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    kore49 Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 07. Juni 2014
    "Hilfreich"-Bewertungen: 488

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    163 Rezensionen

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    Fagottkonzerte RV 402,466,478,487,501

    Fagottkonzerte RV 402,466,478,487,501 (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    30.09.2026
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    2 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    2 von 5
    Repertoirewert:
    2 von 5

    Geschmacksverirrung in der Planung der "Vivaldi Edition"

    Nun ist die Reihe der Fagott-concerti mit Sergio Azzolini zum aus meiner Sicht schmählichen Ende gekommen. Gemessen an der ansonst üblichen Qualität in dieser CD-Reihe fällt der qualitative Unterschied sehr auf. Herr Azzolini hatte doch schon mehrere Fagott-CDs herausgebracht, bevor er mit der Konzertreihe in der Vivaldi Edition beauftragt wurde - warum hat man ihn trotzdem engagiert? Zu allem Übel mit seiner wenig seriösen Spielweise wurde überdies noch geduldet, daß er das Notenmaterial "künstlerisch" bearbeitet und quasi eine Azzolini-Interpretation liefert anstatt ev. erforderliche kritische Nachbesserungen den historisch orientierten Fachleuten zu überlassen. Dabei gab und gäbe es weit solidere Aufnahmen, an denen man sich hätte geschmacklich orientieren können. Ein neueres Beispiel ist unten ersichtlich.
    Meine Produktempfehlungen
    • Fagottkonzerte RV 479,480,483,489,496,499 Fagottkonzerte RV 479,480,483,489,496,499 (CD)
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    Lieder "Fogli d'album"

    Lieder "Fogli d'album" (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.09.2026
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Schöne Ergänzung zu Rossini´s "Alterssünden"

    Einfühlsam interpretierte Kleinigkeiten Rossini´s, die er vorwiegend für Widmungen und als Erinnerungsstücke quai ins Stammbuch seiner Freunde und Bekannten geschrieben hat. Sie sind hier von den beiden Damen wirklich stimmig und hochqualitativ mit hervorragender Aufnahmetechnik wiedergegeben.
    L'Amant Jaloux (Version für Flöte, Oboe, Violine, Viola & Bc)

    L'Amant Jaloux (Version für Flöte, Oboe, Violine, Viola & Bc) (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    25.09.2026
    Booklet:
    1 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    1 von 5
    Künstlerische Qualität:
    1 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    Künstlerische Entgleisung

    Harmoniemusik von einem unbekannten Autor, der den eifersüchtigen Liebhaber Grétry´s eingerichtet hat, wurde hier von einem wirklich ungeübten kanadischen Ensemble mit allzu vielen unsinnigen und zu langen Generalpausen zutode gekratzt, geschrummelt und gepfiffen. Den anderen Stücken der CD ist es nicht besser ergangen. Der arme Hr. Grétry hat sich sicherlich im Grab umgedreht
    Giulio Cesare in Egitto

    Giulio Cesare in Egitto (CD)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    25.06.2026
    Booklet:
    1 von 5
    Gesamteindruck:
    4 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Hervorragend gut gelungene Aufnahme schlecht präsentiert

    Eine schon etwas ältere Aufnahme aus dem Innsbrucker Landestheater in Zweitausgabe, wo bislang im Grunde immer sehr gut gelungene Produktionen - wie auch hier - von selten bis fast nie gespielten Barockopern herauskommen. Leider gibt es diesmal nicht nur die bei fra bernardo übliche überaus sparsame Aufmachung mit lediglich englischem Begleittext und Tracklist im Fließtext-Format, sodaß man gesuchte Stellen nur sehr schwer auffindet - es gibt dazu nur noch einen weblink für weitere Informationen und Libretto-Übersetzung lediglich für Smartphone-Besitzer und dieser geht zusätzlich noch bei den Libretto-Übersetzungen gänzlich ins Leere, sodaß sich die Mühe des downloads im Grunde gar nicht lohnt.
    Schöne Barockmusik von hervorragenden Künstlern unpassend sparsam und kundenfeindlich ausgestattet.
    Le Magnifique (Auszüge)

