Erzeugt winterliche Vibes
Ich habe schon lange kein Buch von Jenny Colgan mehr gelesen und mir war nicht bewusst, dass es sich um den vierten Band der Reihe handelt. Man konnte es auch so gut lesen, ich schätze aber, wenn man mit Band eins startet, kennt man die Charaktere sicherlich besser. Und die Insel Mure spielt in jedem Band eine zentrale Rolle und auch den ein oder anderen Bewohner trifft man garantiert wieder.
In diesem Buch geht es um Flora, die in Elternzeit ist und sich um ihren kleinen Sohn Douglas kümmern sollte und doch mehr mit der Arbeit im Hotel ihres Bruders beschäftigt ist. Das Hotel, das bald eröffnen soll und zwar mit einem launischen, französischem Küchenchef, Isla, die eigentlich im Café arbeitet und Konstantin, der auf die Insel geschickt wurde. Das Chaos ist da unweigerlich vorprogrammiert.
Im Großen und Ganzen mag ich die Story. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und ich mag die Atmosphäre im Hotel und allgemein auf der Insel. Doch mir gab es zu viele verschiedene kleine Lovestorys. Manche davon nur immer mal wieder kurz beleuchtet, so das man sich schon fragt, ob da noch was kommt. Das fand ich echt schade, da wäre in meinen Augen etwas weniger besser gewesen. Leider fand ich den Schreibstil stellenweise holprig, gerade die plötzlichen Wechsel zwischen den Charakteren haben mir nicht so gefallen. Es ging sehr sprunghaft von einer Person zur anderen, dabei eben auch zwischen sehr vielen unterschiedlichen Personen. Für mich war es zu schnell und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich noch ein Buch der Autorin lesen werde. Wobei mich die Insel schon interessiert, es ist schon eine schöne, schnuckelige Atmosphäre dort.
Vielleicht fehlt mir Vorwissen aus den vorherigen Bänden, aber ganz konnte mich diese Geschichte nicht mitreißen.