich hatte Probleme ins Buch zu finden. Dennoch habe ich mich durchgekämpft und der Schreibstil wurde etwas besser. Die Lebensgeschichte der beiden Protagonisten ist nicht einfach und um etwas Positives zu nennen: Ich fand die Sichtweise auf Literatur aus dem Blickwinkel unterprivilegierter, farbiger Jugendlicher bzw. späteren Bestsellerautoren interessant. Mehr Positives kann ich leider nicht sagen, es war einfach von allem zu viel. Die Themen schwenken von Familiengeschichte, Kindheitstraumata, Belästigung, Gewalt, Rassismus über die Literaturszene zu Freundschaft, Liebe und Sex. Vieles wird übertrieben dargestellt, ich fand weder die Charaktere noch ihre Gespräche oder ihr Verhalten realistisch. Für mich ist das Buch eine wilde Mischung von aktuellen Themen, die oberflächlich angekratzt werden. Durch den sprunghaften Stil wird kein Motiv befriedigend behandelt und die Liebesgeschichte wirkt aufgesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Leben in New York wirklich so ist, wie es im Buch dargestellt wird. Deshalb leider nur zwei Sterne von mir.
    Mit anderen Augen

    Jane Tara
    Mit anderen Augen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.05.2026

    Von Gesellschaftskritik zum Wohlfühlroman

    Ab der ersten Seite hat mir der humorvolle Schreibstil gefallen. Das Thema ist zeitgemäß und interessant, das Verschwinden von Tildas Körperteilen und die Realisierung, dass viele Frauen jenseits der Lebensmitte unsichtbar werden, entspricht der Wahrnehmung vieler Frauen und wird lebensklug und glaubwürdig mit dieser fiktiven Krankheit auf die Spitze getrieben. Tildas Weg zu sich selbst und was ihr wichtig ist im Leben, liest sich ein bisschen wie ein Ratgeber, gibt aber auch viele, interessante Impulse vor allem zum Überwinden alter Glaubenssätze, Meditationsformen testen, Lebensfreude wieder finden, etc. Mir haben die lebensklugen Details und die weibliche Solidarität im Buch sehr gut gefallen. Bei jedem Kapitelbeginn gibt es ein Zitat, was ich anfangs zu viel fand, im Laufe des Buches aber verstanden habe, da sie Tildas Entwicklung begleiten. Trotz des Humors hat das Buch anfangs viele gesellschaftskritische Ansätze, die zum Ende hin etwas verwaschen werden. Mir war der Schluss etwas zu vorhersehbar und auch zu kitschig, um glaubhaft zu sein. Deshalb mache ich einen Stern Abzug, kann das Buch aber trotzdem empfehlen.
    Home Before Dark

    Eva Björg Ægisdóttir
    Home Before Dark (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.05.2026

    Mitreißender Cold Case


    Das Buch startet langsam, nimmt dann aber richtig Fahrt auf und ich empfand es als sehr spannend. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive der verschwundenen Kristin, genannt Stine, in den Jahren 1966 / 1967 und ihrer Schwester Marsi im Jahr 1977 erzählt. Die Story ist zeitlos und hat ihren Fokus auf psychologischen Details, weshalb das historische Setting gut zu lesen ist. Marsi versucht das Verschwinden ihrer Schwester aufzuklären und ich fand es sehr glaubhaft, wie sie in der ländlichen Umgebung nach und nach Details erfährt und mehr Informationen über Stine bekommt. Auch ist es sehr gut gemacht, wie sich das Bild ihrer Schwester verändert und sie von Marsi und vom Leser differenzierter wahrgenommen wird. Die Charaktere sind gut gezeichnet und das Ganze wird so spannend erzählt, dass ich das Buch in zwei Tagen gelesen habe. Die Auflösung fand ich glaubhaft und es werden alle losen Ende zusammengeführt. Es gibt einen überraschenden Twist, den ich nicht habe kommen sehen, der sich aber ganz unauffällig schon lange in der Handlung angedeutet hatte. Genau so soll ein Psychothriller sein. Ich fand ihn sehr gelungen und empfehle das Buch gerne weiter.
    Das Tränenhaus. Roman

    Gabriele Reuter
    Das Tränenhaus. Roman (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.05.2026

