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    2. Alle Rezensionen von Kind of Blue bei jpc.de

    Kind of Blue

    Aktiv seit: 08. September 2020
    "Hilfreich"-Bewertungen: 257

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    45 Rezensionen

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    At Royal Albert Hall

    Gordon Lightfoot
    At Royal Albert Hall (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.05.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    1 von 5

    Das hat Gordon Lightfoot eigentlich nicht verdient…

    Gordon Lightfoot war in den siebziger und achtziger Jahren einer meiner Lieblingsmusiker. Einer seiner größten Hits in Europa, If You Could Read My Mind, wurde zuerst durch die Instrumentalfassung der Spotnicks und die eingedeutschte Fassung von Daliah Lavi bekannt. Beides hat wohl seine Berechtigung, ist aber Lichtjahre vom Original entfernt. Sundown wurde damals auch im Radio rauf und runter gespielt. Und so lernte ich als beginnender Teenager diesen wunderbaren kanadischen Singer/Songwriter kennen. Mich faszinierte immer seine Art Gitarre zu spielen, dieses Fingerpicking, und seine warme, volle Stimme.
    Irgendwann Richtung Ende der Achtziger verschwand er dann aus meinem Blickfeld, ohne daß mich seine Musik verlassen hätte, die immer mal wieder durch meinen Kopf ging. Jetzt habe ich gesehen, daß es dieses Live-Album gibt, aufgenommen in der altehrwürdigen Royal Albert Hall, wo schon Eric Clapton (und nicht nur der) denkwürdige Konzerte gegeben hat. Also habe ich voller Vorfreude reingehört und dachte dann, ich hätte die falsche Platte erwischt. Voller Unglauben habe ich mich durch die Stücke gehört, man könnte auch sagen, gequält. Wer war das denn? Okay, bei den meisten Sängern und Sängerinnen wird die Stimme im Alter nicht besser, siehe Elton John als Beispiel. Bei manchen wird es richtig peinlich, siehe die letzten Konzerte von Genesis, wo es schon ein starkes Stück war, daß sich Phil Collins mit der Leistung überhaupt auf die Bühne getraut hat. Aber hier, bei meinem so sehr gemochten Gordon Lightfoot, ist es nur traurig. Furchtbar traurig. Diese einst volle und warme Stimme ist nur noch ein Schatten ihrer selbst; hätte man mir diese Musik vorgespielt ohne den Interpreten zu nennen, ich hätte ihn nicht erkannt.
    Der langen Rede Sinn: Dieses Album, daß musikalisch auf sehr ansprechendem Niveau ist, aber eben stimmlich sehr, sehr traurig und damit eigentlich katastrophal, würde ich nicht mal geschenkt nehmen. Stattdessen lieber ein paar ältere Platten, als GL noch richtig bei Stimme war. Ich möchte nicht wissen, wie es den Zuhörern des Live-Konzerts erging, aber daß eine Plattenfirma so etwas veröffentlicht und auch noch groß bewirbt, ist dem Andenken an den einst großen kanadischen Liedermacher nicht sehr zuträglich. Naja, jeder, wie er/sie meint, aber ich würde von diesem Album dringend abraten. Zumindest vorher probehören.
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    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.04.2024
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Wenn‘s die Decca-Version wäre…

    Eine meiner Lieblingsplatten der „alten“ Stones. Eigentlich. Denn hier hat man leider, leider die US-Fassung der „Big Hits Vol. 2“ (London Records bzw. ABKCO Records) veröffentlicht. Obwohl längst verblichen, treibt der unselige Allen B. Klein hier immer noch sein Unwesen. Im Gegensatz zur englischen Decca-Fassung fehlen hier drei aus meiner Sicht ganz wichtige Songs der Stones. „We Love You“ als bekannte Single-Auskopplung und die beiden eher weniger bekannten „Sittin‘ On A Fence“, nur auf dem Album „Flowers“ erschienen und „You Better Move On“, veröffentlicht auf der ersten Stones-EP. Die Wahnsinns-Nummer „Let‘s Spend The Night Together“, auf keiner regulären GB-LP veröffentlicht, ist auf beiden Versionen. Dieser Song war auch der Grund, mir vor fünfzig Jahren die LP zu kaufen, damals von der TELDEC und als „Stereophonic Recording“. Deswegen ist mir auch die Songauswahl der Decca sehr viel sympathischer als die von London.