    Le Magnifique (Auszüge) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.12.2023
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Eine schöne Kostprobe -

    wovon man sehr gerne mehr kaufen würde - bei solch wohlgepflegter Aufnahme- und künstlerischer Qualität noch dazu!
    Von Grétry gibt es zwar schon einiges, jedoch nicht allzuviel und von Dalayrac ist mir neben dieser CD überhaupt nur ein einziges Streichquartett und ein ganz kurzes Gesangsstück auf CD in Erinnerung. Gerade diese beiden Komponisten stellen in etwa den Übergang der französischen Musik vom Spätbarock zum Beginn der Klassik dar, weswegen man davon leider nie genug zu hören bekommt. Als Zugabe gibt es noch einige kurze Gesangsstücke über Fabeln von Jean de La Fontaine mit Text und Musik zweier seiner Zeitgenossen als heiteren Zeitvertreib für Liebhaber der französischen Literatur. Alles sehr interessant und erzeugt große Neugier auf mehr von dieser damaligen Zeitströmung - zumal bei solch akkurater Darbietung.
    Der Barbier von Sevilla (Deluxe-Ausgabe mit Blu-ray Audio & DVD Video)

    Der Barbier von Sevilla (Deluxe-Ausgabe mit Blu-ray Audio & DVD Video) (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    04.12.2023
    Booklet:
    1 von 5
    Gesamteindruck:
    2 von 5
    Klang:
    2 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    2 von 5

    Chemisch gereinigte Musik

    In dieser Serie von Neuauflagen mit Audio-blu ray wurden die CDs und die DVDs anscheinend mit einem Computerprogramm "AMSI II" neu gemastert und damit von allen Nebengeräuschen und Störungen gereinigt. Bei den neu erstellten Audio-blu rays ist zusätzlich noch die Dynamik elktronisch etwas aufgeblasen worden, sodaß der Hörer entweder bei Zimmerlautstärke bei einfachem Piano gar nichts mehr hört oder bei noch hörbarem Pianissimo seine häusliche Infrastruktur zum Mitbeben bringt. Das Ganze macht für den Hörer den Eindruck, als ob nurmehr Automaten singen und spielen würden - es gibt kein natürliches Hörempfinden mehr. Man könnte auch sagen: die Atmosphäre der Aufnahmen ist elektronisch weggeputzt worden.
    Schade um diese neu aufgelegten Werke - sie waren seinerzeit noch unbehandelt mit dem originalen Mastering große Würfe. Wohl denen, die noch eine altere Ausgabe auf CD oder auf DVD besitzen.
    London Circa 1740 - Handel's Musicians

    London Circa 1740 - Handel's Musicians (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    08.10.2023
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    3 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    3 von 5
    Repertoirewert:
    2 von 5

    Volle Verwechselbarkeit

    Seit Fr. Bolton ihr Ensemble von wenigen, aber optimal zusammenspielenden Musikern stark vergrößert hat, um auch konzertantes Repertoire spielen zu können, ist die Qualität der Aufnahmen bei weitem nicht mehr so durchdacht und klar wie früher und machen auch viel weniger Spaß beim Anhören als früher - das Ensemble ist in den Bereich des Verwechselbaren angekommen und qualitativ in der Kurkonzert-Qualitätsklasse angelangt. Da ist es bezeichnend, daß das Repertoire der beiden letzten CDs eigentlich auch aus dem Gebiet des Kurkonzerts im 18. Jahrhundert stammt, wo vor allem zwar Werke von großen Namen, aber sämtlich auch leicht verwechselbar, da in der großen Masse der Überlieferung auch die Qualität der Kompositionen sich im Umfeld des Verwechselbaren findet. Selbst die kaledonisch angehauchte Musik ist in einigen anderen CDs, die leider nur aus britischen Spezial-Labels erhältlich sind und daher vom kontinentalen Versender nicht oft ins Programm genommen werden, oft weit originalgetreuer zu hören.
    Quintette

    Quintette (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    03.09.2023
    Booklet:
    1 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    2 von 5
    Künstlerische Qualität:
    2 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    Fiesta?

