Inhalt Einstellungen Privatsphäre
jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite jpc.de – Leidenschaft für Musik Startseite
  • Portofrei ab 20 Euro
  • Portofrei bestellen ab 20 Euro
  • Portofrei innerhalb Deutschlands Vinyl und Bücher und alles ab 20 Euro
0
EUR
00,00*
Warenkorb EUR 00,00 *
Anmelden
Konto anlegen
    Erweiterte Suche
    Anmelden Konto anlegen
    1. Startseite
    2. Alle Rezensionen von Ralf Günther bei jpc.de

    Ralf Günther Top 10 Rezensent

    Aktiv seit: 09. April 2013
    "Hilfreich"-Bewertungen: 1908

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    803 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Unland

    Unland (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Eine subtile, harmonische, stets berührende World-Jazz-CD

    Drei Jahre nach ihrem Debütalbum legt das belgische Trio 3’Ain nun den Nachfolger vor. Die Besetzung mit Akkordeon (Piet Maris), Trompete (Yamen Martini) und Otto Kint (Kontrabass, gezupft und gestrichen) erzeugt zwar ein ungewöhnliches Klangbild, doch die sechs Eigenkompositionen (je eine von Kint und Martini, der Rest von Maris) berühren mit ihren melismatischen Melodien, der schönen Mixtur aus Jazz, Musette und traditionellen arabischen Elementen. Gleichberechtigt agieren die Instrumente, eine klagende Trompete wird von hypnotisierenden Figuren von Akkordeon und Bass getragen, bis alle Instrumente synchron die bewegenden Themen intonieren. Die Solos zeugen vom Können der Musiker, sind jedoch immer songdienlich, bewahren aber die Spannung. Vereinzelt greift der aus Syrien stammende Martini zu Percussion. Das von einem bluesigen Bassgroove getragene “Staketsel” mag als Hörtipp dienen. Eine subtile, harmonische, stets berührende World-Jazz-CD mit einer von Laufzeit im LP-Format (37 min.), die hervorragend zwischen Kontemplation und rhythmischer Energetik pendelt, klasse!
    Kaveriot Korridor

    Kaveriot Korridor (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Ein gelungener, intelligenter Einstand!

    Der französische Trompeter Jean-Baptiste Rousseaux, Jahrgang 2001, wählt für sein Debüt das Trio-Format ohne Harmonieinstrument – nur in zwei Tracks übernimmt als Gast Alex Goodman die Gitarre. Rousseaux überlässt seinen Bassisten Konrad Waldert das Intro in die CD, bevor er mit strahlendem Klang übernimmt. Das Fehlen eines Harmonieinstruments schafft Freiräume für die Musiker, die diesen für subtile Interaktionen nutzen. Rousseaux verfügt als klassisch geschulter Trompeter über eine stupende Technik, die er zwar durchaus aufblitzen lässt, dabei aber immer in Kontakt mit seinen Musikern bleibt, die ebenfalls solistischen Auslauf bekommen. Rousseaux hat getragene Balladen, u.a. mit einer Widmung an Enrico Rava, sowie kraftvollere Midtempo-Songs während einer Reise durch Weißrussland komponiert, ergänzt um den umgestalteten Klassiker “Airegin” von Sonny Rollins, sowie das Outro “Goodbye” (G. Jenkins), bewegend als Trompeten-Duett dargeboten . Ein gelungener, intelligenter Einstand! 57 Minuten Laufzeit bieten genügend Raum für unterschiedliche Klangschattierungen.
    Handmade

    Handmade (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Abwechslungsreiche Klangschattierungen, raffiniert auskomponierte Parts und solistischer Freiraum ergeben ein geschmackvolles Bouquet über 58 Minuten

    Mit dem neunköpfigen Ensemble La Inestable de Brooklyn hat der zwischen New York und Europa pendelnde Pianist und Komponist Emilio Solla (63) sein aktuelles Album in echter Handarbeit eingespielt, ohne elektronische Instrumente oder Helferlein. Der Latin-Grammy-Gewinner bringt die Klangwelten von Tango, Jazz und Kammermusik in Einklang. Geige und Bandoneon aus der Latinwelt treffen auf jazzige Einwürfe der Bläser und Rhythmusgruppe, natürlich auch vom Leader am Klavier. Abwechslungsreiche Klangschattierungen, raffiniert auskomponierte Parts und solistischer Freiraum ergeben ein geschmackvolles Bouquet über 58 Minuten. Eine dreiteilige Suite steht im Zentrum, mit “Joni Mitchell” gibt es zudem einen Widmungssongs, in dem Solla Motive zweier Songs der legendären Singer/Songwriterin verwendet. Und in “La Carta” tönen Chick Coreas “Children Songs” aus der Ferne….
    Parz