    Grundsätzlich wirklich feiner Sampler, aber nur vier Sterne, weil aus meiner Sicht wesentliche Stücke fehlen. Die englische Version hätte fünf Sterne bekommen. Und, vielleicht eine dumme Frage, warum hat man nicht die Stereo-Bänder zur Veröffentlichung genommen? Hängt das wieder mit der ABKCO zusammen, die seit langen Rechtsstreitigkeiten mit den Stones die Rechte wesentlicher Stones-LPs der Sechziger besitzt?

    Eine tolle Idee wäre es auch gewesen, das Teil im originalen achteckigen Format zu veröffentlichen.
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    Black Acid Soul

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    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.02.2024
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Musik für die Insel…

    Es gibt sie noch, diese Stimmen, die man zum ersten Mal hört und innerhalb weniger Augenblicke völlig begeistert, völlig verzaubert und tief berührt ist. Bei Lady Blackbird hatte ich einen dieser raren Momente. Eine Art von Musik, von der man sich wünscht, sie würde nicht aufhören. Ich fühlte mich wie der kleine Häwelmann, der immerzu rief „Mehr, guter Mond, mehr.“ Eine Stimme wie Samt und Seide, voller Lust oder Schmerz, manchmal ein kleines bisschen rostig, aber immer sehr beeindruckend schön. In Kommentaren taucht der Name Amy Winehouse auf, ein angedeuteter Vergleich, dem ich mich nicht anschließen kann. Mich hat der Gesang von Lady Blackbird etwas an Cassandra Wilson erinnert, deren Debütalbum bei Blue Note „Blue Light Till Dawn“ 1993 ähnlich begeistert gefeiert wurde. Und die mich damals ähnlich beeindruckt hat. Nicht allzu oft gibt es Alben, die man von vorne bis hinten in einem Rutsch durchhören kann und es nicht eine einzige Sekunde gibt, die nicht fesselt und tief in die Musik hineinzieht. Allerdickste Empfehlung mit Sternchen.
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    Lang Lang - The Chopin Album

    Lang Lang - The Chopin Album (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.01.2024
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Durchaus überzeugend...

    Zunächst muß man sagen, daß der Begriff "Album" nichts mit Sammelbildchen zu tun hat, wie ich zunächst dachte. Auch ist dieser Schopin (wird wohl Schopäng gesprochen) gar kein Franzose, sonder Pole. Aber dafür schreibt er ganz schöne Noten, bzw. schrieb, weil er ja nicht mehr unter uns weilt.

    Am besten hat mir das Klavier gefallen. Eine wirklich schöne Aufnahme, bei der die Geigen und vor allem die Kesselpauken überhaupt nicht fehlen. Auch habe ich mich sehr gefreut, daß endlich mal keiner singt. Das wirkt so beruhigend. Man stelle sich nur Helene Fischer...nein, lieber nicht. Dieser Mann aus China, der so anders ist als die Huaweis und Xiaomis, spielt doch recht schön und annehmbar. Ich würde mir die CD nochmal kaufen, wenn ich sie nicht schon hätte. Aber dann könnte ich die erste ja verschenken. Ich weiß bloß nicht, an wen. Eines gilt es noch zu beachten: Oft unterschätzt, aber hilfreich ist der Hinweis, daß man sich vor dem Kauf überzeugen sollte, ob man auch einen CD-Spieler besitzt. Sonst wird es schwierig mit dem Musikgenuß.
    Goldberg-Variationen BWV 988

    Goldberg-Variationen BWV 988 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.01.2024
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Umwerfend gut wäre noch deutlich zu wenig…