    Es ist recht wenig zu bemerken von den rhythmischen und agogischen Feinheiten, die Boccherini in seiner Kammermusik immer anwendet. Auch die Interpretation und die Aufnahmetechnik ist als Ganzes gar nicht berauschend und wird dem Anspruch der Kompositionen nicht gerecht - alles auf unterem Kurkonzert-Niveau. Genauso kann der Gitarrensolist das Klavier in der Adaption nicht ersetzen und läßt Prägnanz vermissen, wie auch der Oboist seinen Part ziemlich uniform herunterspielt. Wohl denen, die noch die Aufnahmen des Ensemble 415 auf harmonia mundi oder des Piccolo Concerto auf Accent besitzen. Ein Beispiel. wie es auch anders ginge, ist unten ersichtlich.
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    Sämtliche Violinsonaten Vol.1

    Sämtliche Violinsonaten Vol.1 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    16.08.2023
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    4 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Interessante Ausflüge in Randgebiete des Komponisten

    Schöne Darbietungen einer Musikgattung, die lediglich am Rande der Interessen des Komponisten lag und trotzdem sehr gute Einsicht in die Gewohnheiten der Zeit bietet. Die sechs Violinsonaten mit B. c. G20 folgen noch der Bauweise der barocken Triosonate, bringen aber mit den frühklassischen Themata trotzdem schon echten Klassik-Schwung mit, während die 15 anderen Sonaten schon nach echt klassischer Bauweise recht komplexe und teilweise virtuose Klaviersonaten mit Violinbegleitung sind, die in Qualität und Unterhaltungswert den Violinsonaten von Mozart gleichzuhalten sind (wie sie auch bis zu Zeiten des mittleren Beethoven noch modern waren). Ganz egal, wer die Adaptionen der mehrstimmigen Kammerkompositionen zu den 15 anderen Sonaten mit Violinbegleitung verfertigt hat - sie sind von Aufbau und vom Inhalt her allesamt wohlgelungen und bieten große Unterhaltung mit dem spannenden Zusatz-Gewinn für den Hörer, Vergleiche mit den zugehörigen Vorbild-Werken zu ermöglichen. Eine vorbildliche Leistung des Duos - ganz besonders der Pianistin - obwohl m. E. der verwendete Hammerflügel-Nachbau mit seiner etwas blechernen Mittellage sicher nicht ganz so gut und ausgeglichen klingt, wie ein ordentlich restaurierter Original-Flügel klingen würde.
    Veronika Skuplik - Violino 3 "Il Ciclo Della Vita"

    Veronika Skuplik - Violino 3 "Il Ciclo Della Vita" (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.04.2023
    Booklet:
    1 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    3 von 5

    Irreführende Titelei

    Man kauft eine Geigen-CD - erhält aber tatsächlich eine Orgelaufnahme mit diskret dazwischnzwitschernder Violine. Die eigentlich im Hintergrund begleiten sollende Stimme ist stets führend und in stetigem Gleichmaß im Vordergrund. Man kann keinerlei Anstrengung zur Interpretation der Stücke erkennen - alles in gleibleibendem Zeitmaß, wie es der Organist vorgibt.
    Zum Glück steht ein Teil der Werkchen schon auf anderen Aufnahmen weit interessanter interpretiert zur Verfügung.
    Capricen op.1 Nr.1-24 für Violine solo

    Capricen op.1 Nr.1-24 für Violine solo (CD)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    11.01.2023
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    3 von 5
    Klang:
    4 von 5