    Parz (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    In besten Momenten agiert ein geschlossener Klangkörper mit besonderer Klangästhetik, der sich energetisch zentriert auf das wesentliche konzentriert

    Auf ihrem zweiten Album hat das Trio um Namensgeber Alex Parzhuber (dr), Fabian Dudek (sax) und Oliver Lutz (bg) in drei Stücken die Keyboarderin Olga Reznichenko eingeladen. Wie schon auf der ersten Scheibe sorgen alle Musiker zudem für elektronische Sounds, die den kraftvoll-treibenden Groove, die Kraft der Studio-Jam, mit modernen Studioklängen vereint. Fabian Dudeks Solos dringen mitunter in freiere Ausdrucksphären vor, sind aber auch immer wieder elektronisch verfremdet. In besten Momenten agiert ein geschlossener Klangkörper mit besonderer Klangästhetik, der sich energetisch zentriert auf das wesentliche konzentriert, was bereits der verkürzte Albumtitel PARZ suggeriert. PARZ(huber) YOU CAN!
    Wrap A Tear In Cellophane

    Wrap A Tear In Cellophane (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Ein freigeistiger Zwitter für aufgeschlossene Geister.

    Dass die Scheibe auf dem Label von Ronin-Chef Nik Bärtsch erscheint, deutet schon etwas auf die exaltierte Ausrichtung hin. Das Trio um Paul Butscher (tp, voc, keys), Mèlusine Chappuis (keys, voc) und Xavier Almeida (dr) setzt sich zwischen alle musikalischen Stühle. Da trifft luftiger Indie-Pop-Flair auf kraftvoll-treibende Grooves, sensitive Flügelhornmelodien auf verschattete Gesänge, werden geheimnisvolle Klanggebilde erschaffen. Ein freigeistiger Zwitter für aufgeschlossene Geister.
    Pink / Neon

    Fred Frith
    Pink / Neon (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Freigeistig

    Ungewöhnliches verspricht die Session von Gitarren-Unikum Fred Frith, dessen Weg von Art Rock über Jazz in die Avantgarde führte, dabei seiner E-Gitarre mannigfaltige Klangmanipulationen unterzieht, mit den deutschen Johannes Tonio Kreusch, einem preisgekröntem Klassikgitarristen und dessen Bruder, dem Jazzpianisten Cornelius Claudio Kreusch. Die spontanen Improvisationen leben vom aufmerksamen aufeinander eingehen, pendeln zwischen freien Klanggebirgen zu strukturierteren Stimmungsbildern. Von faszinierend bis verstörend alles dabei!
    Allicanto

    Taihr
    Allicanto (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Unwiderstehlich, nach 35 Minuten muss man sofort die Repeat-Taste drücken!

    Die keck-durchdringende Stimme von Genesis Trinidad Galves Jaramillo nimmt einen überfallartig sofort gefangen. Die aus Chile stammende Sängerin, wie auch der Keyboarder, ist allerdings wie das gesamte Septett Taihr in Köln beheimatet! Diese mitreißende und frische Mixtur aus Alternative Rock, Prog, Funk und etwas Jazz hätte man kaum hier eingeordnet. Die Songs klingen leichtfüßig, ja oft sogar tanzbar, man kann kaum ruhig sitzen bleiben, bieten aber viele Überraschungen. Dazu prägnante Solos von Gitarre; Synthesizer und Saxofon, die Ergänzung um das Sax zum ersten Album zahlt sich voll. Voller Verve und Dynamik tobt Taihr durch ALLICANTO, benannt nach dem mythologischen chilenischen Vogeldämon, der Gold verspeist, um sein Gefieder zum Glänzen zu bringen. Unwiderstehlich, nach 35 Minuten muss man sofort die Repeat-Taste drücken!
    Pardon my French!

    Pardon my French! (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Die stilistische Offenheit gefällt und sorgt für Vielfalt, schön.

