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    raschke64 Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 06. Januar 2017
    "Hilfreich"-Bewertungen: 71

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    892 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Dunkel

    Ragnar Jónasson
    Dunkel (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.08.2020

    Überraschend

    Kommissarin Hulda steht kurz vor der Pensionierung. Sie hat nur noch wenige Monate zu arbeiten und fühlt sich bei dem Gedanken an die Rente gar nicht wohl. Doch plötzlich bestellt sie ihr Chef ein und erklärt ihr, dass sie in zwei Wochen vorzeitig in Pension gehen müsse, da es schon einen Nachfolger gibt. Sozusagen als kleine Entschädigung darf sie sich einen letzten alten Fall aussuchen, den sie nochmals bearbeiten darf. Sie entscheidet sich sofort für einen Fall, der erst ein Jahr alt ist und bei dem eine Junge russische Asylbewerberin tot aufgefunden wurde.

    Das Buch hat mich in mehrerer Hinsicht überrascht. Da ist erst mal die sehr spezielle Kommissarin. Zum anderen die wunderbare Schilderung der isländischen Natur. Und insgesamt auch der Stil, man kann das Buch einfach nicht aus den Händen legen und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Es hat eine eigenartige, sehr unterschwellige Spannung. Und das Ende selbst ist dann auch eine riesengroße Überraschung und in dieser Art hatte ich es überhaupt nicht erwartet. Von mir eine absolute Leseempfehlung. Und der zweite Teil ist auch schon besorgt.
    Bluthölle

    Chris Carter
    Bluthölle (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.08.2020

    Carter mal anders

    Das Labor der Polizei erhält eine Art Tagebuch. Es ist ein besonderes Buch, denn es handelt von diversen Folterungen und Morden im Detail mit Fotos, Skizzen und den genauen Koordinaten der abgelegten Leichen. Hunter und Garcia bekommen den Fall auf den Tisch. Doch ehe die Ermittlungen richtig anlaufen können, bekommt Hunter einen Anruf. Der Killer und Tagebuchautor will sein Buch zurück. Jeder, der es in der Hand hatte, wird mit dem Tod bedroht. Und der Killer ist sehr gut…

    Das Buch ist ein typischer Carter und doch ganz anders. Typisch ist der gute Stil, der für viel Spannung sorgt. Typisch sind auch brutale Morde und Psychopathen. Typisch ist auch wieder das Team um Hunter und Garcia. Aber Carter kann auch anders. Die sonst üblichen sehr brutalen Szenen werden hier für seine Verhältnisse eher mäßig eingesetzt und auch indirekt beschrieben. Es geht um sehr typische Polizeiarbeit. Dieses Mal gibt es auch fast nichts privates, was ablenken könnte. Das hat mir sehr gut gefallen. Das Ende ist dann eine spannende Szene. Sie wird zumindest realistisch erklärt. Auf jeden Fall ein Buch, dass ich empfehlen kann.
    Ozelot und Friesennerz

    Ozelot und Friesennerz (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.08.2020

    Interessant

    Die Autorin beschreibt ihre Kindheit in den 1970er Jahren auf Sylt. Wie die Schönen und Reichen die Insel erobern, die Sitten verfallen und die Leute nur noch ans Geldverdienen denken. Wie ein Kind in der Saison mitzulaufen und zu funktionieren hatte. Oder ansonsten störte. Und wie nach und nach vieles den Bach runterging. Geschäfte schlossen, Riesenhotels wurden gebaut, die Insel gehört nicht mehr den Einheimischen und der Zug ist wohl abgefahren, hier noch viel ändern zu können.

    Das Buch ist mit viel Humor geschrieben. Ob alle Geschichten wahr sind, war für mich nicht so sehr wichtig. Das Flair der Zeit ist super eingefangen und das Buch unterhält. Außerdem erinnerte es mich in vielem an die Sommer an der Ostsee in der DDR. Dort wurde auch jede Hundehütte, jede Garage und jeder Hühnerstall vermietet und die Orte haben heute die gleichen Probleme: fehlendes Personal, weil kein bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist. Was muss noch passieren, damit die Leute was lernen?
    Die Wunderfrauen

    Stephanie Schuster
    Die Wunderfrauen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.08.2020

    Empfehlenswert

    1953 mitten im ländlichen Bayern hat Luise mit ihrer nicht sehr netten Schwiegermutter zu kämpfen. Als diese verstirbt, macht sie ihren Traum vom eigenen Tante-Emma-Laden wahr. Doch der Anfang ist schwer und durch ihre Freundinnen Marie und Helga, später auch Annabell wird es leichter und lustiger. Doch auch diese haben ihre Probleme.