    Interessante Interpretation mit Störungen

    Teilweise großartig gespielte schwierige Stücke in etwas anderer Interpretation als von den meisten anderen hochwertigen Aufnahmen gewohnt, aber leider für HiFi-Freunde mit sehr empfindlichem Equipment keine reine Freude, weil in einigen Capricci manchmal kurzzeitige tieffrequente Störungen auftreten, die offensichtlich bei der Aufnahme entstanden sind (ganz sicher keine Verkehrsgeräusche von außen oder ähnliches - eher ein tieffrequenter Brummeffekt im Aufnahme- bzw. Mastering-Equipment, der gottseidank nur bei komplexen Situationen aufzutreten scheint, wenn die Violine in der höchsten Lage spielt). Mit durchschnittlichen Abhör-Anlagen tritt der Effekt möglicherweise gar nicht hörbar in Erscheinung.
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    Symphonien op.35 Nr.1-6

    Symphonien op.35 Nr.1-6 (CD)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    06.12.2022
    Booklet:
    2 von 5
    Gesamteindruck:
    2 von 5
    Klang:
    2 von 5

    Seltsames "Klangbild"

    Mag sein, daß die reine Streicherbesetzung etwas für sich hat, aber: sicherlich nicht so überdimensioniert in einem hallig-murmeligen Kirchenraum aufgenommen, wo der Streicherklang zu einer uniformen Masse gerät und die Ausdrucksqualitäten der einzelnen Streichgruppen im Klangbild verloren gehen. Unverständlich, warum man gerade einen Boccherini nicht in einem Konzertsaal mit klarer und schneller Akustik aufnehmen wollte - ist hier erreichbare Qualität (die mehr Vergnügen gemacht hätte) dem Sparstift zum Opfer gefallen? Von Boccherini-Sinfonien hat es früher schon charaktervollere Aufnahmen gegeben.
    Ensaladas

    Ensaladas (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.11.2022
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5

    Mitreißende Neuaufnahme Flecha´s beliebter und unterhaltsamer Ensaldas

    in einfacher Stimm-Bestzung mit optimaler Aufnahmetechnik, wodurch die der Musik und den Texten innewohnenden Affekte schöner herauskommen, als bei den älteren zumeist chorisch besetzten Aufnahmen.
    Fantasien für Violine Nr.1-12

    Fantasien für Violine Nr.1-12 (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.10.2022
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5

    Schönste und musikalisch eleganteste Interpretation

    der derzeit lieferbaren und vieler älterer Aufnahmen. Die eigenwilligen Entwicklungen und Gedankensprünge Telemanns sind optimal mit zwingender Bogentechnnik nachgezeichnet. Reine Freude für Liebhaber der Violinmusik.
    6 Kanonische Sonaten für 2 Violinen (TWV 40:118-123)

    6 Kanonische Sonaten für 2 Violinen (TWV 40:118-123) (CD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.10.2022
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5

    Extrem intensives und heiteres Vergnügen für aufnahmebereite Hörer,

    sowohl bei den je dreisätzigen und zweistimmigen kanonischen Sonaten Telemanns, als auch bei den großteils mehrstimmigen Kanons von Mozart und über Themen Mozarts. Eine rundum geglückte Produktion in musikalisch hochwertiger Interpretation.
    Casal Quartett - Beethovens Welt 1799-1851

    Casal Quartett - Beethovens Welt 1799-1851 (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    21.10.2022
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    1 von 5

    Teilweise interessante Zusammenstellung mit ausführlichem Text zur Zeit Beethovens und kurz danach

    Die obige Beschreibung enthält bereits alles Positive, das zu dieser Box zu bemerken ist. Die Aufnahmen in zwei verschiedenen Kirchen sind alle gleichermaßen mit schlechter ofenröhren-artiger Akustik mit zuviel Hall gemacht, sodaß fast alle Obertöne und der Großteil aller Verzierungen in der Klangmasse untergehen. Man erhält eine Tonqualität ähnlich den frühen 1950iger Jahren mit lediglich ein wenig mehr Dynamik, als damals möglich war. Die Qualitäten der seinerzeitigen Casal Quartett - Aufnahmen mit schlankem Ton, fein ausgewogener Dynamik und geradliniger Interpretation sucht man hier vergeblich - es gibt nurmehr ein schwammiges Laut-Leise und Hoch-Tief.
    Sinfonia concertante für 2 Celli & Orchester