    Faszinierendes Sittengemälde

    Man merkt am Schreibstil und der Wortwahl, dass das Buch schon etwas älter ist, aber daran habe ich mich sehr schnell gewöhnt und den Unterschied nach kurzer Zeit auch gar nicht mehr wahrgenommen. Die Geschichte ist aus der Sicht der gut situierten Schriftstellerin Cornelie Reimann geschrieben, die sich aufgrund ihrer ungewollten Schwangerschaft aus dem normalen Leben zurückzieht. Sie landet in einem Geburtshaus, in dem weibliche Jugendliche und Frauen verschiedener Gesellschaftsschichten bis zur Geburt die Zeit überbrücken und sich regelrecht verstecken müssen. Ich fand es sehr gut gemacht, wie die Autorin die unterschiedlichen Schicksale durch die Bewohnerinnen, die Besucherinnen, die Betreiberin und auch die Ortsbewohner dargestellt hat. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, ich fand es sehr interessant und finde es wichtig, dass diese Art von Literatur sichtbar wird. Obwohl ich viel lese, hatte ich bisher noch nie von diesen Geburtshäusern gehört und kann mir sehr gut vorstellen, dass das Buch 1908 beim Erscheinen einen Skandal verursacht hat. Als Bonus gibt es am Ende ein sehr informatives und hilfreiches Nachwort von Annette Seemann, das einem bei der Einordnung der Schriftstellerin und der Zeit hilfreich ist. Ich finde das Buch ausgesprochen interessant und empfehlenswert!
    Emmis großes Campingabenteuer

    Esther Van Den Berg
    Emmis großes Campingabenteuer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.05.2026

    Ein wunderschönes, durchdachtes Buch über den ersten Urlaub

    Das Buch macht qualitativ einen sehr guten Eindruck. Die Farben sind strahlend und intensiv und die einzelnen Blätter sind richtig dick und damit hervorragend für Kinderhände geeignet. Emmis Campingabenteuer hat uns sehr gut gefallen. Viele Details treffen auf jede Art von Urlaub zu, so dass das Buch auch eine nette Einstimmung auf andere Urlaubsreisen ist. Auch Emmi muss sich vorbereiten und packen, schließlich müssen die Lieblingsschmusetiere und einige Spiele mit. Das wird alles auf eine sehr nette, charmante Art erzählt. Die Zeichnungen dazu sind wunderschön. Die Farbpalette wird voll ausgeschöpft, aber die Bilder wirken nicht überladen und konzentrieren sich aufs Wesentliche. Die Menge an Text ist gerade richtig, so dass man Emmi durch ihre Tage auf dem Campingplatz begleitet. Outdoor wie Indoor findet sich eine gute Beschäftigung für die Freundesgruppe, das ist realitätsnah und holt die kleinen Leser in ihrer Erfahrungswelt ab. Wir sind sehr zufrieden mit Emmis Campingabenteuer und haben das Buch zur Einstimmung auf eine Reise gut gebrauchen können.
    Vielleicht im Sommer

    Lukas Mi-Sa Nguy¿n Egger
    Vielleicht im Sommer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.04.2026

    Jugendliche am Rande der Gesellschaft – Lesenswert!

    Zu Beginn ist mir direkt aufgefallen, dass der Schreibstil mit vielen kurzen Sätzen eher einfach ist. Das passt aber sehr gut zu den jugendlichen Protagonisten und die Handlung hat mich einfach mitgerissen und ich habe mir bald keine Gedanken mehr über den Schreibstil gemacht. Die Hintergründe von Kians Heimaufenthalt bleiben lange nebulös, während Marco ganz offen mit seiner Situation umgeht. Die unterschiedlichen Charaktere der beiden fand ich sehr gut getroffen und mit wenigen Details tief und nachvollziehbar dargestellt. Überhaupt fand ich alle Charaktere und Handlungen, auch der Nebenfiguren, sehr realitätsnah und treffend. Mir hat sehr gut gefallen, wie der Autor die unterschiedlichen Reaktionen der Personen auf die beiden Jugendlichen zeigt, die am Rande der Gesellschaft leben und sofort marginalisiert werden. Auf ihrem Roadtrip erlebt man auch als Leser die Höhen und Tiefen mit, man bewegt sich zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Mir hat das Ende aufgrund seines Realismus gut gefallen, es war einfach stimmig. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe. Kian und Marco haben mehr Sichtbarkeit verdient, deshalb bekommt das Buch volle fünf Sterne von mir.
    Die Dinner Party