    Es ist ganz schön schwierig, sich bei der Menge der Goldberg-Variationen für eine zu entscheiden, zu unterschiedlich sind oftmals die einzelnen Interpretationen. Meine erste Ausgabe war vor vielen Jahren die zweite Aufnahme von Glenn Gould von 1981. Bar jeder Ahnung und nur mit dem Wissen des großen Werts der Gouldschen Interpretierungen habe ich damals zugegriffen und so dieses wunderbare Stück kennen- und lieben gelernt. Später kam noch Angela Hewitt dazu, deren unglaubliche Mischung aus absolutem Können und einem von ganzem Herzen kommenden Bach mich sehr begeistert hat, eigentlich deutlich mehr als Gould. Diese, wie es mir scheint, neuzeitliche Methode, die Goldberg-Variationen immer schneller, zwar in technischer Perfektion, aber absolut seelenlos runterzureißen, empfinde ich als absolut grauenvoll, weil die Seele des Stücks, der innere Zusammenhang vollständig verloren geht. Ja, und dann kam der Tag, an dem ich Igor Levit mit seiner Interpretation hörte. Und mit einem Mal war alles Denken eingestellt. Keine Gedanken über das Timing, über den Anschlag, alles weg. Ruhe im Schädel. Nur noch ein Fühlen und Genießen. Ja, genau so muß es sein, genau so muß sich das anfühlen. Ich bin verzückt und allerschwerst begeistert. Natürlich ist das eine sehr persönliche Sichtweise und kann in keinem Fall verallgemeinert werden. Wer mit diesen hektischen Einspielungen sozialisiert worden ist, dem wird Levit möglicherweise lahm oder gar einschläfernd vorkommen. Er ist es nicht, er trifft den Kern der Musik auf den Punkt. Findet mein Inneres, ohne Beiteiligung der manchmal lästigen Ratio. Ich könnte mir vorstellen, daß es Bach gefallen hätte.
    Close (2022) (Blu-ray)

    Lukas Dhont
    Close (2022) (Blu-ray) (BR)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.11.2023
    Bild:
    5 von 5
    Extras:
    3 von 5
    Ton:
    4 von 5

    Tieftraurig und wunderschön

    Ein wunderschöner und zugleich tieftrauriger Film über das Ende einer engen und liebevollen (aber nicht erotischen) Freundschaft zwischen zwei Jungen am Beginn der Pubertät. Viel mehr kann man nicht sagen ohne zuviel von der Handlung zu verraten. Am besten, ohne viel Informationen in den Film eintauchen und sich von den famosen Darstellern und den langen und ruhigen Kameraeinstellungen gefangen nehmen lassen. Kein Film für zwischendurch, aber für einen verregneten Sonntagnachmittag oder einen Abend ohne Fernsehprogramm. Mich hat dieser wunderbare Film tief berührt. Tränen mit eingeschlossen.
    Goldberg-Variationen BWV 988

    Goldberg-Variationen BWV 988 (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.11.2023
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    1 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    Ein "lang gehegter Traum" (Olafsson) geht unglücklicherweise in Erfüllung...

    Um es mit einem einzigen Wort zu sagen: Grauenvoll! Zuweilen habe ich den Eindruck, daß jeder, der halbwegs unfallfrei ein Piano bedienen kann, sich an den Goldberg-Variationen versuchen muß. Und die Plattenfirmen, im Bereich Klassik nicht gerade mit neuen Hits gesegnet, müssen so etwas dann als die nächste Sensation, die nächste musikalische Großtat verkaufen. Je schneller die zumeist noch recht jungen Bediener eines Pianos den Bach runterreißen, um so enthusiastischer wird die "Neuentdeckung" gefeiert. Denn der Umsatz muß stimmen. Nur bleibt von der Seele der Musik nicht mehr allzuviel übrig.

    Ein gutes Beispiel ist Glenn Gould, der 1955 eben dieses Stück in rekordverdächtiger Geschwindigkeit malträtierte, um dann 1981 eine deutlich gereifte Einspielung mit sehr viel mehr Verstand und Seele vorzulegen. Es gibt so viele Einspielungen der Goldberg-Variationen, einige richtig gute sind dabei. Angela Hewitt versteht es meisterhaft, das Wesen des Stücks herauszuarbeiten und tief zu berühren, ebenso wie Daniel Barenboim, Lang Lang und, mit gewissen Einschränkungen, Andras Schiff. Das ist natürlich eine sehr subjektive Beurteilung und ich kenne auch nicht alle Interpretationen. Das Wort "Vergewaltigung", wie in einem anderen Kommentar geschrieben, möchte ich in diesem Zusammenhang nicht benutzen, aber ich verstehe sehr gut, was gemeint ist und sehe das sehr ähnlich. Wir wissen nicht, was J.S. Bach dazu sagen würde oder ob er Vikingur Olafsson den Klavierdeckel auf die die Hände knallen würde. Deswegen muß hier ein jeder nach seiner Fasson selig werden. Ich ganz bestimmt nicht. Bei aller kalten technischen Perfektion kommt das Wesen der Musik, seine therapeutische Ruhe und innere Struktur, gleichsam die Seele des Stücks, überhaupt nicht zur Geltung. Die Musik rast in meinem Kopf dahin, ich bin nicht mehr in der Lage, ihr zu folgen, mich auf sie einzulassen. So möchte ich Bach nicht hören, es tut weh und ist ganz fürchterlich, nach meiner persönlichen Empfindung. Es steht natürlich jedem frei, das völlig anders zu sehen. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt für diesen ...