    Mir haben die Wunderfrauen gut gefallen. Das Buch fängt hervorragend den Beginn der Wirtschaftswunderzeit nach dem Krieg ein. Die Leute haben Ideen und Pläne, es geht aufwärts. Doch die Wunden durch den Krieg und die Nazis sind noch sehr frisch und Frauen haben noch lange nicht die gleichen Rechte wie die Männer. Die verschiedenen Kapitel erzählen die Geschichte aus der Sicht der jeweiligen, so unterschiedlichen Frauen. Oft wird dadurch das Geschehen von zwei Seiten aus geschildert. Das finde ich gelungen. Auf eine Fortsetzung freue ich mich.
    Die Dirigentin

    Die Dirigentin (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.07.2020

    Starke Frau

    Willy will unbedingt Musikerin, speziell nur Dirigentin, werden. Doch Willy steht vor mehr als nur einem Problem. Denn sie ist Holländerin und lebt jetzt in Amerika. Ihr Vater unterstützt sie, doch das Sagen hat zu Hause ihre Mutter und die ist mehr als lieblos und hartherzig. Als Willy erfährt, dass sie adoptiert wurde und eigentlich Antonia heißt und von ihrer Mutter aus der Wohnung g geschmissen wird, versucht sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Doch da ist immer noch die Gesellschaft, für die weibliche Musikerinnen fast unseriös und weibliche Dirigentinnen niemals vorstellbar sind.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es wird in verschiedenen Kapiteln erzählt aus Sicht der verschiedenen Handelnden. So werden unterschiedliche Sichtweisen möglich. Das Buch lehnt sich an die wahre Geschichte von Antonia Brico an. Es endet mit einem triumphalen Erfolg. Bis dahin hat die Akteurin viele Kämpfe zu bestehen und viel für ihren Traum aufgeben müssen. Besonders der Anfang mit Antonias Kindheit ist hervorragend beschrieben. Die weitere Geschichte verliert sich ein wenig zu sehr in die Liebesgeschichte. Am Ende wird die wahre Geschichte im Nachwort besser erklärt, auch der Fortgang nach dem Erfolg. Ich höre nicht oft klassische Musik, ich sehe nicht oft Konzerte. Aber erst das Buch hat mir klar gemacht, dass ich tatsächlich noch nie eine Dirigentin gesehen habe. Mir ist es vorher nie bewusst aufgefallen, ich habe nicht darauf geachtet. Zumindest das hat das Buch geändert.
    Alter Hund, neue Tricks

    Adrian Mckinty
    Alter Hund, neue Tricks (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.07.2020

    Der einsame Wolf

    Inspektor Duffy lebt mit seiner Familie jetzt In Schottland. Noch rund 2 Jahre bis zur Pensionierung arbeitet er als Teilzeitpolizist und ist ein paar Tage im Monat zusammen mit seinem Freund und Partner bei der irischen Polizei für Schreibkram und Verkehrsvergehen zuständig. Da gerät ein Autodiebstahl aus dem Ruder und ein toter Mann wird gefunden. Weil niemand anderes da ist, muss Duffy den Fall leiten. Doch der entpuppt sich als etwas ganz anderes.

    Das Buch ist in gewohnt gutem Stil geschrieben. Duffy wird als der einsame Wolf bei den Ermittlungen dargestellt. Mir waren es manchmal zu wenig Ermittlungen und zu viel „Innenansichten“ von Duffy. Außerdem konnte ich nicht so richtig verstehen, warum er mit nicht mal 50 dargestellt wird, als wäre er uralt und nicht mehr aufnahme- und lernfähig für neue Polizeimethoden.
    Unabhängig davon gefällt mir aber an der Reihe, dass die Zustände in Irland und Nordirland genau aufgezeigt werden. Auch die verschiedenen agierenden Gruppen u d ihre Gründe werden benannt und wie die Realität - in dem Band Anfang der 1990er Jahre - aussah.
    Als der Wolf den Wald verließ

    Als der Wolf den Wald verließ (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.07.2020

    Schöne Tiergeschichte

    Das Buch handelt von Flink – einem kleinen Wolf. Sein Leben beginnt normal in einer Wolfsfamilie mit 4 Geschwistern. Erst wachsen sie in der Höhle auf, dann entdecken sie die Welt. Als kleine Wölfe dürfen sie sich im Rudel sehr viel erlauben.
    Doch die Idylle und das normale Leben ist bald zu Ende, denn Flink wird von seiner Familie getrennt. Und als junger Wolf muss er das alte Revier verlassen und sich ein neues suchen. Das ist nicht so einfach und sehr gefährlich: da sind die Menschen, die ihn jagen. Da sind Waldbrände, da ist ein verseuchter Fluss, da findet er nicht genug zu fressen.

