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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    892 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Prus, A: halb zehn - das Frühstückskochbuch

    Prus, A: halb zehn - das Frühstückskochbuch (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.03.2018

    Frühstück mal anders

    Das Frühstücks-Kochbuch lässt mich gespalten zurück.
    Gut finde ich die vielen doch relativ verschiedenen Rezepte aus der halben Welt. So bekommt man neue Ideen und Lust zum Ausprobieren. Die Rezepte sind übersichtlich und nachvollziehbar. Was ich ausprobiert habe (Bananenbrot z. B.) hat meistens funktioniert und war sehr lecker. Die Fotos sind toll und machen Appetit.
    Weniger gut dagegen ist für mich das etwas nichtssagende Cover und die Größe/Schwere des Buches. Aber das sind jetzt nur Bemerkungen am Rande. Meine Bewertung (oder die Abstriche bei den Punkten) rührt daher, dass ich zum einigen viele Rezepte sehr aufwändig empfinde und nicht mal schnell zu einem normalen Frühstück vor der Arbeit geeignet. Außerdem merkt man die Vorliebe der Autorin für Eier deutlich heraus. Und von einigen Zutaten habe ich noch nie gehört, sie werden nicht weiter vorgestellt und für ein normales Frühstück (von halb 10 kann ich nur träumen) auch eher unüblich. Außerdem fehlen mir doch die Zeitangaben zur Vorbereitung. Hier habe ich mich doch teilweise stark verschätzt (okay, ich bin nicht der Super-Koch).
    Mein Fazit: ein schönes Buch, das aber nur sehr bedingt alltagstauglich ist und eher für ein ausgedehntes Wochenendfrühstück (wenn man größere Vorbereitungen mag) dient.
    Böse Schwestern

    Böse Schwestern (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    12.03.2018

    Durchwachsen

    „Böse Schwestern“ schließt nahtlos an das Vorgängerbuch an. Die Reporterin Ellen hatte einen Zusammenbruch und soll sich in ihrem Elternhaus erholen. Auf dem Weg dahin erfährt sie von einer ermordeten jungen Frau, die scheinbar niemand kennt. Obwohl krank, beginnt sie mit den Recherchen und wird bald selbst bedroht …

    Leider schließt für mich das Buch nur inhaltlich an den Vorgänger an. Ansonsten war für mich das erste Drittel regelrecht langweilig. Es wurden verschiedene Familien vorgestellt, es fehlt der spätere Zusammenhang. Aber es fehlt dadurch auch völlige Spannung. Und die Person von Ellen war für mich nicht mehr schlüssig. Auf der einen Seite taffe Reporterin, die trotz Bedrohung weiter forscht, aber zu Hause wird sie wie ein 5-jähriges Mädchen von den Eltern behandelt, lässt sich das nahezu widerspruchslos gefallen und handelt manchmal auch so. Das brachte ich nicht richtig zusammen. Im späteren Teil des Buches nimmt die Geschichte mehr Fahrt auf und wird auch viel spannender. Mehrere mögliche Täter werden präsentiert und einige Überraschungen eingebaut. So wird das Buch insgesamt wesentlich besser und war nicht total verlorene Lesezeit.
    Frau Einstein

    Frau Einstein (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.02.2018

    Schwierig

    Mileva Maric ist eine junge Frau, die aus eher einfachen Verhältnissen aus Serbien nach Zürich geht und dort ein Studium der Physik und Mathematik durchsetzt. In der damaligen Zeit, Ende des 19. Jahrhunderts, für eine Frau schwierig und selten. Sie ist hochbegabt und lernt während des Studiums Albert Einstein kennen und wird seine erste Frau ...

    Für mich ist die Beurteilung des Buches schwierig. Zum einen ist da der reine Stil, der mich oft gelangweilt hat, besonders die späteren zu ausführlichen Beschreibungen der Hausarbeit. Wissenschaftliche Arbeit kam wenig vor. Stattdessen Kosenamen, die mir irgendwann sehr auf die Nerven fielen.
    Zum anderen beruht das ganze Buch auf Spekulationen. Einige Wissenschaftler halten Mileva für das eigentliche Genie, andere sprechen ihr fast jegliche Beteiligung ab. Ich kann nichts davon einschätzen, doch die Autorin geht von der ersteren Annahme aus. Das ist ihr gutes Recht. Nur begründet sie das kaum. Einstein wird durchweg als egoistischer Mensch, notorisch zu spät kommender Chaot und teilweise schlechter Wissenschaftler dargestellt. Seine anfangs noch wenigen guten Eigenschaften werden ihm später völlig abgesprochen und er wird als ständiger Fremdgänger und auch Schläger hingestellt. Mileva dagegen hat zwischen Wäsche, Kindern und völliger Erschöpfung die wissenschaftlichen Erleuchtungen, die ihr aber alle „geklaut“ werden. Einstein war bestimmt kein einfacher Mensch und die damaligen Zeiten waren für wissenschaftliche Arbeiten einer Frau mehr als nur schwierig. Aber diese starke Schwarz/Weiß-Zeichnung hat mich nicht überzeugt. Schade, aber so ist das Buch für mich leider nur Durchschnitt geworden.
    Schröder, P: Fanatisch

    Schröder, P: Fanatisch (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.02.2018

    Umsetzung enttäuscht

    6 Mädchen werden entführt und 6 Tage gefangen gehalten, auch ein Junge wird vermisst. Während die Mädchen in gleicher Kleidung und mit einer tiefen Wunde in der Hand freigelassen werden und danach eisern schweigen, fehlt von dem Jungen jede Spur...