    She Said (Blu-ray)

    Maria Schrader
    She Said (Blu-ray) (BR)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.11.2023
    Bild:
    5 von 5
    Extras:
    5 von 5
    Ton:
    5 von 5

    Sehr beeindruckend, Weltklasse

    Maria Schrader hatte ich bisher nicht auf meiner Liste von Künstlern, die ich besonders mag oder bewundere. Ihre Filme mit Dany Levy hatten höchstens zwiespältigen Eindruck hinterlassen und als Regisseurin war sie mir auch noch nicht besonders aufgefallen. Doch ihre letzten beiden Regiearbeiten („Vor der Morgenröte“ und „Ich bin dein Mensch“) haben mir besser gefallen als ihre vorigen Arbeiten.

    Mit „She Said“ hat Maria Schrader ein Meisterwerk geschaffen und hat damit gezeigt, daß sie in der Lage ist, auf Weltklasse-Niveau zu arbeiten. Seit Jugendtagen faszinieren mich Filme, die sich intensiv mit der Suche nach der Wahrheit beschäftigen. Gerichtsfilme wie „Die zwölf Geschworenen“ oder investigative Filme wie „Die Unbestechlichen“ (All the President’s Men) von Alan J. Pakula. Wie die Aufdeckung der Watergate-Affäre durch die beiden Reporter der Washington Post, Carl Bernstein und Bob Woodward, genial verkörpert von Dustin Hoffmann und Robert Redford, den Betrachter mehr als zwei Stunden in Atem hält, ist ganz großes Kino und einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

    Und dieses Kunststück ist jetzt Maria Schrader auch gelungen. Zwei sehr engagierte Reporterinnen, dieses Mal von der New York Times, decken Stück für Stück, gegen heftigste Widerstände und trotz sehr ernsthafter Drohungen, den Skandal um den Filmproduzenten Harvey Weinstein auf. Es war für mich wie ein kleines Déjà Vu, wieder zwei Reporter, hier zwei Frauen, die sich in den Kopf gesetzt haben, die Wahrheit herauszufinden und darüber zu berichten. Wieder mehr als zwei Stunden unglaublich spannendes Kino und davon keine Sekunde langweilig.

    Obwohl der Ausgang der Geschichte bekannt ist, habe ich mit den beiden Reporterinnen gebangt und gehofft, habe zwischendurch auch ein paar Tränen verdrückt ob der Skrupellosigkeit und Brutalität des Täters und dem Leiden der betroffenen Frauen.

    Maria Schrader hat hier ein absolutes Meisterwerk geschaffen und sich im Olymp der besten Filme einen Platz erobert. Das geht natürlich nur mit einem ganz hervorragenden Team, wobei die beiden Hauptdarstellerinnen aus einem sehr guten Cast noch hervorzuheben sind. Dieser Film wird auch beim zweiten oder dritten Mal ansehen nicht langweilig, man entdeckt nur noch mehr Feinheiten. Ich bin mir sehr sicher, dieser Film ist auch ein zeitgenössisches Dokument, vergleichbar mit dem Pakula-Film, und wird auch in zwanzig oder dreißig Jahren gut anzusehen sein.

    Von mir eine ganz dicke, nein, allerdickste Empfehlung.
    Goodbye Yellow Brick Road (40th Anniversary Edition)

    Elton John
    Goodbye Yellow Brick Road (40th Anniversary Edition) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    22.08.2023
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Elton’s Beste

    Elton Johns Musik höre ich seit Anfang der Siebziger, ich war noch nicht mal Teenager. Fleißig mit dem Kassettenrekorder aus dem Radio aufgenommen, aber völlig inoffiziell, denn ein werdender Kerl hörte doch nicht solche Musik. Stones, Led Zeppelin, Purple und dergleichen war angesagt. Aber Elton John fand ich trotzdem gut, wenn auch im Geheimen. Die Platte „Goodbye Yellow Brick Road“ fiel mir schon damals auf, wegen so vieler guter Stücke und wegen des tollen Covers.