    Der Albumtitel geht auf eine Entschuldigung des Stargasts Robben Ford zurück, als der US-Amerikanische Gitarrist zwischen Blues, Rock und Jazz in Frankreich mit dem Geiger Daniel John Martin diese gelungene CD aufnahm. Die klangliche Besonderheit entstammt der Verbindung eines elektrischen Quartetts (g, keys, bg, dr) mit einem Streichquartett, sowie des Gypsy-Jazz-Geigers. Dessen Kompositionen reiften teilweise seit der Jugend, überzeugen mit geschmackvollen Melodien und bieten insbesondere Martin und Robben Ford solistischen Spielraum. Die Band groovt kraftvoll, die Streicher sind bestens integriert, spielen lyrisch und elegant. Zwei Gesangstitel bringen zudem Soulelemente ein. Die Solos sind virtuos, dabei jederzeit auf den Punkt. Die stilistische Offenheit gefällt und sorgt für Vielfalt, schön.
    Between Earth And Sky

    Between Earth And Sky (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Ein esoterisches Album mit einem 100-minütigen kollektiven Flow in stupender Klangqualität.

    Der preisgekrönte Trompeter Markus Stockhausen bewegt sich mühelos zwischen Jazz, Kammermusik und World Music. In ungewöhnlicher Besetzung (tp, voc, fl/synti, p, perc) wollte sich Stockhausen mit seinen vier italienischen Musikern der Inspiration des Augenblicks hingeben, alle Stücke sind spontane Improvisationen. Nein, kein kakophonischer Free Jazz, die Stimmung ist oft meditativ-getragen. Sanft entwickelt sich die Musik, nimmt Form an, wandert durch imaginäre Klanglandschaften, bietet Platz für eingebettete Solos, bis manchmal überraschende, freiere Wendungen in eine andere Richtung führen. Dies kann sich dann auch schon mal über eine Viertelstunde hinaus ausdehnen. Ein esoterisches Album mit einem 100-minütigen kollektiven Flow in stupender Klangqualität. Der Albumtitel gibt hier tatsächlich die Richtung vor.
    1974 Penn State University

    King Crimson
    1974 Penn State University (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.07.2026
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Pralle 75 Minuten Prog-Geschichte

    Mit Veröffentlichung des Album STARLESS AN BIBLE BLACK gingen King Crimson in der Besetzung Robert Fripp (g, ep, mellotron), David Cross (v, mellotron, ep) John Wetton (b, voc) und Bill Bruford (dr, perc) in den USA auf ihre letzte Tour vor dem ersten Splitt. Vier Konzerte in der letzten Juniwoche 1974 wurden seinerzeit mitgeschnitten. 1975 erschien das Live-Album USA, dem viele Bootlegs im Laufe der Jahre folgten. Nun hat Maestro Fripp den Mitschnitt des Konzerts am 29. Juni in der Penn-State-Universität ausgegraben und zusammen mit David Singleton und Tony Arnold in recht guter Klangqualität aufbereitet. Dass das Set quasi dem von USA entspricht, ist nicht verwunderlich. Allerdings sorgte die Improvisationsfreude des Quartetts immer für Überraschungen. Neben zwei spontanen Improvisationen bot auch die ausgiebig gestreckte Version von “Easy Money” oder das Instrumental “Fracture” viel Freiraum, der ausgiebig genutzt wurde. Spannend, “Starless” war hier noch in der Entstehungsphase, der endgültige Text stand noch nicht. Kurz nach der Tour spielte man RED im Studio ein, der sofortige Splitt folgte. Auch wenn Fripp laut eigener Aussage hier bereits ein Wrack war, begeistert auch heute noch die rohe Kraft und Energie dieser Formation, die mit Wetton aber auch einen schönen Balladensänger aufbieten konnten (“Lament”). Kurze Zeit danach war die wohl aufregendste Progband der 70er Jahre erst einmal Geschichte. In diese kann der Fan nun über pralle 75 Minuten eintauchen.
    Voices Unheard

    Jayler
    Voices Unheard (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Nichts Neues, doch das macht viel Spaß