    Das Thema religiöser Fanatismus ist interessant und hochaktuell und wird hier von einer anderen Seite für Jugendliche dargestellt. Leider mangelte es für mich aber stark bei der Umsetzung. Nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, hier wird nicht für Jugendliche geschrieben, sondern für Vorschulkinder. Einfache Sätze, viele Erklärungen und so viele erhobene Zeigefinger, dass jedes eigene Mitdenken sinnlos wurde. Auch die Spannung war schon stark minimiert, weil gleich am. Anfang der Ausgang der Entführung dargestellt wurde. Selbst der Täter war keine Überraschung und große Teile der Aufklärung ziemlich unglaubwürdig, das Ende Kitsch. Schade, hier hätte man viel viel mehr daraus machen können.
    Kunrath, B: Töchter wie wir

    Kunrath, B: Töchter wie wir (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.02.2018

    Zum Nachdenken

    Mona wird 40 und stellt dabei fest, dass sie mit ihrem Leben nicht zufrieden ist. Die Arbeit macht sie frustriert nur des Geldes wegen, die Beziehung läuft nicht wirklich, ihren Bruder beneidet sie um die Familie und mit ihrer Mutter kommt sie gar nicht zurecht ...

    Das Buch ist gut lesbar und beschreibt die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern verschiedener Generationen. Und wie die eigenen Erlebnisse in der Kindheit und Jugend auf die jeweils folgende Generation abfärben. Die Autorin bietet keine Patentlösungen an und verurteilt auch niemanden. Beim Lesen macht man sich seine eigenen Gedanken zum Verhältnis zu den Eltern bzw. zur Mutter. In einigem erkennt man sich auch wieder. So regt das Buch an, sich mit sich selbst und seinem Verhältnis zur Familie zu beschäftigen. Nur das Ende hat mich nicht ganz so überzeugt, zu viel Happy End. Hier wären ein paar offene Sachen überzeugender gewesen. Aber insgesamt ein gut lesbares Buch, das nicht nur unterhaltend an der Oberfläche plätschert.
    Die Vergessenen

    Die Vergessenen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.02.2018

    Erinnern!

    Vera ist Journalistin bei einem Frauenmagazin und dort gar nicht glücklich. Über einen Zufall – nämlich ihre mit einem Schlaganfall im Koma liegende Tante – kommt sie in Verbindung mit einem Verbrechen aus der Nazizeit, der Euthanasie von behinderten Erwachsenen und vor allem Kindern. Ihre Tante hat in so einem Heim gearbeitet. Während sie über den Fall recherchiert und aufdeckt, dass der damals verantwortliche Arzt noch heute unbehelligt unter einem anderen Namen lebt, gerät sie gleichzeitig in Gefahr, denn die Unterlagen, die die Taten beweisen und die sie jetzt hat, will auch der damalige Täter haben und beauftragt über einen Anwalt Manolis, diese zu finden. Der wiederum ist durch seinen Vater, der als Kleinkind mit ansehen musste, wie seine griechische Familie durch die Nazis ausgelöscht wurde, direkt an dem Fall beteiligt.

    Das Buch ist in zwei Zeiten geschrieben. Zum einen in der Gegenwart, in der die Suche nach den Akten und die Hintergründe von Vera und Manolis beschrieben werden. Zum anderen in der Vergangenheit, als die Taten 1944 stattfinden und wie die Tante darin verwickelt ist. Beides ist sehr gut und flüssig lesbar, interessant und auch spannend. Schwierigkeiten hatte ich beim Einstieg, weil mir die Figur und das Denken von Manolis sehr unsympathisch waren. Später änderte sich das etwas und ich begann eher, mit Veras Tante und ihren Taten (oder eben auch „Nicht-Taten“) nach dem Krieg zu zweifeln. Alles in allem aber war das Buch gut. Es stellt wichtige Fragen nach der Schuld im Krieg und nach dem Umgehen danach damit. Man sollte diese Zeiten nicht vergessen und den Umgang mit den Menschen. Dies alles ist so beschrieben, dass das Lesen trotz des schwierigen Themas immer noch Spaß machte.
    Witzig fand ich den „Querverweis“ auf Kommissar Dühnfort.
    Insgesamt jedenfalls gebe ich dem Buch unbedingt eine Leseempfehlung.

    Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Soße (Ziemlich beste Schwestern 1)

    Sarah Welk
    Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Soße (Ziemlich beste Schwestern 1) (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.02.2018

    Lustiges Chaos

    Mimi ist 7 und Flo(rentine) ihre 5-jährige Schwester. Sie leben auf dem Land und zur Familie gehören neben den Eltern auch noch diverse Tiere. Mimi erzählt im Buch in einzelnen Geschichten, was sie dort erleben und was sie anstellen. So ein wenig Max und Moritz auf Mädchen und liebevoll, denn bei allen ihren teilweise verrückten Einfällen haben sie irgendwie doch eigentlich immer nur eine gute Idee im Kopf. Dass man als Erwachsener diese „gute Idee“ öfter weniger gut findet, ist klar. Aber die Beschreibung ist einerseits so, dass man den beiden nicht auf Dauer böse sein kann, und andererseits hat man als Leser das Gefühl, schon etwas „zu alt“ für solche Einfälle zu sein. Damit kommt die Pädagogik des Buches ohne groß erhobenen Zeigefinger aus.
    Das Buch ist meiner Ansicht nach gut zum Vorlesen geeignet, auch aufgrund der Einteilung in einzelne Erlebnisse. Aber auch durch die schönen Bilder wird das Interesse geweckt zum Selbstlesen. Aufgrund des „vielen Rosas“ denke ich allerdings, dass es eher Mädchen ansprechen wird. Insgesamt aber ein gut gelungenes Buch.
    Ein mögliches Leben

    Ein mögliches Leben (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.02.2018

    Nicht vergessen

    Franz macht als sehr alter Mann eine Reise mit seinem Enkel nach Amerika. Es ist kein verspäteter Urlaubstrip, sondern eine Reise in die eigene Vergangenheit. Franz war Kriegsgefangener in Amerika und möchte die Orte von damals besuchen...

    Das Buch ist vielschichtig. Zum einen wird die Geschichte einer Familie erzählt, Franz als Jugendlicher bis zum alten Mann, aber auch über Franz‘ Tochter und Enkel. Gleichzeitig ist es aber auch Zeitgeschichte und ein unheimlich starker und bewegender Bericht über die Menschen in den amerikanischen Gefangenenlagern. Materiell ging es ihnen sehr gut, im Gegensatz zur Heimat mussten sie nicht hungern, hatten Freizeitaktivitäten und eine gute Versorgung. Es ist aber auch der Bericht darüber, wie einzelne ihre Verblendung ablegten und sich entwickelten.
    Das Buch ist nicht leicht zu lesen. Vor allem in den Anfangszeiten verwirrte mich der schnelle Wechsel zwischen den Erlebnissen von Franz im Lager und seinen Jugenderinnerungen mit dem Bruder. Hier hätte mir eine bessere Kennzeichnung gefallen. Doch insgesamt empfand ich es als ein sehr lesenswertes Buch.
    Wolfswut

    Andreas Gößling
    Wolfswut (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.02.2018

    Teils teils

    Lottes Vater stirbt an Krebs und beim Sichten des Nachlasses findet sie Fässer mit Leichenteilen. Doch ihr Vater war ein allseits anerkannter Mensch und das passt nicht zusammen. Die Ermittler kommen schnell hinter das jahrelange Doppelleben. Die Ermittlungen werden eingestellt, bis erneut ein Mord in ähnlicher Form geschieht...

    Das Buch ist nach wahren Begebenheiten geschrieben. Furchtbar genug, was solche Menschen tun. Doch leider hat der Autor für mich noch einen draufgesattelt und zu viel gewollt. Der Anfang des Buches ist richtig gut. Das Ermittlerteam überzeugt und ist richtig sympathisch. Auch das Ende ist klasse und birgt einige Überraschungen. Wenn da nicht der Mittelteil wäre. Zum einen sehr langatmig und damit langweilig werdend. Zum anderen wieder mal eine selbst ziemlich durchgeknallte Ermittlern. Gibt es in der Thrillerliteratur keine normalen Ermittler mehr? Ihr Partner Max ist es doch. Dann wurde jede einzelne Tat und die Grausamkeiten bis ins kleinste Detail dokumentiert, und zwar mehrfach. Durch die Ermittler, durch das Tagebuch, durch die Beschreibung der Filme. Irgendwann stumpfte man als Leser ab. Eine Straffung hätte dem Buch hier gut getan.
    Mein Fazit: das Buch ist lesbar und in Teilen richtig gut. Aber insgesamt ist es dann Durchschnitt.
    Sauer, B: Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée

    Sauer, B: Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.02.2018

    Stark

    1947, der Hungerwinter nach Kriegsende. In der Eifel wird ein Mann ermordet, in einer Scheune zusammengeschlagen. Er war ein Schwarzmarkthändler. Die Tat wird von einem kleinen Jungen beobachtet, der daraufhin verstummt. Um ihn zum Reden zu bringen, verlangt die britische Militärpolizei Unterstützung der deutschen Weibliche Polizei an und so ermittelt Friederike Matthée zusammen mit Richard Davies. Doch bald geraten sie selbst in Lebensgefahr...