    Heute, fünfzig Jahre später, brauche ich mich mit meinem Musikgeschmack schon lange nicht mehr zu verstecken, die „Harte-Kerle-Musik“ ist längst passé und manchmal (wirklich nur manchmal) höre ich sogar ABBA. Elton John ist nun schon länger einer meiner Lieblingsmusiker und immer noch sind seine Frühwerke seine besten und vermutlich authentischsten Platten. Und eben aus vielen guten LPs und CDs ragt GYBR wie ein Leuchtturm hervor. Auch wenn sich sein Stil über die Jahrzehnte immer wieder änderte, oftmals dem Zeitgeist, aber auch der eigenen Entwicklung geschuldet, bleibt GYBR aus meiner bescheidenen Sicht sein persönlichstes und bestes Werk. Und nach inzwischen fünfzig Jahren kann man sich das Teil immer noch zu jeder Zeit anhören und genießen, wirklich zeitlos gute Musik.

    Die Original-LP war schon ziemlich gut, was den Klang angeht, aber die aktuelle, remasterte Ausgabe toppt alle mir bekannten Ausgaben (die MFSL-Ausgabe kenne ich leider nicht). Und die ist jetzt auch schon wieder zehn Jahre alt. Vielleicht geht mit allerneuester Digitaltechnik noch ein Fitzelchen mehr, die Qualität der Bänder (so sagt man) könnte es hergeben. Mal sehen, vielleicht zum Fünfzigsten…?
    ... bis neulich. Der letzte Abend

    Volker Pispers
    ... bis neulich. Der letzte Abend (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.03.2023
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Politisches Kabarett, besser geht's nicht!

    Auch jetzt, mehr als sieben Jahre nach dem letzten Auftritt von Volker Pispers, zeigt sich die Zeitlosigkeit und die Intelligenz dieses politischen Kabaretts. Nach dem Tod von Dieter Hildebrand und der eigenen Zufrühpensionierung von Georg Schramm war Pispers einer der letzten, die im Kabarett die Politik, die zu Wählenden als auch das Wahlvolk, gnadenlos, bissig und mit viel schwarzem Humor zerlegte. Heute ist das Kabarett leider viel zu häufig zu einer Ansammlung von Witzen und Bonmots durch irgendwie beinahe beliebig austauschbare "Comedians" (was für ein fürchterliches Wort) verkommen. Die Akteure der beinharten und dennoch humorvollen Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft werden, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung, weniger. Das ist nicht nur schade, das ist außerordentlich bedauernswert. Deswegen lohnt es sich immer wieder, sich Pispers anzuhören und/oder anzusehen. Und je länger sein Abschied zurück liegt, desto erstaunter kann man von der Weitsichtigkeit dieses Mannes sein.
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    The Collection

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    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    08.11.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    4 von 5

    Überflüssiges Werk für sehr kleine Zielgruppe

    Bei einem derart umfangreichen Werk einen Extrakt der „größten Hits“ auf einer CD unterbringen zu wollen, ist ein Projekt, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Zumal so ziemlich alles an den Stücken aus einem gewissen Zusammenhang gerissen ist (Wenn man denn die ganze Platte/CD kennt). Als ein sehr oberflächlicher Überblick über das Werk des Alan Parson Project taugt diese CD vielleicht ein wenig, aber eigentlich ist das rausgeschmissenes Geld. Wenn einem die Musik von APP gefällt, ist es meines Erachtens wesentlich sinnvoller, sich nach und nach die einzelnen CDs anzuhören und käuflich zu erwerben. Denn es mag das ein oder andere bekanntere Stück geben, die Musik ist immer vollständig hervorragend bis genial.


    Mir jedenfalls hat bei jedem Stück dieser „Greatest Hits“-Kompilation das Stück davor und/oder das danach gefehlt. Aber man muß das nicht so sehen, es gibt bestimmt genug oberflächliche Menschen, denen diese aus dem Zusammenhang gerissene Musikstücke genügen. Schade, aber sisso. Und die werden vermutlich mit dieser CD zufrieden sein.
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    Richard Benjamin
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    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.05.2022
    Bild:
    5 von 5
    Extras:
    3 von 5
    Ton:
    5 von 5

    Medizin für Depri-Tage

    Ein früher Film von Tom Hanks, als er noch gut einen jungen liebenswerten Tölpel darstellen konnte. Zusammen mit seiner Frau kaufen sie ein Haus, scheinbar ein echtes Schnäppchen. Doch dann… Ohne zuviel zu verraten, alles nur vorstellbare Unbill bricht über das junge Paar herein und…. es ist saukomisch. Ich habe mich selten so amüsiert und schlapp gelacht. Ein wunderbarer Film!
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    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.05.2022
    Bild:
    5 von 5
    Extras:
    5 von 5
    Ton:
    5 von 5

    Reich sein ist auch Scheiße….