    Ein neues Album von Greta Van Fleet? Das könnte man durchaus annehmen, wenn man das Debütalbum des britischen Classic-Rock-Quartetts Jayler hört. James Bartholomew Stimmlage und Intonation erinnert oft stark an Josh Kiszka. Nun kann man laut „Imitatoren!“ rufen, doch das hatte man bei GVF auch postuliert. Klar, diese Bands bedienen sich an den Golden Zeiten des Rocks, als der Blues in knackigen, harten Rock überführt, dies zudem mit englischen Folk-Einflüssen unterfüttert wurde. Und damit ist man unweigerlich bei Led Zeppelin angelangt. Auch Aerosmith vermag man herauszuhören. Nach einem kurzen Intro mit Harmonika und Gesang reist einen der als Single ausgekoppelte Vierminüter “Down Below” sogleich mit. Mit “Bittersweet” beweisen Jayler, dass sie auch karge, akustische Balladen beherrschen, die nicht ins peinliche abdriften. Der zudem blondgelockte Sänger führt souverän durchs Album, von einer dynamischen Rhythmusgruppe getragen, durch effektive Gitarrensolos befeuert. Ja, vertrautes Terrain, doch mit Verve und Spaß rausgehauen - der Lohn: Im Herbst als Vorband von Deep Purple im verdienten Rampenlicht!
    Past and Presence

    Past and Presence (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.07.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    So steuert Klaus Koenig seine Band in diesen 53 Minuten sicher von der Vergangenheit in die Gegenwart

    Mit 89 Jahren darf Klaus Koenig natürlich philosophieren, ob diese sechste Veröffentlichung seines Quintetts Seven Things womöglich auch die letzte ist. Somit heißt der Abschlusstrack auch “Finissimo“. Die nachdenkliche Rubato-Ballade klingt aber nicht resignativ, gemäß dem Spruch „sag niemals nie“ liegt hier auch die Hoffnung, die Koenig formuliert. Mit seiner bestens eingespielten Bläsersektion Daniel Schenker (tp) und Christoph Merki (as) kann der Pianist seine Ideen, alle Kompositionen wurden von ihm beigesteuert, eloquent umsetzen. Die Klangästhetik des legendäre Miles-Davis-Quintetts der 60er Jahre fasziniert ihn schon immer. Da wird durchaus mal an der Grenze zur Atonalität und Auflösung gekratzt, dann aber wieder harmonische Gefilde aufgesucht. So steuert Klaus Koenig seine Band in diesen 53 Minuten sicher von der Vergangenheit in die Gegenwart. Warten wir, was die Zukunft bringt.
    The Silent Architect

    Teramaze
    The Silent Architect (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    ...können bedenkenlos zugreifen.

    Teramaze sind eine der fleißigsten Bands im Prog-Metal-Genre. Nicht mal ein Jahr ist vergangen, nun liegt das 13. Studio-Album vor. Wurde am Vorgänger etwas bemängelt, dass Balladen ganz außen vor, die Songs kürzer und weniger mit Prog unterfüttert waren, hat Leader und Komponist Dean Wells nun versucht, hier alles unterzubringen. So erklingen neben drei balladesken Songs zwei kurze Metall-Nackenbrecher, wie auch vier Longsongs. Dass die Australier mit Leadsänger Nathan Peachey einen Sänger par excellence haben, dazu eine druckvoll-raffinierte Rhythmusgruppe, über die Dean Wells effektive wie virtuose Gitarrensolos abfeuert, weiß man. Diesmal strotzen die Songs aber vor eingängigen Ohrwürmern, brachialen Riff-Walzen und progressiv-epischen Momenten. Als Anspieltipp bietet sich das abwechslungsreiche “The Invisible Countdown” an. Fans von Dream Theater & Co. können bedenkenlos zugreifen.
    From A Page (2 SHM-CD)

    Yes
    From A Page (2 SHM-CD) (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    ...eine Veröffentlichung für den Yes-Maniac...

    Keyboarder Oliver Wakeman tourte 2009 mit der Prog-Legende Yes, die in den 70er Jahren mit Vater Rick epochale Scheiben des Genres erschufen. Auf der Tour spielten die alten Haudegen Chris Squire, Steve Howe und Alan White, als Sänger hat man Benoit David an Bord, der mit seiner hohen Stimme für die gewünschte Annäherung an Jon Anderson sorgte. Im Jahr 2010 ging man dann für ein neues Album ins Studio. Doch dann kam für Oliver Wakeman alles anderes. Während der Aufnahmen übernahm Trevor Horn die Regie. Letztendlich erschienen zwar die Songs “Into The Storm”, “The Man You Always Wanted Me To Be” und “Hour Of Need” 2011 auf FLY FROM HERE, doch nun waren so gut wie alle Keyboardparts von Geoff Downes, dem alten Kumpel von Trevor Horn aus der Zeit von DRAMA, eingespielt worden. Viele Jahre später hatte Wakeman die originalen Aufnahmen ausgegraben. So erschienen 2019 vier der mit Wakeman eingespielten Songs, ergänzt um Live-Mitschnitte, als FROM A PAGE. Nun liegt in einer edlen Box, ergänzt mit Poster, Cards und langen Linernotes von Oliver Wakeman, die „Expanded And Remastered Edition“ vor. Auf der CD1 (46 min.) erklingen die acht Songs der Zusammenarbeit, ergänzt auf CD 2 (30 min.) um Demoversionen. Interessant ist das bisher nicht bekannte Instrumental kurze “Updraft”, welches aus den Jams von Wakeman mit Alan White entstanden war. Letztendlich kam man feststellen, dass Oliver Wakeman viel mehr dem typischen Yes-Sound entspricht, als Downes. Oliver Wakemans Moog-Läufe und sein flüssiges Klavierspiel wecken sofort Erinnerungen an seinen Vater, das sind die Highlights des Albums. Das ändert nichts daran, dass die späten Yes jegliche Innovationskraft und Dynamik verloren hatten, auch wenn in “To The Moment” kraftvoller agiert wird, schöne Solos erklingen. Somit eine Veröffentlichung für den Yes-Maniac.
    The Next Step! (Deluxe Edition)