    Das Buch ist ganz stark. Eines der besten überhaupt, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Der Autorin gelingt es sehr gut, verpackt in einen Kriminalfall, die damalige schwere Zeit aufleben zu lassen. Der Hunger in der deutschen Bevölkerung, die Kriegsschäden, die Verluste auf allen Seiten, die Schwierigkeiten der Menschen, zu überleben und langsam überhaupt in so etwas wie eine Normalität zurückzufinden. Dabei versucht sie, die beteiligten Personen nicht statisch und stereotyp zu zeichnen, sondern vielschichtig in Leid, Schuld, Vergeben und Neuanfang. Die beiden Hauptpersonen sind sympathisch, aber es entsteht keine kitschige Liebesgeschichte. Da auf dem Klappentext steht: der erste Fall für Friederike, dürfte es also eine Fortsetzung geben. Ich hoffe, sie kommt bald in der gleichen Qualität. Und ein bisschen hoffe ich auch, dass Richard darin ebenfalls eine Rolle spielen wird. Auf jeden Fall von mir eine unbedingte Leseempfehlung und die absolute Höchstpunktzahl.
    The Woman in Cabin 10

    The Woman in Cabin 10 (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    31.01.2018

    Nicht schlecht

    Laura, genannt Lo, ist Journalistin und soll in Vertretung ihrer Chefin die Jungfernfahrt einer Luxusyacht mitmachen und darüber berichten. Kurz zuvor wird in ihre Wohnung eingebrochen und sie verletzt. So kommt ihr die Fahrt gerade recht. Der erste Abend an Bord ist sehr alkohollastig und in der Nacht bemerkt sie, dass eine Frau über Bord gegangen ist. Doch niemand glaubt ihr. Die Nachbarkabine ist leer, niemand wird vermisst ..

    Das Buch ist nicht schlecht. Auch wenn mir Lo nicht sehr sympathisch war. Viel zu viel Alkohol, viel zu wenig echte Arbeit. Aber die Geschichte erinnert anfangs an Agatha Christie. Abgeschlossener Raum, übersichtliche Personenzahl als mögliche Täter. Doch dann kommt alles ganz anders und die Spannung läuft auf zwei Ebenen. Zum einem dem Geschehen auf dem Schiff selbst, zum anderen in der Handlung an Land. Leider ist der Mittelteil ein wenig zu langatmig und hat sich für mich etwas zu lang gezogen. Doch da das Ende noch einige Überraschungen birgt, ziehe ich nicht viele Punkte ab.
    Schlüssel 17

    Schlüssel 17 (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.01.2018

    Starker Beginn

    Die Pfarrerin des Berliner Doms hängt gefoltert und ermordet in der Kuppel. Mit dabei ist ein Schlüssel mit der Zahl 17. Tom Babylon vom LKA will unbedingt ermitteln, denn seine vor vielen Jahren als Kind verschwundene Schwester hatte ebenfalls so einen Schlüssel. Doch es wird schwierig. Ein unbeliebter Kollege wird Chefermittler, eine Psychologin zu Toms „Aufpasserin“, die eigene Vergangenheit hat starken Einfluss und die Pfarrerin bleibt nicht die einzige Tote …

    Achtung: damit ich meine Beurteilung erklären kann, muss ich ein wenig spoilern. Allerdings betrifft das nicht den direkten Fall und die Aufklärung dazu.
    „Schlüssel 17“ ist der starke Beginn einer Reihe um den Ermittler Tom Babylon. Kurze Kapitel in direkter knapper Sprache verleiten zum Festlesen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sorgt zwischen den eigentlichen Ermittlungen und verschiedenen Verdächtigen für starke Spannung. Die Ermittler haben Ecken und Kanten, manchmal fast zu viele.
    Die volle Punktzahl gibt es aber von mir nicht, weil mich einige Details an dem Buch störten. Zum einen die als Kind verschwundene Schwester, die quasi trotzdem in der Gegenwart als Erwachsene bei den Ermittlungen „dabei“ ist und „mitredet“. Das war mir dann doch zu viel – bei allem Verständnis, dass Tom seine Schwester noch sucht.
    Zum anderen waren für mich einige kleinere Sachen nicht schlüssig: Tom sucht verzweifelt nach dem Autoschlüssel, findet ihn nicht, statt dessen ein Papier mit mysteriösem Pulver bei seiner Freundin, sitzt aber wenige Zeilen später im Auto. Wo der Schlüssel aufgetaucht ist, wird nicht erwähnt – aber er wird plötzlich im Zündschloss gedreht.
    Oder Toms Freundin feiert alkohollastig mit einer Freundin und präsentiert ihm wenige Tage später ein Ultraschallbild. Bei der Vorgeschichte für mich nicht glaubwürdig.
    Doch das sind eher Randerscheinungen, der eigentliche Fall ist sehr spannend und für eine Fortsetzung gibt es schon einige Handlungsstränge im Buch. Für mich eine klare Leseempfehlung.
    Butler, N: Herzen der Männer

    Butler, N: Herzen der Männer (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    22.01.2018

    Starke Männer?