    Ja, irgendwie hat die Geschichte etwas von einer Seifenoper. Auf finanziell sehr hohem Niveau. Ridley Scott ist es gelungen, aus diesem Drama einer sehr begüterten italienischen Familie einen äußerst unterhaltsamen Film zu machen, zweieinhalb Stunden lang (oder eher kurz, für den Umfang der Geschichte). Und davon hat mich keine Sekunde gelangweilt. Was an den guten, nein, großartigen Schauspielern liegt, die sich buchstäblich die Seele aus dem Leib spielen. Allen voran Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady Gaga, die nach ihrem Erfolg in „A Star Is Born“ einen weiteren großen Auftritt hat. Adam Driver, wie immer sehr gut. Der alte Al Pacino, der Mann weiß, wie es geht. Jeremy Irons, leider nur mit einem relativ kurzen Auftritt. Und wie so oft eine Klasse für sich: Jared Leto als geltungssüchtiger Idiot. Es ist eine Freude, den Menschen beim Schau-spielern zuzusehen.

    Die wahre Geschichte, bei Wikipedia u.ä. nachzulesen, ist nicht halb so interessant wie dieser Film. Daher eine Empfehlung, wenn man gutes Schauspielerkino mag.
    Jojo Rabbit (Blu-ray)

    Taika Waititi
    Jojo Rabbit (Blu-ray) (BR)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.04.2022
    Bild:
    5 von 5
    Extras:
    5 von 5
    Ton:
    5 von 5

    Man kann auch über Hitler lachen… (zumindest in diesem tollen Film)

    Der neuseeländische Regisseur Taika Waititi hat einen sehr bemerkenswerten Film geschaffen. Am Anfang mit skurriler Komik, die im Laufe des Films immer mehr einem traurigen Ernst weicht, ohne jedoch völlig zu verschwinden. Auch die extrem gut gelungene Besetzung macht den Film zu einem sehr sehenswerten Ereignis.

    Die Grundidee, daß ein zehnjähriger Junge in den letzten Monaten des Krieges den Führer zum imaginären besten Freund hat, mit ihm spricht und von ihm beraten wird, ist schon an sich schräg. Umso sehenswerter ist die allmähliche Wandlung des Knaben vom glühenden Hitler-Anhänger zu einem Menschen, der auch durch die Liebe eine humanistischen Grundhaltung einzunehmen lernt. Ein Weg, auf dem es aber auch Opfer zu beklagen gibt. Und immer wieder zwischendurch Einsprengsel absurden Humors, mit der der Regisseure solch totalitäre Systeme der Lächerlichkeit preisgibt.

    Bei aller angedeuteten Ruppigkeit der Umstände ist Jojo Rabbit ein beinahe zärtlicher Film über das Leben und wie wertvoll es ist. Unbedingte und ganz dicke Empfehlung .
    Die Unbestechlichen (1976) (Special Edition)

    Alan J. Pakula
    Die Unbestechlichen (1976) (Special Edition) (DVD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.04.2022
    Bild:
    5 von 5
    Extras:
    4 von 5
    Ton:
    5 von 5
    Eine Rezension über diesen Film zu schreiben ist eigentlich wie Eulen nach Athen tragen. „Die Unbestechlichen“ ist DER Film über die „Watergate-Affäre“ von 1972, als versucht wurde, über installierte Wanzen im Parteibüro der Demokratischen Partei den politischen Gegner abzuhören und auszuhorchen. Als Verantwortliche konnten damals Männer aus dem unmittelbaren Umfeld des Präsidenten Richard Nixon ausfindig gemacht werden, was schließlich zu Nixons Rücktritt führte. Aber bis dahin war es ein langer und auch nicht ungefährlicher Weg für zwei Journalisten der Washington Post, Bob Woodward (Robert Redford) und Carl Bernstein (Dustin Hoffmann).

    Obwohl das Ergebnis der Recherche längst bekannt ist, wird die Geschichte vom Einbruch im Watergate-Komplex bis zum Rücktritt des Präsidenten so unglaublich dicht und spannend erzählt, daß so mancher Krimi neidisch werden könnte. Alan J. Pakula ist ein herausragender Film mit sehr eindrucksvollen Darstellern gelungen, in dessen 138 Minuten nicht eine einzige langweilige dabei ist und von denen man auch keine verpassen sollte.