    Viola van de Sandt
    Die Dinner Party (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.04.2026

    Vielschichtig und psychologisch dicht

    Das Buch wird aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, aber in einer interessanten Mischung aus Gesprächen mit ihrer Therapeutin, Erinnerungen an die Dinner Party und therapeutischen Briefen an Harry, eine alte Studienbekanntschaft. Man erfährt die Familien- und Lebensgeschichte von Franca und erlebt ihre Einsamkeit, ihre Selbstaufgabe in der Beziehung mit Andrew sowie ihre Anpassung an den bequemen Lebensstil der Reichen, aber auch sein unreflektiertes, übergriffiges Verhalten. Mir hat sehr gut gefallen, wie sie sich ihre Erinnerung an die Dinner Party langsam zurückholt und dessen Ablauf geschildert wird. Ein Höhepunkt war für mich, wie sie als Vegetarierin ein Fleischgericht für die Gäste zubereitet, darin zeigt sich so symptomatisch, wie sie sich bis zur Selbstaufgabe in diese Rolle der repräsentativen Partnerin verloren hatte. Lange erfährt der Leser nicht, was auf dieser Party mit dem Messer passiert ist, so ist die Geschichte zugleich spannend und psychologisch dicht. Die Autorin spielt mit der Wahrnehmung des Lesers und dem, was man meint zu verstehen oder so sieht, wie man es sehen will. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, ich empfehle ihn gerne weiter.
    Waldmann

    Thomas Ziebula
    Waldmann (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.04.2026

    Komplex, raffiniert, spannend, aktuell

    Die Figur des Kommissar Waldmann hat mir sehr gut gefallen. Er ist traumatisiert, empathisch, professionell und hat aber sein eigenes Wertesystem, was ihn sympathisch und nahbar macht. Die Handlung ist komplex und wird aus vielen verschiedenen Perspektiven mit Zeitsprüngen erzählt. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich die einzelnen Erzählstränge einordnen konnte, für mich hat das aber auch seinen Reiz, weil ein komplexer Fall viel interessanter ist. Bis zum Schluss hatte ich hin und wieder einen Aha-Effekt, wodurch der raffinierte Plot-Aufbau demonstriert wird. Die Themen Zwangsprostitution, Menschenhandel, Mafia sind aktuell und das Setting in Deutschland und den Niederlanden schreckt auf und öffnet dem Leser die Augen. Gerade in Bezug auf ukrainische Frauen, die als Kriegsflüchtlinge ungewollt in die Fänge von Menschenhändlern landen, ist das Buch zeitgemäß. Mit Beginn und Ende in Nigeria schließt sich für mich der Kreis, der Fall wird umfassend gelöst. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, daher volle fünf Sterne von mir.
    Der Fjord

    Sarah Goodwin
    Der Fjord (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.04.2026

    Spannender Plot, aber unglaubwürdiges Ende

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich hatte jederzeit Lust aufs Weiterlesen. Die Geschichte der vermissten Schwester und die Suche nach ihr am letzten bekannten Aufenthaltsort sind ebenso plausibel wie die Handlung auf dem Anwesen der Superreichen. Einige Charaktere hätten etwas feiner gezeichnet werden können, aber größtenteils wirken Charaktere und Handlung realistisch und nachvollziehbar. Ich mache einen Stern Abzug für das Ende. Die Auflösung zieht sich sehr in die Länge und für mich war es der ein oder andere Twist zu viel, wodurch das Ende leider sehr unglaubwürdig wurde. Trotzdem hat mir das Lesen dieses Buchs Freude gemacht und aufgrund der spannenden Geschichte und des guten Schreibstils empfehle ich es gerne weiter.
    Laute Nächte

    Anne Freytag
    Laute Nächte (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.04.2026