    Das Buch ist für Kinder ab 9 Jahren gedacht und die Geschichte wird kindgerecht beschrieben und mit entsprechenden Illustrationen untermalt. Gut zum Vorlesen oder auch für Erstleser. Dabei ist das ganze nicht einfach erfunden, sondern beruht auf einer wahren Begebenheit – nämlich einem Wolf, der mehr als 1.600 km durch Oregon zog und sicher große Teile davon direkt erlebt hat.
    Gut an dem Buch finde ich auch, dass am Ende die Geschichte in ein Sachbuch verändert wird und am Ende Fotos des „echten Wolfes“ gezeigt werden sowie entsprechende Informationen zur wirklichen Verbreitung von Wölfen und deren Nutzen in der Natur.

    Ein tolles Buch, das ich sehr empfehle.
    Wie man 13 wird und die Welt rettet (Wie man 13 wird 3)

    Pete Johnson
    Wie man 13 wird und die Welt rettet (Wie man 13 wird 3) (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.07.2020

    Gelungen

    „Wie man 13 wird und die Welt rettet“ ist der 3. Teil der Reihe um Markus und seiner „Mutation“ zum Halbvampir. Man kann das Buch problemlos ohne die Vorgängerbände lesen und verstehen. Gedacht ist es für 10-jährige Leser.
    Markus ist immer noch unzufrieden. Als Halbvampir soll man mit Superkräften ausgestattet sein – nur, die fehlen ihm immer noch. Zusammen mit den Eltern macht er Atemübungen (total uncool), Selbsthilfekurse und ähnliches – in seinen Augen nicht sehr hilfreiches.
    Und dann noch Tallulah. Er soll auf sie aufpassen – sie will zur Vampirjagd. Er eigentlich nie wieder. Einfach hat es Markus wirklich nicht.

    Ich muss gestehen, dass Vampirthema an sich ist nicht so meins. Allerdings bin ich ja auch nicht die Zielgruppe. Unabhängig davon finde ich das Buch aber ziemlich gut. Markus ist irgendwie trotzdem ein „normaler Junge“ mit den alterstypischen Problemen. Der Vampirteil macht es ein wenig spannender. Insgesamt ist es witzig geschrieben und gut lesbar.
    Ans Vorzelt kommen Geranien dran

    Renate Bergmann
    Ans Vorzelt kommen Geranien dran (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.07.2020

    Renate in Hochform

    Dieses Mal verschlägt es Renate Bergmann zusammen mit ihren Freunden Ilse und Kurt auf einen Campingplatz. Drei Wochen Ferien in einem Wohnwagen. Natürlich geht das nicht ohne diverse Putz- und Kochorgien und einigen anderen Überraschungen ab.

    Nachdem ich das Corona-Buch von Renate Bergmann regelrecht grottenschlecht fand, gehört das Camping-Buch in meinen Augen wieder zu den besseren der Reihe. Klar: man muss Renate Bergmann mögen. Ein neues Thema, auch wenn Renate altbekannt weiterhin ihre Meinung zu allem und jeden ungefragt preisgibt. Auch die sehr spezielle Eindeutschung des Englischen ist nicht unbedingt neu, an vielen Stellen dann doch aber lustig. Sehr genau werden einige Eigenheiten von Campern oder auch Rentnern beobachtet und aufs Korn genommen. Allerdings meist relativ liebevoll und mit mehr als einem Augenzwinkern. Gute Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger.
    Der Fahrer

    Andreas Winkelmann
    Der Fahrer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.07.2020

    Spannend

    Junge Frauen werden verschleppt und getötet. Der Täter veröffentlicht Bilder auf Instagram und hinterlässt Hashtags. Er verhöhnt die Polizei und scheint sich persönlich auf Kommissar Jens Kerner eingeschossen zu haben. Der ist so eng mit dem Fall verbunden, dass ihm die Leitung entzogen werden muss. Doch die Morde gehen weiter und dann verschwindet eine Kollegin ...

    Ich fand das Buch super und auch spannend. Der Autor schreibt gewohnt gut. Die Figuren haben Ecken und Kanten und immer wieder werden neue Verdächtige präsentiert. Bis zum Schluss tappt man im Dunkeln. Dabei geht es um solide Polizeiarbeit und die Einbindung moderner Medien, aber damit auch ihre Gefahren. Das ist für mich ein sehr aktuelles Thema, welches gut umgesetzt wurde. Ich freue mich auf den nächsten Band.
    Der magische Blumenladen, Band 11: Hilfe per Eulenpost

    Gina Mayer
    Der magische Blumenladen, Band 11: Hilfe per Eulenpost (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.07.2020

    Im Zeichen der Eule

    Wir sind wieder mal bei Violet und dem Blumenladen ihrer Tante Abigail. Dieses Mal ist Violet im Urlaub. Sie träumt von Tagen am Wasser, Baden im Meer, Treffen mit Freunden – wie man sich Urlaub halt so vorstellt. Doch dann steht sie am Wasser – und kann nicht wirklich hinein. Alles ist vollgemüllt. Plaste über Plaste. Violet will herausbekommen, warum das so ist und wer der Verursacher war. Doch das geht nicht so einfach, denn sie braucht ihr magisches Buch. Oder die Eulenpost.

    Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren gedacht. Es ist bereits der 11. Band der Reihe und spricht eher Mädchen an. Man kann es aber problemlos ohne größere Vorkenntnisse lesen oder vorlesen. Violet ist ein besonderes und liebenswertes Mädchen. In diesem Band stehen ihr ihre Freunde Jack und Zack zur Seite und sie versuchen auf kindliche Art, eine Art Umweltskandal aufzudecken und etwas gegen Umweltverschmutzung zu tun. Da dabei mitspielende Eulenpost (die Eule als Naturschutzzeichen finde ich gut) bringt ein schönes tierisches Element in die Geschichte, die insgesamt sehr gut lesbar und liebevoll illustriert ist.
    Die Rückkehr des Würfelmörders

    Stefan Ahnhem
    Die Rückkehr des Würfelmörders (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.07.2020

    Wieder in der Spur

    Die brutalen und sinnlosen Morde in Helsingborg gehen weiter und die Polizei steht immer noch vor einem völligen Rätsel. Dazu kommt noch die verfahrene private Situation von Stefan Risk und seine heimlichen Ermittlungen gegen den eigenen Kollegen Molander.

    Das Buch ist der 5. Teil der Reihe um Stefan Risk und der 2. Teil des herausgelösten Würfelmörderfalls. Leider kann ich die Gedanken des Verlages nicht nachvollziehen. Der 1. Teil erschien im letzten Jahr unter dem Titel „10 Stunden tot“ und war vom Design her der Reihe angepasst. In diesem Jahr erschien das Buch unter einem neuen Titel und völlig neuem Design. Dieses ist an sich nicht schlecht gemacht, nur verärgert man damit einen großen Teil der Leserschaft. Da sind zum einen die Sammler der Reihen, die jetzt völlig unterschiedliche Formate haben, da sind aber auch neue Leser, die nicht erkennen können, dass es die gleichen Bücher sind. Und da ist auch der nicht richtige Titel des 2. Teils. Der Würfelmörder war nie weg, wieso also eine Rückkehr?

    Doch unabhängig von den Sachen, die der Verlag zu verantworten hat, möchte ich das Buch rein auf seinen Inhalt hin beurteilen. Und da muss ich sagen, ist der Autor wieder zurück in der Spur. Mit einigen tollen Ideen und Wendungen, mit etwas weniger Privatem im Vordergrund, mit guter Polizeiarbeit und einigen Überraschungen. Schwierig wird es nur für Leser, die die Reihe nicht kennen. Es fehlen dann einfach zu viele Vorkenntnisse. Alle anderen werden gut unterhalten, Spannung ist vorhanden, wenn auch nicht durchweg, aber doch in genügendem Maße. Und einige Stränge sind noch nicht zu Ende erzählt.
    Was du nicht alles kannst!

    Davina Bell
    Was du nicht alles kannst! (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.07.2020

    Fröhlich

    Das Buchcover fällt aufgrund seiner Farbigkeit sofort ins Auge. Das finde ich wichtig, denn es ist für Kinder ab 2 Jahren gedachte. Die Farbigkeit und damit auch die Fröhlichkeit zieht sich durch die gesamten Bilder des Buches. Es werden verschiedene Situationen gezeigt, wie sie im Alltag der Kinder vorkommen können. Dazu jeweils ganz kurze Reime. Dem Alter entsprechend gut vorlesbar und nach einigen Wiederholungen sicher auch gut merkbar.
    Die Unterschiede in der Entwicklung werden hervorgehoben. Aber eben auch gezeigt, dass es normal ist, dass die Kinder unterschiedlich sind – jeder kann etwas anderes gut, jeder sieht anders aus. Es ist egal, ob Junge oder Mädchen – sie werden nicht in den typischen Tätigkeiten gezeigt.
    Bei manchen Szenen denke ich allerdings, dass die kleinen „Leser“ überfordert sind. Da ist man als Begleiter angehalten, besondere Erklärungen zu geben.

    Halligmord

    Greta Henning
    Halligmord (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.07.2020

    Interessant

    Minke, ehemalige Meeresbiologin, kommt zurück nach Friesland, um dort die Stelle ihres verstorbenen Vaters als Kommissarin einzunehmen. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag wird auf einer Hallig ein Skelett gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es ein ehemaliger Bewohner ist. Doch der ist angeblich vor vielen Jahren mit seinem Boot verunglückt ...