    Sinfonia concertante für 2 Celli & Orchester (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    27.09.2022
    Booklet:
    2 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    1 von 5
    Künstlerische Qualität:
    2 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    Riesenwerke à la Spätromantik von einem Frühromantiker

    Trotz emsigem Bemühen höchstrangiger Solisten mit sauberstem Spiel wird bei dem endlosen Strudelteig von aneinandergereihten klassischen Standardfloskeln und -einfällen samt kompliziertesten Übergängen dazwischen kein Vergnügen daraus - lediglich eine Art Lärmkulisse fürs Küchenradio.
    Klavierwerke

    Klavierwerke (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    13.09.2022
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    1 von 5
    Künstlerische Qualität:
    1 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    "Empfindsamkeit" als Mode und leere Pose

    Hier sind ansatt echter Motivverarbeitung und Entwicklung von Themata lediglich Standard-Versatzstücke der Klaviertechnik der Zeit aneinandergereiht, sodaß Klaviermusik in der Pose der Empfindsamkeit à la C. P: E. Bach, aber mit etwas mehr Getöse als Brillianz herauskommt. Gut für die Präsentation von Klavieren bei Verkaufsgesprächen, aber leider ohne Unterhaltungswert für den CD-Käufer. Zusätzlich hat man die Lebenszeit des Hrn. Weyse (1774 - 1842) falsch angegeben. Man ist erstaunt, was in der Zeit von Mozart und dem jungen Haydn im Norden noch möglich war und damals gar noch Erfolg hatte.
    Klaviersonaten op.25 c-moll & op.38 h-moll

    Klaviersonaten op.25 c-moll & op.38 h-moll (SACD)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    29.08.2022
    Booklet:
    4 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    4 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Schöner Anfang

    Erster Auftritt eines jungen Pianisten auf der Tonträger-Szene mit viel zu sehr vernachlässigter Literatur der endigenden Klassik. Mit flüssigem Spiel in eher besinnlichen Tempi wird die Struktur der Werke Wölfls gut dargestellt. Die wenigen Beispiele anderer Pianisten stellen zumeist eher die revolutionäre Seite von Wölfs Werk dar oder sind - wie die Toccata -Aufnahmen - nur mit unterdurchschnittlichem Charakter eher mit indifferenter Haltung gespielt. Hoffentlich gibt es bald Fortsetzungen in der auf der neuen Aufnahme angedeuteten Richtung!
    Streichquartette Nr.35,41,49,58,76,82

    Streichquartette Nr.35,41,49,58,76,82 (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.08.2022
    Booklet:
    1 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    1 von 5
    Künstlerische Qualität:
    2 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    Ohne Überlebenswert

    Aufnahmen mit solch überspitzt abseitigem und quasi schon musikfeindlichem Mastering sollten wirklich nicht lange währen. Die vier Künstler wären möglicherweise mit deren manuellen Qualitäten einer schönen Interpretation fähig, aber dieser überspitzte Manierismus, der von einem Mastering, das die Dynamik noch weiter ins Absurde steigert, noch übertroffen wird, macht die Musik so gut wie ungenießbar, da man bei Zimmerlautstärke die Pianissimo-Stellen schon gar nicht mehr wahrnehmen kann. Würde in einem durchschnittlichen Kammermusik-Saal so gespielt, könnten man in der Mitte des Saales die Piano-Stellen schon nicht mehr hören. Hoffentlich wird diese abseitige Mastering-Mode bald wieder der Vergangenheit angehören. Die angeführten Gegenbeispiele sind als Anregung zum Vergleich zu verstehen.
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    Tagebuch einer Biene

    Dennis Wels
    Tagebuch einer Biene (DVD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.06.2022
    Bild:
    3 von 5
    Extras:
    1 von 5
    Ton:
    1 von 5