    Melancholisch, intensiv, glaubhaft

    Mir hat die Buchidee sehr gut gefallen: eine Wohngemeinschaft in Wien, deren Mitglieder sich nach vielen Jahren wieder treffen, bietet viel Stoff für interessante Lebensläufe und psychologischen Tiefgang. Das Buch ist aus der Perspektive eines Mitbewohners, Kenni, geschrieben. Ich fand seine Person ebenso wie die anderen Charaktere sehr glaubhaft dargestellt. Das Zusammenleben und die Entwicklung der Beziehungen in der WG ergeben sich natürlich und die Handlung ist aus einem Guss. Aus oberflächlichen Kontakten entstehen tiefe Beziehungen und es werden einige Geheimnisse gelüftet. Kennis tiefe Trauer um seine Freundin und sein Kampf zurück ins Leben und in Liebesbeziehungen ist für mich aber das Hauptthema. Das ist nicht immer leicht zu lesen, mir kamen öfters die Tränen, weil vieles so treffend beschrieben wurden. Deshalb ist das keine Lektüre für nebenher oder im ÖPNV, man möchte sich darauf konzentrieren. Besonders gut hat mir gefallen, wie sich Kenni im Laufe der Zeit differenzierter mit seiner verstorbenen Freundin beschäftigt und sich sein Blickwinkel wandelt. Das wird mit großer psychologischer Tiefe geschildert. Am Ende hätte ich gerne noch mehr über die anderen WG Bewohner erfahren, wie ihre Leben verlaufen sind, aber ein Manko ist das Fehlen nicht. Es war für mich das zweite Buch von Anne Freytag, aber sicher nicht das letzte.
    Mord ist die beste Beseitigung

    Volker Klüpfel
    Mord ist die beste Beseitigung (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.04.2026

    Cooler Aufhänger, sympathische Charaktere

    Dies ist der zweite Fall für Svetlana und Tommi und er hat mir besser gefallen als der erste Band, da ich ihn ausgewogener fand. Die Reihe lebt von den sympathischen Charakteren, vor allem Svetlana gefällt mir sehr gut. Auch tauchen einige skurrile Nebenfiguren aus dem ersten Teil wieder auf, so dass man sich direkt heimisch fühlt. Ich glaube, dass man auch gut zurechtkommt, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Tommis schriftstellerische Bemühungen fand ich etwas anstrengend und deshalb hätten sie für mich weniger Raum haben dürfen. Der Fall ist interessant und vor allem der Aufhänger mit dem Reiseruf ist mal was anderes, nostalgisch und ungewöhnlich zugleich. Es gibt einiges an Cosy Beiwerk, aber zum spannenden Ende hin konzentriert sich die Handlung auf den Fall. Es wird ein richtiger Showdown geboten mit einer überraschenden Wendung, die ich nicht erahnt habe, die aber trotzdem plausibel ist. Einige nebensächliche Details bleiben offen, dennoch fand ich das Ende befriedigend. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Da es noch ein bisschen Luft nach oben gibt, vergebe ich gute vier Sterne.
    Das letzte Buch von Marceau Miller

    Marceau Miller
    Das letzte Buch von Marceau Miller (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.04.2026

    Rasant und spannend

    Ab der ersten Seite hatte ich Spaß an diesem Buch. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Handlung nimmt sofort Fahrt auf. Da der Schwung nie abreißt habe ich das Buch an einem Tag gelesen. Es gibt einige Perspektivwechsel, die so gut dosiert waren, dass man den Überblick nicht verlieren konnte. Das Manuskript von Marceau Miller wurde geschickt in die Handlung eingebaut und hat die jeweiligen Abschnitte gut unterstützt. Ich wusste lange nicht, wo die Geschichte hinführt, aber gerade ein guter Aufbau ist ja die Kunst einer spannenden Geschichte. Die Charaktere und die alten Freundschaften fand ich gut gezeichnet und glaubhaft. Nach und nach zeigen sich Geheimnisse der Vergangenheit und Gegenwart und ich fand die Lösung am Ende dramatisch, aber nachvollziehbar. Auch das schöne Setting mit teilweise dramatischer Landschaft hat die Spannung gut unterstützt. Ich bin sehr zufrieden und kann diesen Spannungsroman uneingeschränkt empfehlen.
    Pina fällt aus

    Vera Zischke
    Pina fällt aus (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.04.2026