    Nelson ist 13, als er mit seinem Vater in ein Pfadfinderlager fährt. Er ist der absolute Außenseiter, denn er ist eine Art Streber, der alles immer und ständig richtig machen will. Er wird gemobbt und geschnitten. Sein Vater steht ihm nicht wirklich bei. Einziger Lichtblick ist der ein paar Jahre ältere Jonathan, der eine Art Freundschaft mit ihm eingeht. So richtig erfährt man den Grund nicht. Aber sie ist mit ein Anlass, warum Nelson sein Leben ändert. Nachdem der Vater die Familie verlässt, erhält Nelson die Möglichkeit, eine militärische Schule zu besuchen und diese Karriere einzuschlagen.
    Jahre später ist es Jonathan, der seinem Sohn Trevor bei der Fahrt in das gleiche Pfadfinderlager mitteilt, dass er ebenfalls die Familie verlassen wird. Auch Trevor geht später zur Armee.
    Leider stirbt er, bevor sein Sohn Thomas geboren wird. Dieser besucht das gleiche Pfadfinderlager widerwillig mit seiner Mutter Rachel. Dort ist inzwischen Nelson der Lagerleiter.

    Das Pfadfinderlager zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und verknüpft die Geschichten der Männer und Jungen miteinander. Obwohl es eigentlich für die guten Seiten, wie Freundschaft, Kameradschaft und Hilfe steht, gibt es auch immer wieder das genaue Gegenteil in allen Zeiten. Aus der Sicht eines Mannes, wunderbar be- und geschrieben, erzählt das Buch über wahre Werte und die Möglichkeit, sein Leben zu ändern. Gleichzeitig aber auch über immer wiederkehrende Geschehnisse. Und so bin ich mir ziemlich sicher, dass eigentlich gar nicht die Stärken der Männer beschrieben werden. Es sind hier die Frauen, die zwar oft nur am Rande erwähnt werden, die aber immer die Familie am Ende durchbringen und vor allem den Sohn erziehen mussten. Der Autor schreibt schonungslos. Aber auch mit sehr viel Respekt und Liebe. Ein tolles Buch.
    Das Lied der toten Mädchen

    Linus Geschke
    Das Lied der toten Mädchen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.01.2018

    Sehr gut

    1997 auf dem Wilzenberg im Sauerland wird eine junge Frau ermordet. Bei ihr findet man eine Spieluhr. Das Verbrechen wird nie aufgeklärt. 20 Jahre später nehmen sich Mütze und Jan Römer im Zuge ihrer Zeitungsreihe das unaufgeklärte Verbrechen vor und forschen nach. Da wird wieder eine Frau ermordet und wieder ist eine Spieluhr am Tatort...

    Der 3. Teil der Serie um Jan, Mütze und Aslar setzt die Reihe nahtlos und gut fort. Wie die Vorgänger besticht auch dieses Buch durch die genaue und detaillierte Kenntnis der Umgebung. Fast ein Reiseführer. Und natürlich dieses Mal auch eine gute Werbung für das Sauerland. Aber es gibt auch genügend Spannung für einen Krimi. Die Hauptfiguren können sich weiterentwickeln, speziell Jan mit seinen familiären Problemen. Es bieten sich einige Täter an, dieses Mal habe ich völlig falsch gelegen mit meinem Verdacht. Es gibt eine reelle Geschichte im Hintergrund und das Ganze ist gut und sehr flüssig lesbar. Von mir dafür eine Leseempfehlung.
    Hangman. Das Spiel des Mörders

    Hangman. Das Spiel des Mörders (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.01.2018

    Gute Fortsetzung

    In Amerika und in England geschehen Morde, die stark dem Ragdoll-Fall ähneln. Daher fliegt Baxter nach New York, um die Kollegen dort bei der Arbeit zu unterstützen. Doch die verschiedenen Organisationen treten sich gegenseitig auf die Füße und spielen nicht fair. So kann der Täter weitere Morde nahezu ungestört verüben...

    Der 2. Teil der Reihe ist die analoge Fortsetzung von Ragdoll. Sowohl vom Stil wie vom Aufbau her. Mir hat aber dieses Buch besser gefallen. Zum einen geht der Autor bei den Hauptfiguren mehr in die Tiefe, zum anderen ist mir der neue Partner von Baxter, Rouche, wesentlich sympathischer. Außerdem ist das Buch teilweise richtig humorvoll. Ich sage nur als Stichwort "Spinne" ... Das hätte ich selber sein können. Die Spannung ist gleich auf mehreren Ebenen, einmal der Fall selbst und die Suche nach dem Täter. Dann auch deshalb, weil man erst nach und nach erfährt, ob und wer überhaupt falsch spielt. Und am Ende auch noch die Frage, ob Wolf irgendwie mit drin steckt. Ich denke mal, es wird eine Fortsetzung geben.
    Die Eishexe

    Die Eishexe (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.01.2018

    Viele Themen

    Ein kleines Mädchen ist verschwunden und wird später ermordet aufgefunden. Ausgerechnet an dem Ort, an dem vor 30 Jahren ebenfalls ein kleines Mädchen ermordet gefunden wurde. Damals wurden zwei 13-jährige Mädchen verdächtigt, die den Morde gestanden haben und später widerriefen. Trotzdem hielt man sie für schuldig. Und beide sind jetzt wieder im Ort...