    Das Buch ist nicht schlecht. Nicht ganz überzeugt hat mich die Vita von Minke. Ausgebildete (studierte) Meeresbiologin, in diesem Beruf eine Weile gearbeitet, dann Ausbildung zu Kommissarin ... alles in der kurzen Zeit, dafür müsste sie meiner Meinung nach einiges älter sein. Auch die Liebesgeschichte war für mich unnötig und nicht überzeugend. Am Vorabend einer neuen ersten Stelle als Kommissarin? Alles andere fand ich dagegen sehr interessant. Die Beschreibungen des Lebens auf einer Hallig, die verschiedenen Tätigkeiten der Menschen dort, das Zusammenleben auf/ mit der Natur. Die Ermittlungen selber waren okay. Nicht superspannend, aber gut lesbar. Typisch für einen Regionalkrimi.
    Alfie und der Clownfisch

    Davina Bell
    Alfie und der Clownfisch (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    24.06.2020

    Noch Luft nach oben


    Für Alfie steht eine Kostümparty in der Schule an. Auch das entsprechende Kostüm – ein Seestern – liegt bereit. Wenn da nicht seine Angst und die viel zu große Aufregung vor dem Fest wäre. Er traut sich immer weniger zu und will gar nicht hingehen.
    Da besucht er mit seiner Mutter ein Aquarium. In einem der Becken sieht er einen Clownfisch. Dieser versteckt sich immer hinter allen möglichen Sachen im Wasser. Alfie hat das Gefühl, er und der Clownfisch sind irgendwie gleich, haben die gleichen Probleme.

    An sich gefällt mir der Inhalt des Buches. Die Kinder dürfen verschieden sein, sie dürfen auch Angst haben, etwas nicht wollen. Nicht alle müssen mutig voran gehen. Allerdings finde ich die Umsetzung nur bedingt gut. Das Buch ist ab 3 Jahren gedacht. Die Bilder sind sehr „farblos“, was in dem angedachten Alter doch schnell langweilt und ermüdet.
    Dann geht es um ein Fest in einer Schule. Das Buch kommt aus Australien, dort gibt es Vorschulen. Hier in Deutschland ist das ein wenig zeitig. Vielleicht wäre eine Übersetzung mit Kindergarten gelungener. Das kann man jedoch noch erklären. Aber vieles wird nur angedeutet und am Ende steht eine Party für nächstes Jahr an. So eine weite Zeitspanne erfassen 3-jährige auch noch nicht richtig. Hier wäre ein kleines Erfolgserlebnis einfach hilfreicher gewesen.
    Alles in allem ist das Buch ganz nett und das Thema gut, doch insgesamt hat es viel Luft nach oben.

    Dunkles Lavandou

    Remy Eyssen
    Dunkles Lavandou (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    24.06.2020

    Sehr gut

    Bei Lavandou springt eine junge Frau von einer Autobahnbrücke. Alle gehen von einem Selbstmord aus. Doch Leon Ritter stellt schnell fest, dass das nicht möglich ist, denn die Frau war schon vorher tot. Dann wird die Leiche einer weiteren jungen Frau im Wasser gefunden. Auch hier scheint es erst wie ein Unfall, bis Leon Ritter erkennen muss, dass die Frau keinesfalls ertrunken ist. Die Suche nach dem Täter wird aber erst richtig aktiviert, als zwei junge Frauen verschwinden – eine davon die Stieftochter des Kultusministers.

    Ich kenne die gesamte Reihe um Leon Ritter. Mir gefällt immer sehr gut die Beschreibung der Provence, des Essens, der Menschen, der Kultur. In einigen der Vorgängerbücher war mir etwas zu viel Privatleben dabei und zu wenig Ermittlung. Dieses Buch empfinde ich als eines der besten in dieser Reihe, denn hier ist es genau umgekehrt. Natürlich gibt es auch wieder etwas privates, aber in erster Linie geht es wirklich um die diversen Ermittlungen. Das Buch ist nicht durchweg hochspannend, aber eine gewisse Grundspannung ist die ganze Zeit vorhanden und erst relativ spät hat man eine Idee, wer der Täter sein könnte. Von mir eine Leseempfehlung.
    Der Würfelmörder

    Stefan Ahnhem
    Der Würfelmörder (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    22.06.2020

    Neu aufgelegt

    Eine Reihe von brutalen Morden geschieht. Das Team muss ohne Fabian Risk ermitteln. Seine Tochter wurde beim letzten Fall angeschossen und liegt noch im Krankenhaus. Das gibt große familiäre Probleme, die Ehe scheint gescheitert. Fabian will alles versuchen, dass es privat weitergeht. Doch das ist schwierig. Währenddessen wird es auch auf Arbeit immer schwieriger. Verzweifelt suchen sie nach einem Zusammenhang zwischen den Morden. Sie ahnen nicht, dass es den nicht gibt – denn der Mörder überlässt alles dem Zufall bzw. dem Würfel.