    Ein Roman, der etwas bewegt

    Wow! Das Buch hat mich sehr beeindruckt und angenehm überrascht. Die Geschichte von Pina, die sich ganz alleine um ihren erwachsenen, behinderten Sohn kümmert und plötzlich krankheitsbedingt aus der Bahn geworfen wird, wird sehr eindringlich erzählt und hat mich sehr bewegt. Auf der einen Seite erlebt man die Anspannung und Belastung von Pina hautnah mit, auf der anderen Seite sieht man, wie die Nachbarn mit dieser Situation umgehen und an der Herausforderung wachsen. Leos Leben wird von unsichtbar zu sichtbar und der Leser entwickelt ein Verständnis für die Unlösbarkeit der Situation. Obwohl der Schreibstil sachlich bleibt, ist die Handlung emotional und bewegend. Dieses Buch erweitert den Horizont und kann in der realen Welt wirklich etwas bewegen. Ich hoffe sehr, dass es die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient und damit das Thema Inklusion deutlicher, sichtbarer und verständlicher machen kann. Vom wichtigen Inhalt abgesehen lässt es sich hervorragend lesen und ist spannend wie ein Krimi.
    Die Stimmen der Nacht

    Tochi Eze
    Die Stimmen der Nacht (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.04.2026

    Tradition und Moderne gekonnt miteinander verflochten

    Die Familien- und Lebensgeschichten von Margaret und Benjamin werden in drei großen Erzählzeiten und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Obwohl die Zeitwechsel auch unangekündigt kommen, habe ich den Überblick meistens behalten und fand die verschiedenen Sichtweisen gut gemacht und sehr interessant. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich habe schnell ins Buch und in das für mich ungewohnte Setting in Nigeria reingefunden. Gerade die frühe Erzählperspektive der Ahnen hat mir besonders gut gefallen, man bekommt einen besonderen Eindruck und Blick auf die Kolonialisierung Nigerias und die Auswirkungen auf die alten Familien- und Dorfstrukturen. Die Mischung aus Tradition und Moderne im Buch fand ich sehr reizvoll, auch die langfristigen Auswirkungen auf die Betroffenen über Generationen hinweg. Nach der Hälfte war die Handlung einen Tick langatmig, ansonsten wirklich ansprechend. Ergänzend hätte ich mir noch ein Personenregister, ein Glossar und eine Landkarte gewünscht, um Verständnis und Überblick zu vereinfachen.
    Schlaf

    Honor Jones
    Schlaf (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.04.2026

    Interessantes Motiv, aber streckenweise langatmig

    Man begleitet Margaret in großen Kapiteln mit Zeitsprüngen durch ihr Leben. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Erzählzeit und die Kindheits- und Missbrauchserinnerungen werden gut transportiert. Gerade der erste Abschnitt über Margarets Kindheit war für mich das Beste am Buch. Die Figur der Mutter ist stellenweise klar, manchmal aber auch nebulös und wenig greifbar, das macht sie glaubhaft und ihr Verhalten realistisch. Gerade die Darstellung ihrer Prioritäten fand ich gut gemacht. Danach fand ich die Geschichte ziemlich banal und langatmig. Margarets Alltag mit Ex-Mann, neuem Partner, Kindern, usw. sind ziemlich unspektakulär und nicht wirklich interessant. Das aufgrund des Klappentextes erwartete Grundmotiv (Verhältnis zur Mutter, Missbrauch) wird zwischendurch und auch am Ende nur gestreift. Ich hätte mir eine bessere Ausarbeitung gewünscht. Dagegen wird klar transportiert, dass die Mißbrauchserfahrung ebenso wie das Verhalten der Mutter immer in Margarets Kopf sind und ihre Gedanken und ihr Verhalten beeinflussen. Das Buch lässt sich gut lesen, hat meine Erwartungen aufgrund des Klappentexts nicht erfüllt.
    SUPERBIKES Das große Vorlesebuch

    Hanna Sörensen
    SUPERBIKES Das große Vorlesebuch (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.03.2026

