Alles, aber nicht lustig
Zuerst einmal die Frage, was will dieser Film eigentlich (sein)? Das weiß wohl niemand. Idiotische Charaktere von der Fernsehfilm-Stange, eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Klischees, eine strunzdoofe, völlig unrealistische Handlung, poppelige Action auf Soko- Niveau, und ein wie immer unpassender, grausiger Soundtrack. Fertig ist der nächste Gruselstreich aus dem Kabinett deutscher Kinoeinheitskotz, äh, Kost. Was aber wirklich armselig an diesem dümmlichen Streifchen ist, den auch Anneke Kim Sarnau nicht retten kann (einziger Lichtblick), ist Karoline Herfurths Darstellung eines Menschen mit einer Angststörung. Ach, ein bisschen Entführung und schon ist man ein ganz neuer Mensch. Stockholm- Syndrom mal anders. Hm, bestimmt. Ab auf den Müll. Das Geld und vor allem die Zeit nicht wert. Und Ps. Es gibt Lieder, die covert man einfach nicht, niemals. 6, setzen.