    Das Buch ist – wie immer bei dem Autor – gut lesbar und auch spannend. Mir war allerdings viel zu viel privates dabei. Das Buch erschien vor einem Jahr unter dem Titel „10 Stunden tot“. Damals blieben viele Sachen unaufgeklärt und in der Schwebe. Jetzt wurde das Buch unter neuem Titel nochmals als eigene Mini-Reihe veröffentlicht und der Nachfolger gleich dazugepackt. Schade, dass man dadurch die Fabian-Risk-Reihe nicht sofort entdeckt. Für Neueinsteiger in die Reihe dürfte es etwas schwierig mit dem Verständnis sein. Es fehlt ziemlich viel Vorwissen.
    flüchtig

    Hubert Achleitner
    flüchtig (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.06.2020

    Guter Stil

    Nach fast 30 Ehejahren kündigt Maria Knall auf Fall ihren Job, nimmt das gesamte Geld und das Auto ihres Mannes und verlässt diesen und damit die Ehe. Ihre Reise führt sie Richtung Griechenland, während ihr Mann Herwig (genannt Wig) ziemlich ratlos zurückbleibt.

    Die Beurteilung des Buches fällt mir nicht leicht. Denn der Stil, die sprachliche Gestaltung ist einfach grandios, fantasievoll und vom Feinsten. Der Autor, der ebenfalls Sänger ist, ist mir wenig bekannt. Aber stilistisch spielt er für mich in der obersten Liga mit.
    Leider trifft das aber nicht auf den Inhalt zu. Keine der Figuren konnte mich überzeugen. Dass sich nach dem Tod des ungeborenen Kindes und der weiteren Kinderlosigkeit eine Ehe verändert, ist normal. Aber warum leben beide so nebeneinander her und trennen sich nicht. Sie sind nicht durch Kinder gebunden, sie können finanziell jeder auf eigenen Beinen stehen, sie haben sich nichts zu sagen und leben nebeneinander. Maria wird ein wenig als das Opfer dargestellt, weil Wig eine Freundin hat, die ein Kind erwartet. Doch sie selbst hatte auch Beziehungen nebenher. Auch die egoistische Mitnahme des gesamten Geldes erschließt sich mir nicht.
    Auch die Geschichten in der Geschichte verstehe ich nur teilweise. Da wird jede noch so kleine Nebenfigur – die eigentlich nicht wichtig ist – bis ins Detail beschrieben, vorgestellt und mit weiteren Episoden untermalt. Dazu kommen persönliche Meinungen des Autors zu Politik, Zeitgeschehen, Psychologie u. ä. – das ist völlig legitim, aber leider hatte ich oft das Gefühl eines erhobenen Zeigefingers.
    Alles in allem habe ich mich mehr und mehr durchkämpfen müssen.
    Benedetto, C: Storys für Kinder, die die Welt retten wollen

    Benedetto, C: Storys für Kinder, die die Welt retten wollen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.06.2020

    Teils teils

    Das Buch ist für Kinder ab 9 Jahren gedacht. Es geht darum, was jeder für die Umwelt tun kann und welche Menschen sich dafür einsetzen. Das Thema ist sehr aktuell.
    In dem Buch werden verschiedene Menschen vorgestellt, die etwas für die Umwelt tun. Das sind zum Teil berühmte Schauspieler, wie Leonardo Di Caprio, natürlich Greta Thunberg, aber auch heutigen Kindern eher unbekannte Menschen.
    Diese werden mit einer Zeichnung und einer Art Vita vorgestellt. Leider beginnt hier meine Kritik. Manche Vorstellungen arten regelrecht in eine Aufzeichnung diverser Preise, beruflichen Abschlüsse u. ä. aus. Darüber könnte ich noch hinwegsehen, denn schließlich ist das Buch ca. 250 Seiten stark und da ist nicht jede Vorstellung gleich gut gelungen.
    Was mich aber sehr stört, ist die Überschrift im Zusammenhang mit dem Inhalt. Ich hätte hier erwartet, dass den Kindern eben nicht nur Persönlichkeiten näher gebracht werden. Sondern in erster Linie auch Vorschläge oder Möglichkeiten, die ein Kind in dem Alter konkret umsetzen kann. Ein Schauspieler mit viel Einfluss, Geld und Öffentlichkeit kann große Projekte fördern. Diese Möglichkeit hat ein Kind nicht und hier fehlt mir ein wenig die Anleitung zum eigenen Handeln. Dazu wird fast ausschließlich auf Umweltprobleme und deren Lösungen eingegangen. Das ist sicherlich wichtig und richtig und mit der Verbesserung erreicht man automatisch vieles auf anderen Gebieten (Wasserknappheit, Ernährung, Tierwohl). Doch gehört zum „Welt retten“ nicht auch Abrüstung (um nur ein Beispiel zu nennen)? Ich empfand das Buch etwas sehr einseitig.
    Schwestern im Tod