    Rasante Action, große Vielfalt

    Das Superbikes Vorlesebuch ist ein richtig großes und schweres Buch. Es hat 125 Seiten und die Mischung aus Text und Illustration ist sehr ausgewogen, es gibt auf jeder Seite etwas zu sehen. Die Schrift ist größer als normal, so dass auch junge Leser etwas davon haben. Das Buch bleibt aufgeschlagen auf der gewählten Seite liegen und verblättert nicht, ein kleines Detail, aber ich finde das hilfreich. Inhaltlich fand ich es sehr actionreich und rasant, die tollen Illustrationen passen hervorragend zur Handlung. Anfangs ist es nicht einfach, den Überblick über die vielen Superbikes zu behalten, aber die Namen lassen teilweise auf die Funktion schließen, wie zum Beispiel Feuerwehr-Bike Firo oder Eisverkäufer Cookie. Für junge Zuhörer ist das schwerer als für die Älteren. Die Superbikes erleben viele kleine Abenteuer, das ist erfrischend anders und nett gemacht. Die Geschichten sind so vielfältig, dass auch für jede Altersklasse etwas dabei ist, so etwa das Thema Geburtstag für die Jüngeren, rasante Wettrennen für die Älteren. Kinder können durch die Vielfalt lange Spaß an diesem Buch haben. Es begleitet die Kleinen auch beim Älterwerden, Fahrrad fahren ist einfach zeitlos.
    Der Fährmann

    Regina Denk
    Der Fährmann (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.03.2026

    Eindringlich, authentisch, spannend

    Mir hat dieser Roman über das Leben von drei Kindheitsfreunden bis in den Ersten Weltkrieg hinein sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist toll, bildhaft, gewaltig, niveauvoll und doch gut zu lesen. Außerdem passt er hervorragend zur Erzählzeit und unterstützt das Eintauchen in das ländliche Setting. Eine der Hauptfiguren ist der Fährmann und die mystische Bedeutung wird zusätzlich zum handfesten Beruf dezent angedeutet. Die Lebensentwürfe der Hauptfiguren sind vorgezeichnet, aber trotzdem ist das Buch spannend mit Sogwirkung, da man als Leser nichts vorhersehen kann. Die Charaktere fand ich sehr gut getroffen, da man sich wirklich in jeden Einzelnen sehr gut hinein versetzen kann. Die Handlung ist mitreißend, eindringlich, absolut nachvollziehbar und wirkt einfach authentisch. Sie zeigt, wie schnell sich das Leben und die Lebensumstände ändern können. Ich bin sehr zufrieden und habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, weil es mich so gefesselt hat.
    Es war nicht anders möglich

    Svenja Liesau
    Es war nicht anders möglich (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.03.2026

    Keine einfache Lektüre, aber interessant

    Man begleitet die 35-jährige Martina, aus deren Perspektive das Buch erzählt wird, durch ihr unstetes Leben und erlebt ihren psychischen Absturz. Einsamkeit, Arbeitslosigkeit, Alkoholsucht und unverarbeitete Trauer um den kürzlich verstorbenen Vater sind die Hauptmotive der Erzählung. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch läßt sich gut lesen, auch wenn einige Episoden inhaltlich schwer verdaulich sind. Es werden einige Kneipenbesuche und Gespräche geschildert, das war wirklich gelungen und für mich das Highlight des Buchs. Durch den Berliner Dialekt, der gut getroffen wird, fühlt man sich live dabei. Auch gibt es einige philosphische und soziologische Ansätze, wodurch das Niveau gehalten wurde. Das hätte für meinen Geschmack noch etwas vertieft werden können. Auch gab es in der Erzählung einige Leerstellen und Unklarheiten, mir hätte mehr Deutlichkeit das Lesen und Verständnis vereinfacht, zum Beispiel über den Vater. Insgesamt ist es eine interessante, aber keine einfache Lektüre, die nicht für jeden geeignet ist.
    Tokyo Girls Club

    Asako Yuzuki
    Tokyo Girls Club (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.03.2026

    Empfehlenswerte Charakterstudie

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mich total gefesselt. Die Charaktere und ihre Entwicklung fand ich sehr gut geschildert, die Gedanken und Handlungen sind nachvollziehbar und glaubwürdig. Da die Geschichte in einer anderen Kultur spielt, fand ich es umso bemerkenswerter, dass sich alles so stimmig angefühlt hat. Nebenbei erfährt man noch einiges über die japanische Kultur, aber mit den Hauptmotiven, Freundschaft, Konkurrenz, Besessenheit, Social Media und Familie wird der Plot eindringlich und universell. Es gab durchaus auch überraschende Entwicklungen, die dennoch gut zu den Charakteren gepasst haben. Die Personenanzahl ist überschaubar, so dass ich nie den Überblick verloren habe. Die Spannung entsteht aus der psychologischen Entwicklung der Hauptcharaktere, die sehr gut getroffen wurde. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch hat sich gut und flüssig lesen lassen. Mich hat dieses Buch angenehm überrascht und ich empfehle es gerne weiter.
    Einatmen. Ausatmen.