    Das Buch spielt auf drei Ebenen. Einmal im heute mit dem Mord, dann vor 30 Jahren und dann im Mittelalter. Letzteres war zwar interessant, aber ich fand es für die Handlung unnötig und mir erschloss sich nicht wirklich der Sinn. Die beiden Fälle in der Gegenwart allerdings sind wieder sehr gut beschrieben und weisen viele Überraschungen und Verdächtige auf. Das Einbeziehen des Privatlebens der Polizisten gefällt mir gut und wirkt stimmig. Die aktuellen Sachen, wie das Verhalten von Jugendlichen oder die Flüchtlinge, sind sinnvoll integriert. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

    Und das tolle Cover möchte ich auch noch erwähnen.
    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.12.2017

    Durchwachsen

    Nic kommt nach 10 Jahren wieder in ihren kleinen Heimatort zurück, um zusammen mit ihrem Bruder das Heimathaus für einen Verkauf vorzubereiten, da der Vater dement in einem Pflegeheim ist. Nur wenige Tage ist Nic da, da verschwindet eine junge Frau spurlos. Und alles erinnert an die Zeit vor 10 Jahren, als Nics Freundin ebenso spurlos verschwand. Und scheinbar hängt beides zusammen ...


    Mich hat das Buch nicht wirklich überzeugt. Die Geschichte wird rückwärts erzählt. Für mich erst mal ein interessanter Ansatz. Doch obwohl nicht wirklich schlecht geschrieben, habe ich mich etwas durchgequält. Mir fehlte über weite Strecken die Spannung. Alles wird ausgebreitet, nicht sehr viel passierte, obwohl auch immer wieder mal ein neuer Verdächtiger präsentiert wird. Erst die letzten 100 Seiten gingen für mich schneller, wobei ich nicht sicher bin, ob es nicht einfach daran lag, dass endlich ein Ende in Sicht war. Am Ende gibt es noch einige Überraschungen, doch insgesamt hat sich für mich das Buch nicht über den Durchschnitt hinausgehoben. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
    Dominotod

    Jonas Moström
    Dominotod (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.12.2017

    Ganz gut

    Psychiaterin Natalie wird zusammen mit einigen Polizisten der Spezialeinheit nach Sundsvall gerufen, um die örtliche Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen. Ein Arzt wurde ermordet aufgefunden, ein weiterer wird vermisst. Und Natalies Schwester ist die Letzte, die den Vermissten gesehen hat ...

    Dominotod ist der 2. Band mit Natalie. Ich habe den Vorgängerband gelesen. Er war im Aufbau gleich. Kapitel über die polizeilichen Ermittlungen wechseln mit Rückblenden aus Tätersicht. Im 1. Band war das richtig spannend und das Ende barg eine große Überraschung. Beim 2. Band vermisste ich das etwas. Die Spannung war nicht so hoch und nach ca. 2/3 war ich mir ziemlich sicher über den Täter und auch das Motiv war für mich nicht mehr so überraschend. Trotzdem empfand ich das Buch als einen guten soliden Krimi. In erster Linie, weil wirklich ermittelt wurde und das alles nachvollziehbar war, und zwar Ermittlungen im Team und nicht durch irgendwelche Alleingänge mit Geistesblitzen und nicht nachvollziehbaren Schlussfolgerungen. Dann war das Buch gut und flüssig lesbar und langweilte nicht. Besonders gut gefallen hat mir die neu eingeführte Figur des Ermittlers Johan, der sehr sympathisch ist und - wie der Cliffhanger verrät - im nächsten Teil wieder dabei sein wird.
    Dunkel Land

    Dunkel Land (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.11.2017

    Licht und Schatten

    Verena betreut ihre verwaiste Nichte und ist völlig abgebrannt. Da kommt das Angebot von Gut Wuthenow gerade recht, dort den Neffen der Hausherrin für drei Monate zu unterstützen. Doch der vermeintliche Junge stellt sich als erwachsener Mann heraus, der aufgrund eines Anschlages sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat und damit als externer Polizeiberater nicht mehr arbeiten könnte...

    Das Buch hat für mich Licht und Schatten. Einerseits ist es wirklich gut lesbar. Kurze Kapitel, die sich schnell weglesen, gute Beschreibungen der Personen, Orte und Handlungen. Die Hauptfiguren sind sympathisch. Der Fall selbst ist nicht übermäßig spannend, aber auch nicht uninteressant. Was leider gar nicht funktioniert für mich ist Verena. Eigentlich Literaturwissenschaftlerin mutiert sie in wenigen Stunden und Tagen zu Superdetektivin, die auch noch ganz locker grausame Tatortfotos, Angriffe in Nazikneipen, Obduktionen und Ermittlungen völlig problemlos und ohne größere Nebenwirkungen wegsteckt. Das ist für mich nicht glaubwürdig. Auch Carls Gedächtnisverlust mit der immerwährenden Kompensation war für mich schwer nachvollziehbar, aber hier verstehe ich zu wenig von der Materie und erlaube mir da kein Urteil. Aber ich wusste schon zur Hälfte des Buches, wer der Täter ist. Daher mein Fazit: gut lesbarer, aber eher durchschnittlicher Krimi.
    The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum

    The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.11.2017

    Enttäuscht

    Die Geschichte wird aus der Sicht einer jungen Frau erzählt. Sie fährt mit ihrem Freund Jake das erste Mal zu seinen Eltern. Mitten im Winter bei Kälte und schlechten Straßenverhältnissen. Unterwegs überlegt sich die Frau, die im ganzen Buch nicht einmal mit Namen benannt wird, dass sie eigentlich mit Jake Schluss machen will. Warum, erschließt sich mir nicht wirklich. Außerdem belästigt sie noch ständig ein Stalker per Telefon. Und Jakes Eltern sind ebenfalls sehr komisch...

    Die Geschichte beginnt eher langsam mit vielen Gesprächen und psychologischen Anmerkungen, vielen schlauen und guten Gedanken. Das liest sich gut weg, ich kam schnell vorwärts und war interessiert. Auch wenn mich mit der Zeit diese Sachen etwas langweilten für einen Psychothriller. Vieles war für mich nicht logisch – die plötzliche Idee der Trennung z. B.. Erst im Elternhaus von Jake baut sich sowas wie eine Art Spannung auf, die jedoch auf dem Heimweg wieder kaputtgemacht wurde durch so viele absurde Begebenheiten, dass ich mich regelrecht durch das Buch "frass" - aber nicht, weil es so spannend war, sondern weil ich einfach nur zu einem Ende kommen wollte. Leider war das dann für mich das schlimmste am ganzen Buch, weil so weit vorhersehbar und ohne Überraschung.
    Das Buch hat viele Vorschusslorbeeren bekommen, aber ich konnte damit nicht wirklich viel anfangen und bin sehr enttäuscht. Einen Vergleich mit King oder Hitchcock auf Augenhöhe - ich sehe ihn nicht.
    Niemals

    Andreas Pflüger
    Niemals (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.10.2017

    Gute Fortsetzung

    Jenny Aaron ist zurück in ihrer alten Spezialeinheit und sofort steht ein neuer Fall an, der sie auch noch sehr persönlich betrifft. Ihr Todfeind hat ihr in Marrakesch ein Bankkonto mit einer riesigen Summe hinterlassen und sie muss persönlich dorthin. Natürlich hängt noch einiges mehr daran und sie und das Team befinden sich quasi ständig in Lebensgefahr, zumal wohl auch Interna verraten wurden ...

    Die Fortsetzung von „Endgültig“ ist in der gleichen hohen Qualität. Der Stil wechselt zwischen interessanten erklärenden Teilen zu fast stakkatoartig kurzen Sätzen mit unheimlich viel Spannung. Gut gefallen hat mir, dass vieles erklärt wurde und Jenny nicht mehr nur die Superfrau ist, sondern man viele Sachen direkt nachvollziehen konnte. In diesem 2. Teil wirkte sie auf mich menschlicher und nicht mehr nur als eine Kampfmaschine.
    Gestört hat mich wie schon im ersten Teil die Aufzählung diverser 10 Dinge. Und manchmal waren mir die kurzen Sätze oder Satzteile einfach wirklich zu abgehackt. Doch alles in allem ein tolles spannendes Buch und auf die Fortsetzung freue ich mich.
    Erwähnen möchte ich noch die hochwertigere Aufmachung des Buches. Durch die Gelbfärbung des Schnittes klebten die Seiten manchmal leicht aneinander und ich empfand es als ein besonderes Lesevergnügen, wenn ich sie voneinander lösen konnte. So war ich wirklich der erste Leser.
    Borge, Ø: Kreuzschnitt

    Borge, Ø: Kreuzschnitt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    09.10.2017

    Ganz stark

    Der Osloer Kommissar Bogart Bull ist ganz unten. Seine Familie wurde ermordet, er selbst lebt danach nur vom Alkohol. Seine Chefin ermöglicht ihm eine Entziehungskur und bietet einen Auslandsjob an. In Südfrankreich wird Axel Krogh ermordet. Ein reicher Norweger, derr ein Firmenimperium hat und zurückgezogen lebt. Er wird furchtbar zugerichtet und offenbar fehlt nur ein kleines unscheinbares Bild. Doch er bleibt nicht der einzige Tote ...