    Schwestern im Tod (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.06.2020

    Spannend

    Kommissar Servaz muss einen Todesfall aufklären. Die Frau eines bekannten Krimiautors wird tot aufgefunden – getötet durch Schlangenbisse. Und Servaz ermittelt und stellt schnell fest: er kennt den Ehemann. Es ist 25 Jahre her und sein erster richtiger großer Fall bei der Polizei. Damals wurden 2 Mädchen gefunden – ermordet. Alles wie in einem Buch des Schriftstellers. Und auch der jetzige Tod stammt aus einem Buch ...

    Das Buch ist eigentlich 2 Krimis in einem. Im ersten Teil wird der alte Fall von vor 25 Jahren aufgerollt und aufgeklärt. Das ist schon spannend. Dann geht es nahtlos zum aktuellen Fall über und dort wird es durch die vielen Wendungen und auch einige Überraschungen nicht langweiliger. Manchmal war mir ein bißchen zu viel Philosophie dabei – das ist man aber bei dem Autor gewöhnt. Die Auflösung des alten Falls war Klasse. Das letztendliche Ende für den aktuellen Fall fand ich vom Motiv her dann nicht ganz so überzeugend.
    Punktabzug gibt es auch für den wieder einmal fehlerhaften Klappentext. Der vermutliche Mörder aus dem Fall vor 25 Jahren sitzt nicht im Gefängnis, sondern hat sich erhängt.
    Alles in allem aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
    Der Knochengarten

    Val McDermid
    Der Knochengarten (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    15.06.2020

    Solide

    Auf dem Gelände eines ehemaligen Nonnenklosters mit angeschlossenem Waisenheim für Mädchen werden bei Bauarbeiten die Skelette von circa 40 Kindern gefunden. Während die Ermittlungen in diesem Fall anlaufen, findet ein Leichenspürhund die Skelette von acht jungen Männern unter den Gemüsebeeten. Während bei den Kindern die Todesursache nicht festgestellt werden kann, wurden die Männer ermordet. Das ehemalige Team von Carol Jordan muss unter einem neuen Leiter die Fälle lösen.

    Das Buch ist der elfte Fall in der Reihe um Tony Hill und Carol Jordan. Es ist ein solider Krimi, allerdings nicht der beste der gesamten Reihe. Rund ein Viertel des Buches hat mich gelangweilt und ich bin nur langsam in die Geschichte reingekommen. Was auch daran lag, dass neben dem reinen Kriminalfall und dem alten Team die Kapitel ständig wechseln zu Tony im Gefängnis und zu Carol. Ich glaube, jemand der die Vorgängerbände nicht kennt, hat keine große Chance, die Zusammenhänge zu verstehen, zumal noch einige andere Personen aus der Vergangenheit auftauchen. Gerade am Anfang fehlt auch jegliche Spannung. Im weiteren Verlauf des Buches ändert sich das zwar, doch trotzdem sind die eigentlichen Hauptfiguren Tony und Carol stark an den Rand des Geschehens gedrängt. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass die Geschichte auserzählt wurde. Irgendwie kann ich mir die beiden nicht als Privatermittler vorstellen, aber momentan sehe ich eigentlich keine andere Möglichkeit für die Zukunft. Zusammenfassend schätze ich ein, dass das Buch für die Fans der Reihe ein absolutes Muss ist. Leuten, die die Reihe nicht kennen, kann ich es nicht empfehlen.
    Wieso? Weshalb? Warum?, Band 7: Fahrzeuge auf der Baustelle

    Andrea Erne
    Wieso? Weshalb? Warum?, Band 7: Fahrzeuge auf der Baustelle (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.06.2020

    Für Jungs

    „Fahrzeuge auf der Baustelle“ ist ein weiteres Buch aus der Reihe Wieso Weshalb Warum. Dieses Sachbuch wird in erster Linie kleine (und große) Jungen ansprechen.
    Es geht um so wichtige Fragen: Was kann ein Bagger alles? Wer bringt den Beton. Welche Maschinen gibt es noch und was machen sie?

    Das alles ist für die kleinen „Leser“ kindgerecht aufbereitet und verständlich rübergebracht. Dazu gibt es große bunte Bilder, auf denen man neben den Maschinen auch viele Kleinigkeiten entdecken kann. Es gibt kurze Texterklärungen, die beim Vorlesen verständlich sind, die zum Nachfragen und weiterem Entdecken anregen. Sie eignen sich auch gut zum Üben für Erstleser.
    Nicht nur dieses eine Buch, diese ganze Reihe ist generell sehr empfehlenswert.