    Maxim Leo
    Einatmen. Ausatmen. (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.03.2026

    Unterhaltsamer, niveauvoller Wohlfühlroman

    Dieser Roman hat mich sehr gut unterhalten, obwohl er natürlich auch einige Klischees bedient. Das geschieht aber nicht plump, sondern subtil und mit Tiefgang, weshalb die Geschichte trotz aller Unterhaltung und Übertreibung auch zum Nachdenken anregt. Die Charaktere fand ich sehr gut geschildert, mir hat aber vor allem die Figur der Marlene Buchholz sehr gut gefallen. Das Aufbrechen ihres Schutzpanzers fand ich glaubhaft und konnte die Entwicklung dahin gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und schön zu lesen. Es ist keine platte Comedy, sondern ein niveauvoller, durchdachter Plot mit liebenswerten Charakteren. Es bleibt am Ende einiges offen, was mich nicht gestört hat, da es zur Handlung passt und Raum für eine Fortsetzung lässt, über die ich mich freuen würde. Einige Charaktere sind skurril, andere haben gebrochene Lebensläufe und verborgene Geschichten und das macht sie so interessant und glaubhaft.
    Eine Maus namens Merlin

    Simon Van Booy
    Eine Maus namens Merlin (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.03.2026

    Einfach nur zauberhaft und sehr empfehlenswert

    Das farbenfrohe, süße Cover hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstil ist angenehm, trat aber für mich sofort hinter der tollen Geschichte zurück. Man erlebt, wie sich die einsame Helen in Erinnerungen verliert und wie trostlos und kontaktarm ihre Tage sind. Sie hat ihre Lieben überlebt und ich fand es sehr realistisch, wie der Autor ihren Charakter und Lebenssituation beschrieben hat. Ihre Gedanken über die ihr zugelaufene Maus und die daraus folgende Kontaktaufnahme mit ihrem Umfeld war sehr realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Zwar hatte man durch Helens Erinnerungen schon das ein oder andere Stück ihre Lebensgeschichte erfahren, aber durch einen Notfall kehrt sie zu vergangener Stärker zurück und die daraus resultierenden Begegnungen haben mich sehr berührt. Es steckte soviel mehr in ihr als ein einsamer, alter Mensch und das Buch lässt einen fragen, was hinter der Fassade vieler andere Personen steckt, die man trifft. Die Figuren waren allesamt sympathisch und wertschätzend und die Geschichte der Maus Merlin ist einfach nur zauberhaft. Ein tolles, sehr empfehlenswertes Buch, das das Zeug zu einem Klassiker hat.
    Real Americans

    Rachel Khong
    Real Americans (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.03.2026

    Guter Schreibstil, aber mehr Fokus hätte geholfen

    Das Buch besteht aus drei großen Abschnitten, wobei jeder die Perspektive einer Person aus drei Generationen einer Einwandererfamilie zeigt. Allerdings sind die Geschichten nicht richtig miteinander verzahnt, wodurch das Buch streckenweise ziellos und oberflächlich wirkt und man auch drei einzelne Bücher daraus hätte machen können. Der Schreibstil ist sehr gut, die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen und viele Teile sind sehr interessant. Es gibt aber auch Schwächen im Aufbau, bei der Glaubwürdigkeit der Charaktere und der großen Menge an unterschiedlichen Themen von Einwanderung, Identität, Ehrgeiz, Freiheit, Anderssein, Kultur, Wissenschaftsethik bis zu politischen Dingen. Mehr Fokus hätte dem Buch sicher gut getan und ihm die Oberflächlichkeit an manchen Stellen genommen. Der Titel suggeriert ein Thema, das zwar angeschnitten, aber nicht gänzlich auserzählt wird. Da hätte die Autorin für meinen Geschmack viel deutlicher werden dürfen.
    Sörensen geht aufs Haus

    Sven Stricker
    Sörensen geht aufs Haus (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.03.2026