    B3
    The Next Step! (Deluxe Edition) (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    Antesten, ob die Mixtur hier für einen passt...

    Wow, die aufwändige Buchaufmachung im quadratischen 28,5-cm-Format mit 77 Seiten ist ein Hingucker! Unter den Namen B3 betreiben der Berliner Produzent und Keyboarder Andreas Hommelsheim und sein Freund Lutz Halfter (dr) ihr Projekt. Stand auf früheren Alben in kleiner Besetzung, meist instrumental, die Hammond B3 und Jazz-Fusion-Funk im Rampenlicht, hat sich hier der Sound merklich verändert. Hommelsheim hat in den um die vier Minuten langen Songs diesmal den Fokus eher auf Gesangsstimmen und den groovigen Pop-Rock-Sektor verlegt. Perfekt produziert, erinnert “Côte d‘Azur” an Stings “Englishman in New York“, andere Tracks an elegante Funk-Disco-Tracks ala Earth, Wind & Fire. Aufgelockert wird dies durch sieben kurze instrumentale Interludes. Die schmatzende Hammond bleibt diesmal leider außen vor. Alle Texte sind natürlich im dicken Buch auch enthalten, wie viele Noten und nette Geschichten – mustergültig! Der Jazzfan (der sich hier zu Wort meldet) wird hier allerdings kaum fündig werden.
    Live @ Jazz At Lincoln Center

    Live @ Jazz At Lincoln Center (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    In effektiven drei, vier Minuten pro Song präsentiert Russel zeitlose amerikanische Musikgeschichte

    Glänzte Catherine Russell (Jahrgang 1956) vor zwei Jahren mit einer hervorragen Duo-CD mit dem Pianisten Sean Mason, liegt nun eine in New York mitgeschnittene Livescheibe der preisgekrönten Jazz- und Bluessängerin mit einer siebenköpfigen Begleitband vor. Das hervorragend klingende Album taucht tief in die Historie von Blues und Vintage-Jazz ein. Dabei setzt sie aber nicht auf die immer wieder gehörten Klassiker, sondern wählt weniger bekannte Songs, wie Leonard Feathers “Keep Your Mind On Me”. Auch wenn die ausdrucksstarke Vokalistin selbstredend im Rampenlicht steht, steuern ihre Begleiter (tp, tb, sax, p, g, b, dr) wohldosierte Soli bei. Zudem wirkt ein Stepptänzer bei drei Tracks mit. Natürlich bleibt bei dem swingenden Puls kein Fuß still. In effektiven drei, vier Minuten pro Song präsentiert Russel zeitlose amerikanische Musikgeschichte. Schön, dass auch die Lyrics im Booklet abgedruckt sind.
    Bangers & Ballads

    Bangers & Ballads (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Eine schöne, abwechslungsreiche Einspielung

    Der deutschen Gitarrist Philipp Schiepek (32) und der aus Österreich stammende Trompeter Lorenz Widauer (27), beide mit Preisen ausgezeichnet, lernten sich 2021 bei den Salzburger Festspielen kennen und schätzen. Nun liegt deren erste CD vor, im klassischen Quartettformat eingespielt. Wie der Albumtitel nahelegt, findet man sowohl balladeske, auch klassisch angehauchte Momente, wie kraftvoll vorantreibende und rhythmisch raffinierte Tracks, die paritätisch verteilt von den zwei Hauptprotagonisten beigesteuert werden. Sehr schön die synchron geführten Themen, über die die beiden mit ausdruckstarken Soli glänzen. Beide verfügen über eine virtuose Technik, die aber nicht zum Selbstzweck ausartet. Schiepek pflegt zudem einen klaren E-Gitarren-Sound. Eine schöne, abwechslungsreiche Aufnahme.
    Zawinulology

    Zawinulology (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    ...groovige Ethno-Jazz-Einspielungen...