    Ein fabelhafter Polit-Thriller über einen Skandal und investigativen Journalismus amerikanischer Prägung, für mich einer der besten Filme, die ich kenne. Wer ihn kennt, weiß, was ich meine. Und wer ihn noch nicht kennt, dringend ansehen! Dicke Empfehlung!
    Le Professionnel / Le Marginal

    Le Professionnel / Le Marginal (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    12.02.2022
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust…

    Absolutes Glück und pures Grausen liegen hier wahrlich dicht beieinander. Der Soundtrack zum Belmondo-Film „Der Profi“ ist ein lange unterschätztes Meisterwerk von Ennio Morricone, fast eine Stunde pure Freude über die Magie des ungekrönten Königs der Filmmusik. „Der Profi“ war 1981 der erste Film, bei dem ich im Kino saß und dachte: „Was für eine tolle Musik!“. Worauf ich mir auch gleich die Platte mit dem Soundtrack gekauft habe. Und unendlich oft gehört habe. Das Manko: Auf der Schallplatte und der normalen CD sind nur 13 Stücke, auf der hier vorliegenden sind alle 26 Stücke drauf, endlich ist dieser phantastische Soundtrack komplett. Meines Erachtens wurde die Schlußmusik „Chi Mai“ zu Unrecht ein großer Hit, das Titelthema (sehr ähnlich) zu Anfang des Films ist sehr viel besser. Es gab diese 26er Ausgabe in einer recht kleinen Auflage in Frankreich als CD, natürlich lange vergriffen und im Netz zu Phantasiepreisen von um die 50 Euro gehandelt. Das ist jetzt obsolet, es gibt diese Doppel-CD für deutlich weniger Geld.

    Ganz kurz zu CD 2, Le Marginal, deutscher Titel: „Der Außenseiter“, auf die ich sehr gut verzichten könnte. Der Film von 1983 war ein Knall-Bumm-Peng-Spektakel für Belmondo, auch hier schrieb Morricone die Musik zum Film. Und beides ist ziemlich misslungen, der Film deutlich mehr als die Musik die zu keinem Zeitpunkt an die überragende Qualität von CD 1 herankommt. Aber das ist meine persönliche Sichtweise, die ganz harten Morricone-Fans mögen das anders sehen. Und da es die wunderbare CD 1 nur im Doppelpack mit der eher nicht so tollen gibt, kann ich guten Gewissens eben diese Ausgabe mit zwei Tonträgern sehr empfehlen. Zumal das remasterte Gesamtpaket günstiger ist als CD 1 auf dem Gebrauchtmarkt.
    Symphonien Nr.1-5

    Symphonien Nr.1-5 (SACD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    08.02.2022
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    2 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    2 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5
    Möglicherweise oute ich mich mit dieser Rezension als musikalischer Barbar, was aber kein Problem für mich ist. Musik muß gefallen, als schön empfunden werden, die Seele berühren (im besten Fall). Und schon sind wir bei dieser hochgelobten Beethoven-Box.

    Die Aufnahmen sind klanglich ganz hervorragend, gute Abhöranlage lohnt sich. Die Bühne ist weit und tief, die Staffelung der Instrumente genau hörbar. Aber bei jeder mir bekannten Symphonie (und irgendwie auch bei der noch unbekannten) will sich keine rechte Freude, kein rechtes Beethoven-Gefühl einstellen. Und hier offenbart sich der Laie, der keine zig verschiedenen Versionen mit allen großen Dirigenten und Orchestern kennt. Ganz zu Beginn der CD-Ära habe ich mir die Fünfte und die Sechste von Karajan mit den Berlinern gekauft. Und war entsetzt über dieses irrsinnige Tempo, das Karajan vorlegt. Als müsse er noch den letzten Bus kriegen, so meine damalige Erklärung spaßeshalber. Die CD habe ich dann verschenkt.