    Kostbare Tage

    Kostbare Tage (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    08.06.2020

    Und wieder Holt

    Dad Lewis hat nur noch wenige Tage zu leben. Er nutzt die verbleibende Zeit, um sich von seiner Familie, Freunden und Bekannten sowie Nachbarn zu verabschieden, um sich zu erinnern und um zu versuchen, evtl. Fehler zu korrigieren, zu verzeihen und Verzeihung zu bekommen.
    Parallel dazu hat Pastor Lyle Probleme mit seiner Gemeinde und seiner Familie.

    Das Buch ist wie viele dieser Reihe eine Art Episodengeschichte. Fein und leise beschrieben. Bei Lesen fragt man sich, was man selbst in dem Fall machen würde und ob man einiges nicht besser eher korrigiert, weil man nicht wirklich weiß, wie viele Tage man hat. Aber es wird nicht nur das Sterben beschrieben, sondern auch ganz alltägliche Sachen. Das Verschwinden eines Kindes, das sich verlaufen hat. Hilfe unter Nachbarn oder einfach ein schöner Nachmittag. Jeder findet etwas anderes, was ihm kostbar ist.
    Trotzdem bin ich manchmal mit dem Buch nicht ganz warm geworden, die Sprünge innerhalb der Geschichten waren mir oft zu groß. Ich kann nicht einschätzen, ob es daran lag, dass ich nicht alle Vorgängerbücher kenne. Eine weiteren Punktabzug gibt es noch für die sehr eigenwillige Verwendung der wörtlichen Rede bzw. der dazu komplett fehlenden Zeichensetzung.
    Dietl, E: Billy mit den Bambusbeinen

    Dietl, E: Billy mit den Bambusbeinen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.06.2020

    Süß und wichtig


    Billy ist ein an sich lustiges junges Insekt mit kleinen Flügeln, einem langen Rüsselchen und noch längeren Beinen. Doch gerade damit hat er so seine Probleme. Als er nämlich erstmals ohne seine Eltern unterwegs ist, stellt er fest, eigentlich sind alle Insekten anders als ehr. Da hat jemand rote Flügel und schwarze Punkte, da kann jemand ganz toll hüpfen oder hat wunderschöne große Flügel. Und so wird Billy traurig, denn er hat das Gefühl, alle anderen sind schöner oder können etwas besser als er – nur er kann nichts so richtig. Doch dann trifft er einen kleinen Käfer – mit ganz kurzen Beinen. Und der wiederum erzählt ihm, dass er auf Billys Beine so neidisch ist, weil er so viel damit machen kann.

    Das Buch ist für 4-jährige Kinder gedacht und in Reimform geschrieben. Das hat mir gut gefallen. Denn neben dem reinen Vorlesen eignet sich das auch gut, um eine Art kleines Gedicht zu lernen. Die schönen Bilder dazu laden regelrecht zum Entdecken ein. Pädagogisch kommt natürlich dazu, dass die Kinder so auf nette und eher nebensächliche Art lernen, dass es unwichtig ist, wie jemand aussieht oder was jemand kann – es wird immer Vor- und Nachteile geben und es ist nicht gut, wenn alle gleich sind.
    Schwarzer August

    Gil Ribeiro
    Schwarzer August (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.06.2020

    Portugal mit Humor

    Lost ist zusammengezogen mit der Schwester seiner Chefin. Und er ist glücklich. Da explodiert ein Auto vor der örtlichen Bankfiliale. Es gab nur Sachschaden. Die Ermittlungen kommen nicht recht voran, als Tage später 3 Schiffe ebenfalls explodieren. Wiederum nur Sachschaden. Doch die Serie hört nicht auf und es kommen Personenschäden dazu. Und dann auch noch die Forderungen des Attentäters.

    Wie immer geht es in der Serie nicht um den reinen Kriminalfall. Vielmehr gibt es Beschreibungen von Land und Leuten, diversen Eigenheiten und natürlich der Küche. Ich kenne alle Teile der Reihe. Rein vom Kriminalfall her fand ich diesen Teil nicht so interessant. Das Besondere ist natürlich Lost. Und mir hat seine Entwicklung in diesem Teil gefallen. Es gab Stellen, da habe ich laut gelacht. Dieser trockene Humor ist genau meiner. Mir hat aber gut gefallen, wie die Besonderheiten eines Aspergers erklärt wurden. Man konnte über ihn lachen, aber es war nie irgendwie abwertend beschrieben. Im Gegenteil: mehr und mehr gewinnt man ihn „lieb“. Und dieser eigene Witz macht das Buch ebenfalls liebenswert.
    526 bis 550 von 892 Rezensionen
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