    Den Wiener Paul Urbanek (61) kennt man als Mann am Flügel, oft im klassischen, groovigen Jazztrio-Format, auf den Säulen Bop, Swing, Blues stehend. Durchaus hat der Österreicher aber auch früher schon zu Keyboards gegriffen, damit hat er seine neue Scheibe nun fast vollständig alleine eingespielt. Der Albumtitel deutet es schon an, dass er von seinem weltbekannten Kollegen Joe Zawinul inspiriert wurde, hier explizit von dessen groovigen Ethno-Jazz-Einspielungen mit dem Zawinul Syndicate. Mit diversen Keyboards erzeugt Urbanek in seinen ausgearbeiteten Tracks einen fetten Bandcharakter, bei manchen Stücken auch mit einem Mix aus echten Drums mit elektronischen Sounds. Groovig, tanzbar, mit flüssigen, songdienlichen Solos unterfüttert. Mal tranceartig, dann wieder feurig. Vereinzelte Stimme lockern zudem das Klangbild auf (so Iva Bittova in “Interrupted Meditation”). Im schrägen “Bebop Leftovers” treffen elektronische Sounds und Rhythmen auf kurze Wortsamples und Soloexkursionen von Klavier und Synthesizer. Kurzweilige 43 Minuten, wenn man auf diese Mixtur steht.
    Non-Artificial

    Non-Artificial (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    hohe Empfehlungsstufe!

    Nachdem der in Wien lebende serbische Kontrabass-Professor Nenad Vasilić zuletzt eine CD nur mit Solo-Bass(!) veröffentlichte (s. GT 6/24), erschließt sich sein in Quartettbesetzung eingespieltes neues Album schneller, verliert sich gemäß des Albumtitels auch nicht in Künstlichkeit - jedoch hört man große Kunst. Eingängige, doch nicht banale Themen (alle von Vasilić beigesteuert), unterfüttert mit raffinierten Timeshifts und schönen Wendungen. Hier treffen Balkansounds auf Jazz und Klassik. Auch die Besetzung mit Klavier/E-Piano, Kontrabass, dem höher gestimmten Piccolo-Bass und Drums sorgen für einen besonderen, abwechslungsreichen und warmen Sound. Dass die Musiker ihre Instrumente meisterhaft bescheren, versteht sich von selbst. Mitreißende 40 Minuten, hohe Empfehlungsstufe!
    Tritop 120

    Tritop
    Tritop 120 (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    ...der Retro-Prog-Fan erfreut sich an 48 Minuten willkommener Abwechslung im Player!

    Was hier von drei Jahren zum Debüt der italienische Retro-Progger Tritop um den virtuosen Drummer, Leader und Komponisten Ivo Di Traglia geschrieben wurde, gilt auch hier „vier Songs bieten ein überbordendes Klangerlebnis. Die Gitarre erinnert an Yes, Mellotronwände an Genesis und King Crimson, verschachtelte Chorsätze an Gentle Giant, theatralischer Gesang an Queen, ausgedehnte Prog-Metal-Ausritte an Dream Theater. Desweiteren kann man noch Ingredienzien von Steven Wilson, ELP oder Flower Kings heraushören“. Auch hier dehnt sich der finale Longsong über 23 Minuten, fährt alles zwischen virtuosen Soli, symphonischen Klanggebirgen und komplexen Arrangements auf. Langeweile kommt hier sicherlich nicht auf, das Quintett liebt die Vergangenheit, blickt aber auch in die Prog-Gegenwart. Somit keine Innovation, doch der Retro-Prog-Fan erfreut sich an 48 Minuten willkommener Abwechslung im Player!
    Lost Not Forgotten Archives: Live In Tokyo, 2010

    Dream Theater
    Lost Not Forgotten Archives: Live In Tokyo, 2010 (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    3 von 5
    Musik:
    4 von 5

    ...werden wohl nur DT-Maniacs die mit 76 Minuten prallvolle Scheibe benötigen...