    Ein schlechtes Beispiel

    für eine allgemeinbildende Dokumentation. Summarische Darstellung des Lebenslaufs einer Sommerbiene mit relativ wenig Informationsgehalt, aber auf Spielfilmlänge ausgedehnt. Das Ganze mit überlauter nicht passender Musik anstatt eines oft möglichen Originaltones und dabei ganz leise dazu undeutlich gesprochene Erklärungen, die nur über den Mitten-Lautsprecher ausgegeben werden, während die überlaute Musik aus den anderen Kanälen alles übertönt. Offensichtlich wollte man aus wenig Information eine abendfüllendes Kinogeschäft machen, was aber durch völlig verfehlte Regie und verunglücktes Mastering total mißlungen ist. Es wäre viel besser gewesen, vor Beginn der Aufnahmen bei französischen Fachleuten für Dkumentationsfilm in die Lehre zu gehen.
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    Memories of a Journey to Italy

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    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.06.2022
    Booklet:
    5 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Interessante Zusammenstellung

    von Violinsonaten aus dem beginnenden 18. Jahrhundert, wie sie auch von reisenden Musiksammlern oder studierenden Solisten zusammengestellt hätten werden können - von einem hervorragend zusammenwirkenden Ensemble gespielt. Auch ein selten gewordenes Paradebeispiel, was bei sorgfältigem Zusammenspiel der Solisten und mit ausgewogener Aufnahmetechnik für schöne Ergebnisse mit hohem Unterhaltungswert im Detail und im Ganzen entstehen können. Zum Schluß haben die Cembalistin und der Geiger noch eine passende und unterhaltsame Audio-Signatur einngefügt. Genauso empfehlenswert sind auch die unten angeführten weiteren Produktionen des Ensembles.
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    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    23.06.2022
    Booklet:
    2 von 5
    Gesamteindruck:
    2 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    2 von 5
    Repertoirewert:
    2 von 5

    Virtuos heruntergefetzt

    Wie bei Hrn. Ceccato (und manchmal auch bei einigen anderen bekannten Cellisten) gewohnt, wurden die einzelnen Sätze virtuos-lieblos und ohne Zusammenhang nur laut heruntergefetzt - alles mit oftmals aufnahmetechnisch überbetontem Continuo - sodaß allerhöchstens die Künstler Freude an der Aufnahme hatten - der Hörer, der kunstvolles Spiel und interessante Musik hören wollte, bleibt auf der Strecke (wie leider sehr oft bei solchen Produktionen) - Raserei anstatt Musik.
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    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.06.2022
    Booklet:
    3 von 5
    Gesamteindruck:
    5 von 5
    Klang:
    5 von 5
    Künstlerische Qualität:
    5 von 5
    Repertoirewert:
    5 von 5

    Rundum Intensiv und passend

    Von der Dame mit dem "männlichsten" Ton aller hochrangigen Violin-Solisten und -Solistinnen und einem recht feinfühligen Pianisten an einem sehr gut abgestimmten Hammerklavier gibt es hier endlich einmal eine Interpretation, die nicht dem bei Schubert oft anklingenden "feinfühligen Romantizismus" frönt, sondern eine echte Wiedergabe dessen veranstaltet, was in den Noten steht - ganz ohne spekulative Interpretationshaltung. Bravo!
    Sämtliche Klaviersonaten Vol.1

    Sämtliche Klaviersonaten Vol.1 (CD)

    1 von 5 Sterne Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    18.06.2022
    Booklet:
    2 von 5
    Gesamteindruck:
    1 von 5
    Klang:
    3 von 5
    Künstlerische Qualität:
    2 von 5
    Repertoirewert:
    1 von 5

    Frühes Salonmusik-Geklimper

    Klavierübungsstücke für die "Tochter des Hauses" von einem Scarlatti-Epigonen zweiter Hand. Da immer nur ein bis zwei Einfälle mit häufigen Trillern ohne jede Verarbeitung endlos wiederholt werden, kann man von "Sonaten" eigentlich nicht sprechen und für schwierige Übungsstücke wie bei Scarlatti (der aber seine Einfälle wirklich ausgearbeitet hatte) fehlt neben dem kompositorischen auch der pianistische Anspruch. Es verbleibt daher nur gefälliges Geklimper für den bürgerlichen Salon.
    1 bis 25 von 163 Rezensionen
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