    Und jetzt höre ich diese hochgelobten Aufnahmen (deswegen wollte ich sie käuflich erwerben) und erlebe ein Deja Vu. Alles prima, aber ich kann die Musik nicht fassen, sie nicht genießen, weil Jordi Savall das Orchester durch die Partituren hetzt, daß es nur so staubt. Sorry, that’s not my cup of tea. Es muß nicht ganz so getragen sein wie beim guten Karl Böhm, aber hier kommt bei mir keine Freude auf. Und um die geht es ja. Die fand ich bei Einspielungen von Leonhard Bernstein beispielsweise. Aber ich gebe freimütig zu, daß ich von Originalinstrumenten, originalen Tempi und was der Möglichkeiten mehr sind, keine Ahnung habe und es mich auch nicht sonderlich interessiert. Die Musik muß meine Seele erreichen. Und, bei aller technischen Perfektion, das tut sie nicht. Sehr schade, aber sisso.
    Neujahrskonzert 2022 der Wiener Philharmoniker

    Neujahrskonzert 2022 der Wiener Philharmoniker (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.01.2022
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    4 von 5

    Wie geht das denn?

    Sehr interssiert bin ich am 30.12.21 auf diese Seite gegangen, weil mich die Neujahrskonzerte der Wiener immer sehr begeistert haben. Ich finde es toll, daß es möglich ist, schon zwei Wochen nach dem Konzert die CD (DVD, LP etc.) zu erwerben. Nur würde mich dann doch mal sehr interessieren, wie es denn sein kann, daß irgendein Schlaumeier ein Konzert, das erst in zwei Tagen stattfinden wird, jetzt schon mit nur einem Stern bewertet. Natürlich anonym. Die Kehrseite des Internets. Auch notorische Nörgler, Meckerfritzen und Dummschwätzer haben (leider) die Möglichkeit, ihren Unsinn in die Welt hinaus zu posten. Schade eigentlich.

    Nachtrag vom 18.01. 22 Jetzt, nachdem ich das Konzert gehört und auch genossen habe, verstehe ich solche Laberer erst recht nicht. Ok, es war nicht das weltbeste und ultimative Erlebnis, das Steine erweichen könnte. Aber wo gibt's das schon. Es war ein sehr solides Konzert, das am Katertag nach Silvester ordentlich Schwung in die Bude brachte und den Anwesenden (und mir) viel Freude gemacht hat. Die CD ist tadellos im Klang und gibt das Geschehen in Dynamik und Räumlichkeit sehr gut wieder. Kanns nich meckern!

    (Und meine am 30.12.21 zunächst nur auf Verdacht gegebenen fünf Sterne [ich mußte was eingeben, sonst wäre es nicht erschienen] haben sich aus meiner bescheidenen Sicht total bestätigt.)

    Night And Day

    Night And Day (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.10.2020
    Klang:
    5 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Besser geht's nicht !

    In der an musikalischem Output nicht armen Karriere des Joe Jackson ist dieses Album sicherlich eines der am meisten herausragenden. Eine Platte wie aus einem Guss, vom ersten bis zum letzten Song das Niveau absolute Spitzenklasse. Nicht eine winzige Schwäche; ohne störende Unterbrechung geht ein Stück ins andere über. Ein Geniestreich eines Ausnahmetalents als Musiker. Von so etwas träumen andere ihr ganzes Musikerleben, Joe Jackson hat hier sein erstes Opus Magnum geschaffen und einige weitere geniale Werke folgten.

    "Night And Day" ist auch nach 35 Jahren zeitlos schön, hat auch nach dieser Zeit kein Stäubchen angesetzt und wäre als Neuerscheinung auch heute noch der Oberkracher. Wer das Album kennt, wird mir sicher zustimmen, wer es aber noch nicht kennt: Unbedingt nachholen!
    7 Lieder

    Hannes Wader
    7 Lieder (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.09.2020
    Klang:
    4 von 5
    Musik:
    5 von 5

    Alt, aber genial

    Sieben Lieder, dabei keines weniger als Spitzenklasse. Melancholische Texte wechseln sich mit beißender Satire ab, der Opener "Heute hier, morgen dort", absoluter Wader-Klassiker, ist für mich nach über 40 Jahren ein Stück philosophischer Betrachtung des eigenen Lebenswegs geworden ( obwohl Wader es damals mit Anfang 30 vermutlich nicht so gemeint hat).
    Der Mann hat eine sehr schöne Stimme, es macht immer noch Freude, zuzuhören und das Gitarrenspiel von ihm und Werner Lämmerhirt ist einfach vom Feinsten. Nun habe ich die Uralt-LP, doch arg abgenudelt, durch die CD ersetzt. Der Klang ist brauchbar, könnte aber mal ein gutes Remastering vertragen. Nach bald 30 Jahren sind da sicherlich Verbesserungen möglich.
    Bis dahin: Eine sehr lohnende Anschaffung!
    26 bis 45 von 45 Rezensionen
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