    Im Rahmen ihrer „Lost Not Forgotten Archives“-Reihe haben die Prog-Metal-Kings Dream Theater nun den letzten Auftritt mit Mike Portnoy vor dessen Ausstieg dem geneigten Fan zugänglich gemacht. Auch wenn von der „Black Clouds And Silver Linings“-Tour kein offizielles Live-Album veröffentlich wurde, werden wohl nur DT-Maniacs die mit 76 Minuten prallvolle Scheibe benötigen. Zwar ist die Tonqualität ordentlich, erfüllt aber nicht die von ihnen gewohnten Standards. Es erklingen aus dem seinerzeit aktuellen Album BLACK CLOUDS AND SILVER LININGS alleine 4 Tracks, darunter die epischen Longtracks “A Nightmare To Remember” und “The Count Of Tuscany”. Von SYSTEMATIC CHAOS hat es “Prophets Of War” in die Setlist geschlichen. Zum Schluss darf dann natürlich nicht das Medley aus “Pull Me Under / Metropolis” fehlen. Dass die Virtuosen fehlerfrei durchs Programm rasen, verwundert nicht. Auch James LaBrie ist ordentlich bei Stimme.
    Perspectivity

    Perspectivity (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Das Bandkonzept lebt von der intensiven Kommunikation, die kraftvollen wie auch fragilen Momente werden elegant ausformuliert

    Hinter den Bandnamen Elmo Nero stehen die österreichischen Musiker Gina Schwarz (b) und Christoph Helm (g), die das Trio vor vier Jahren gründeten, 2023 ihr Debut vorlegten. 2025 übernahm der US-Amerikaner Chris Parker den Platz an den Drums, nun liegt das neue Album vor. Die Kompositionen sind paritätisch von Schwarz und Helm beigesteuert. Die abwechslungsreichen Tracks bieten charmante bis virtuos-verschachtelt Themen, die das Trio als Ausgangsbasis zu hervorragenden Solos nutzt. Auch wenn Helm früh in Rockbands spielte, klingt seine meist E-Gitarre klar und flüssig, auch wenn er u.a. im mitreißenden “Flip Trip” etwas in die Trickkiste greift, in “The Monster Of Loch Randomness” auch mal zum Gitarrensynthesizer greift (auch hier denkt man an spontan Pat Metheny). Gina Schwarz ist ebenso eine Künstlerin mit stupender Technik und spannenden Ideen. Das Bandkonzept lebt von der intensiven Kommunikation, die kraftvollen wie auch fragilen Momente werden elegant ausformuliert. Gemäß des Albumtitels pflegt man verschiedenste Perspektiven auf den Jazz, ohne dabei die Melodik, Harmonik und Rhythmik zu vergessen. Als Gast unterstützt Lea Helm mit nonverbalem Gesang in drei Stücken. Das tolle Trio geht seinen Weg somit erfolgreich weiter!
    Recall

    Recall (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Ein reifes Debutalbum, dem man gerne lauscht

    Altsaxofonist Raffaele Fiengo, Jahrgang 1998, hat bereits in jungen Jahren diverse Auszeichnungen eingefahren, sowohl als Solist, wie auch mit seinem Quartett. Als Vorbilder nennt der Italiener Kenny Garrett, wie auch Thelonius Monk und Wayne Shorter. Aber auch mit der europäischen Klassik des 20. Jahrhunderts, u.a. Bartok und Honegger, hat sich Fiengo intensiv beschäftigt. Somit wundert es nicht, dass er in seinen Eigenkompositionen eine Ausgewogenheit zwischen Freiheit und Struktur, Intensität und Introspektion sucht. Er verbindet Jazz aus New York mit Elementen der Klassik. Sein Klaviertrio begleitet ihn dabei aufmerksam und variabel, bekommt aber auch Solospots. Mit elegantem Ton steht Fiengo souverän im Zentrum, meist bevorzugt er die feine, sensible Artikulation. Im Booklet kann die Intention zu jedem Stück nachgelesen werden. Ein reifes Debutalbum, dem man gerne lauscht. Hier wirkt nichts aufgesetzt.
    Howlin' Waters

    Terry Robb
    Howlin' Waters (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.05.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    ein geschmackvolles Statement an die Historie, die zugleich frisch ins Heute ausstrahlt.