    4,5 Sterne für einen tollen, glaubwürdigen Plot und gute Charaktere

    Für mich war es das erste Buch aus der Sörensen Reihe und es hat mich angenehm überrascht. Der Fall beginnt skurril, aber dennoch realistisch. Die Charaktere sind sehr gut getroffen, sie sind etwas eigenwillig, lebensecht und man kann ihre Motive und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Der Aufbau des Buches ist wirklich gelungen, man kann das Ende nicht vorhersehen, obwohl geradlinig und bodenständig ermittelt wird. Aus den vorhandenen Hinweisen kann man sich als Leser lange keinen Reim machen, aber dann löst sich alles nachvollziehbar und realistisch auf. Mir hat sehr gut gefallen, dass die Spannung aus dem guten Plot kam und nicht daher, dass dem Leser irgendetwas verschwiegen wurde. Einen kleinen Abzug mache ich, da ich das Buch an manchen Stellen zu ausufernd und ausführlich fand und auch die Rückblenden in Sörensens Vergangenheit kürzer hätten sein dürfen.
    39 Grad Mord

    Jenny Lund Madsen
    39 Grad Mord (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    15.03.2026

    Streckenweise oberflächlich und willkürlich

    Dies ist der zweite Fall für die Dänische Autorin Hannah Krause-Bendix, die zufällig in einen Mordfall stolpert. Der erste Fall wird nicht erwähnt, nur die Personen, die sie dabei auf Island kennen gelernt hat, so dass sich dieses Buch unabhängig lesen lässt. Anfangs war mir die ironisch-selbstkritische Hannah sympathisch, mit der Zeit fand ich ihr naives und ungeplantes Vorgehen etwas anstrengend, ebenso wie ihr weinerlich kommentiertes Liebesleben. Das Buch startet interessant, ich fand den Kontrast von nordischen Charakteren in süditalienischer Umgebung ganz reizvoll. Und auch dass sie zufällig bei dem Mord im Haus war, wurde nachvollziehbar und glaubhaft geschildert. Damit hat das Buch aber schon seine besten Kapitel hinter sich, denn die Art und Weise, wie Hannah über die Insel stolpert, Wein trinkt und vermeintlich ermittelt, hat mir nicht wirklich gefallen. Der Plot hätte durchaus Potenzial gehabt, aber es wirkt vieles unstrukturiert und oberflächlich und wirkliche Ermittlungen sehen anders aus. Einerseits gibt einige Klischees, andererseits ist das Setting so unspezifisch, es hätten viele Mittelmeerinseln sein können. Der Schreibstil ist frisch und spritzig und hat über den wenig spannenden Mittelteil hinweggeholfen. Alles in allem ein eher oberflächlicher Krimi mit willkürlich wirkenden Ermittlungen.
    Die Iden von Rom

    Michael Peinkofer
    Die Iden von Rom (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.03.2026

    Kluge und glaubhafte Umsetzung eines interessanten Konzepts

    Die Idee eines alternativ-historischen Buches, ja einer ganzen Buchreihe, fand ich sehr interessant. Die tolle Umsetzung hat meine Erwartungen übertroffen und ich bin begeistert. Ich hatte erst Bedenken, dass mich die große Anzahl historischer Figuren verwirren könnte, fand aber die Menge sehr gut dosiert und bei manchen war es wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Ich habe mich schnell an vorhandenes Wissen erinnert und konnte die gut getroffenen Figuren einordnen. Man erfährt genug über die Vergangenheit, um die Beweggründe der Einzelnen zu verstehen und ihr Verhältnis zu Caesar verfolgen zu können. Der Übergang von der überlieferten Historie zur alternativen Handlung ist sehr gut gelungen. Die Charaktere handeln sehr nachvollziehbar und es hätte tatsächlich alles auch so ablaufen können. Wie sich die Allianzen neu finden und wieder Ränke geschmiedet werden fand ich sehr interessant und gut gelöst. Auch die Charaktere sind psychologisch sehr gut getroffen und handeln glaubhaft. Die Details zum Römisches Alltagsleben, zur Militärtaktik und die Frauenfiguren sind gut dosiert und toll getroffen. Das Personenregister ist sehr hilfreich, eine Landkarte wäre ebenfalls schön gewesen. Das Buch ist durchdacht und ausgewogen und besonders betonen möchte ich noch mal, wie klug die alternative Handlung in die historischen Rahmenbedingungen eingebettet wurde.
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