    Das Buch ist ganz stark. Eines der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Und das bei einem Erstling. Zum einen ist da dieser Stil. Ich habe mich regelrecht festgelesen und kann nicht mal sagen, warum das so ist. Denn es ist weder sehr reißerisch, noch besonders brutal, sondern eher nüchtern erzählt. Trotzdem könnte ich schwer unterbrechen.
    Zum anderen ist da diese Figur des Kommissars Bull. Ein gebrochener Mann, der mit der Vergangenheit zu kämpfen hat. Doch er macht seine Arbeit und er macht sie gut. Im Buch werden private Sachen angesprochen, doch sie sind nicht die Hauptsache. Es geht immer um die Ermittlungen.
    Und dann ist die Vergangenheit. Erzählt wird das Buch auf drei Ebenen, der Gegenwart mit den Ermittlungen und der Vergangenheit in zwei unterschiedlichen Zeiten. Dieser Wechsel verwirrt nicht, sondern steigert die Spannung. Mehr Details möchte ich nicht nennen, um nicht zu spoilern. Und das Ende bietet noch extra Überraschungen.
    Ich denke mal, eine Fortsetzung ist angedacht. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, mehr von dem Autor und über Bogart Bull zu lesen.
    Ich soll nicht lügen

    Ich soll nicht lügen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.10.2017

    Stark

    Abe liegt im Koma, er stürzte aus dem 4. Stock ins Treppenhaus. Die Polizei meint, dass es Selbstmord ist, und seine Verlobte Jody bestätigt das. Abes Schwester Mags kommt extra aus Amerika. Sie ist Anwältin und kann nicht an den Selbstmord glauben. Und sie findet heraus, das Abe gar nicht verlobt war und Jody so einige Lügen erzählt...

    Auch wenn ich das Buch nicht als Thriller bezeichnen würde, ist es für mich ganz stark. Die Kapitel sind aus der jeweiligen Sicht von Jody, Mags oder auch einer Nachbarin geschrieben. Dazwischen sind Rückblenden in eine grauenvolle Vergangenheit und Kindheit der Mädchen. Man weiß allerdings lange nicht, um wen es sich dabei handelt. Und so steckt man mitten in der Suche nach der Wahrheit. Das alles ist spannend geschrieben und richtig gut zu lesen. Auch wenn ich eigentlich etwas anderes erwartet hatte, das Buch hat mich sehr überrascht - im positiven Sinn.
    Pasta Mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe

    Pasta Mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.10.2017

    Nettes Mädchenbuch

    Die 15-jährige Liv lebt mit ihrer Mutter in München. Ihren Vater kennt sie nicht, was sie aber nicht wirklich stört. Dann steht plötzlich Roberto in ihrem Leben – der neue Freund ihrer Mutter, Italiener und Vater der Zwillinge Angelo und Sonia. Mit Sonia hat Liv nicht so viel am Hut, aber bei Angelo gehen sofort alle Lichter an und Liv verliebt sich. Und auch Roberto kann sie überzeugen – nämlich mit seiner Leidenschaft fürs Kochen …

    Ich war mit dem Buch ziemlich schnell durch und denke, es ist ein nettes, wenn auch typisches Mädchenbuch. Jungen werden damit wohl eher nicht viel anfangen können. Liv ist 15 mit genau den Problemen einer 15-jährigen. Die Mutter hat eine neue Liebe gefunden, doch sie selber ist noch ungeküsst. Mal findet sie sich selber gut, mal hat sie an sich und allem anderen was rumzumeckern und zu –zicken. Also ganz typisch für Mädchen dieses Alters. Das ist gut umgesetzt und die jungen Leserinnen werden sich darin wiedererkennen. Ansonsten ist das Buch eher leicht, mit den bekannten Zutaten und dem erwarteten Ende. Nett, aber durchschnittlich. Es wird sicherlich seine Leserinnen finden, aber es wäre auch mehr drin gewesen.
    Wildfutter

    Wildfutter (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    02.10.2017

    Unspannend komisch

    Rosenheim - idyllische Stadt in Bayern, bis der Ex-Kommissar Vitus im Wildpark eine Hand findet. Es ist der Rest des verschwundenen Jugendfußballtrainers Tiger. Vitus Nachfolger tappt im Dunkeln und Vitus ermittelt zusammen mit seiner Tochter Jo, die als Journalistin arbeitet. Und dabei stellt sich heraus, dass Tiger nicht nur auf dem Fußballplatz gespielt hat, sondern auch reichlich mit den Müttern seiner Schüler trainiert hatte...

    Mein erster Gedanke nach dem Lesen des Buches war, dieses komplett zu verreißen, denn mit einen Krimi hat es wenig bis gar nichts zu tun. Spannung kommt nicht auf, Ermittlungen gibt es wenige. Es kommt ziemlich viel Fußball darin vor - okay, bei einem Opfer, das als Trainer arbeitet noch verständlich. Doch im Laufe des Buches hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass ich eine Art Softporno lese, bei dem die Autorin alle ihre Wünsche untergebracht hat.
    Trotz allem ist das Buch nicht so schlecht, wie es meine Eingangssätze vermuten lassen. Man darf es nur eben nicht als Krimi lesen. Ansonsten ist es nämlich über große Strecken richtig witzig mit vielen direkten und versteckten Anspielungen auf die Fußballwelt, dem heilen (bayerischen) Familienleben und den dortigen Bräuchen. So habe ich öfter schmunzeln und lachen können und aus diesem Grund beurteile ich das Buch noch als "gut".
    801 bis 825 von 892 Rezensionen
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