    Der 69-jährige kanadische Gitarrist verbeugt sich auf seinem neuen Album vor den Bluesgiganten Howlin‘ Wolf und Muddy Waters. Das bedeutet aber nicht, dass er Songs dieser Meister covert, alle Tracks stammen aus seiner Feder. Robb fühlt sich mit seinem virtuosen Spiel auf der akustischen Gitarre in traditionellen amerikanischen Stilen von Ragtime, Folk, Americana bis zu etwas Jazz, Rock ’n’ Roll und ganz viel akustischem Blues wohl. In Songs um die zwei, drei Minuten kommt der gefeierte Fingerstyle-Gitarrist direkt auf den Punkt, greift auch gerne mal zum Slide-Röhrchen. Manche Songs sind solistisch eingespielt, aber auch Gäste am Kontrabass, Klavier, Violine und Drums kommen zum Einsatz. Fünf Titel sind mit Gesang aufgelockert, u.a. auch von ihm. Highlights sind aber die instrumentalen Parts. Somit ein geschmackvolles Statement an die Historie, die zugleich frisch ins Heute ausstrahlt.
    Not Normal After Music

    Pacha
    Not Normal After Music (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.03.2026
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    3 von 5

    ...in Produkt aus dem Umfeld der Samurai Of Prog...

    Und wieder erreicht uns ein Produkt aus dem Umfeld der Samurai Of Prog. Der spanische Multiinstrumentalist Rafael Pacha taucht als Gitarrist seit ein paar Jahren immer wieder als Gitarrist bei den selbsternannten Prog-Samurais auf. Zudem arbeitet er mit SoP-Mastermind Kimmo Pörsti immer wieder eng zusammen (Pacha and Pörsti, The Guildmaster). Auch auf seiner neuen Solo-CD, die zwischen 2023 – 2025 eingespielt wurde, ist Kimmo Pörsti als Drummer und Co-Produzent dabei. Pacha bewegt sich im Spanungsfeld von entspanntem Retro Prog ala Camel, Folk Prog, insbesondere, wenn er zu Flöten, Geige oder Zither greift, sowie fließenden Jazzelementen. Im Untertitel des Albums wird mit „with the friends of (con)fusion“ auch auf dieser Fusion-Charakter hingewiesen. Die meisten Tracks sind Instrumentals und bieten entspannte Jams mit längeren solistischen Passagen. Michael Manring und Jan-Olaf Strandberg glänzen mit hervorragendem Basspassagen. Kimmo Pörsti liefert das von ihm gewohnte solide Drumming. Alessandro Di Benedetti, auch bekannt aus dem PoS-Universum, liefert abwechslungsreiche Keyboardarbeit. Seine Gesangsdarbietung zusammen mit Paula Pörsti lockert etwas auf, ist aber, wie auch der zweite Gesangstrack mit Sänger John Wilkinson, nicht zwingend. Erfreulich die Klangfarben durch Risto Salmi (sax). Somit eine nette und anregende Musikreise über 65 Minuten (ein Song erstreckt sich sogar über 18 Minuten), die aber keine bleibenden Eindrücke oder Schäden, wie der Albumtitel suggerieren könnte, hinterlässt. Der Albumtitel spielt mit Diskussionen in den 1920er-Jahren in den USA, in denen es darum ging, ob durch diese Musik und Tänze Krankheiten entstehen könnten („not normal after jazz“)...
    1 bis 25 von 803 Rezensionen
    1
    2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33
    Vertrag widerrufen
    Newsletter abonnieren
    FAQ- und Hilfethemen
    • Über jpc

    • Das Unternehmen
    • Unser Blog
    • Großhandel und Partnerprogramm
    MasterCard VISA Amex Diners Club PayPal
    DHL
    • AGB
    • Versandkosten
    • Datenschutzhinweise
    • Barrierefreiheitserklärung
    • Impressum
    • Kontakt
    • Hinweise zur Batterierücknahme
    * Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
    ** Alle durchgestrichenen Preise (z. B. EUR 12,99) beziehen sich auf die bislang in diesem Shop angegebenen Preise oder – wenn angegeben – auf einen limitierten Sonderpreis.
    © jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH
    • jpc.de – Leidenschaft für Musik
    • Startseite
    • Feed
    • Pop/Rock
    • Jazz
    • Klassik
    • Vinyl
    • Filme
    • Bücher
    • Noten
    • %SALE%
    • Weitere Bereiche
      • Themenshops
      • Vom Künstler signiert
      • Zeitschriften
      • Zubehör und Technik
      • Geschenkgutscheine
    • Hilfe
    • Anmelden
    • Konto anlegen
    • Datenschutzhinweise
    • Impressum
    • Kontakt