Detailinformationen

Klavierkonzert; Violinkonzert; Cellokonzert
  • Künstler: Ewa Kupiec, Alexander Sitkovetsky, Raphael Wallfisch, Konzerthausorchester Berlin, Lukasz Borowicz
  • Label: CPO, DDD, 2013
  • Bestellnummer: 1641153
  • Erscheinungstermin: 25.6.2014

Produktinfo

Panufnik – Ein ganz Großer des 20. Jahrhunderts

Abschluss einer ausdrucksstarken Edition


Andrzej Panufnik stand immer wie ein erratischer Block in der kompositorischen Landschaft des „freien“ Westens, da er sich nie am Tagesgeschehen der seriellen Kompositionsmethoden beteiligte. „Für mich ist Musik immer Ausdruck tiefsten menschlichen Fühlens und echter Emotion. Der geistige und poetische Inhalt ist daher ganz wesentlich und beeinflusst entschieden die Konstruktion. In all meinen Werken versuche ich, einen wirklichen Ausgleich zwischen Gefühl und Intellekt zu erreichen – Gleichgewicht von Herz und Hirn, von Motivation und Konstruktion.“ Wir vollenden diesen Monat unsere Gesamtedition seiner symphonischen Werke mit seinen drei großen Konzerten für Violine, Cello und Klavier. Für Panufnik war es bei dem Klavierkonzert wichtig, dass die Beteiligung des Orchesters auch von wirklicher Bedeutung sein sollte, dabei jedoch niemals den Solistenpart übertönen, sondern sich auf Kontraste der klanglichen Textur stützen sollte. Bei seinem Violinkonzert, das er im Auftrag für Yehudi Menuhin komponierte, behandelte er die Violine als ein singendes Instrument, „Ich konstruierte, unter Beibehaltung meiner strengen, selbst auferlegten Disziplin der Klangorganisation, ziemlich lange und ununterbrochene Melodielinien. Um den Solopart zusätzlich herauszustellen und die ganze Zeit im Vordergrund zu halten, und um eine bestimmte Klangfarbe und Textur zu verwirklichen, beschloss ich, ein nur aus Streichern bestehendes Orchester zu verwenden.“ Panufniks letztes größeres Werk sollte schließlich noch ein Solokonzert sein: das Cellokonzert von 1991, welches in zwei Sätzen von schärfstem Kontrast noch einmal, gleich einem unverrückbaren Vermächtnis, die Prinzipien seiner sinnlicher Spontaneität entsagenden Tonsprache manifestiert.

Product Information


Panufnik – A Genuine Twentieth-Century Great

The Conclusion of an Impressive Edition


Andrzej Panufnik always stood out like a one-man erratic block in the compositional landscape of the “free world” of the West because he never participated in what was then the current trend of serial compositional methods. “For me music is always the expression of the deepest human feeling and genuine emotion. The spiritual and poetic content is therefore very essential and has a decided influence on the construction. In all my works I attempt to form a real balance between emotion and intellect – an equilibrium of heart and mind, of motivation and construction.” This month we are concluding our complete edition of Panufnik’s symphonic works with his three great concertos for violin, cello, and piano. For Panufnik it was vital to assign genuine importance to the participation of the orchestra in the Piano Concerto; it was never to drown out the soloist’s part but instead to rely on contrasts in the tonal texture. In his Violin Concerto, which he composed as a commissioned work for Yehudi Menuhin, he treated the violin as a singing instrument: “Though keeping within my strict self-imposed discipline of sound-organisation, I constructed rather long and unbroken melodic lines. To further expose the solo part and to keep it ever-prominent, as well as to achieve a specific colour and texture, I chose to use an orchestra consisting only of strings.” Panufnik’s last major work turned out to be another solo concerto: the Cello Concerto of 1991. In its two movements standing in diametrical contrast, as a sort of permanent legacy, it once again manifests the principles of his tonal idiom thriving on the renunciation of sensuous spontaneity.

Pressestimmen

FonoForum 08 / 2014: "Das Violinkonzert gestaltet Alexander Sitkovetsky mit wohldosiertem Vibrato und glühender Intensität im Kopfsatz und mit energischem Schwung im Finale. Auch Raphael Wallfisch überzeugt als Solist im Cellokonzert mit vielfältigen Klangfarben, die vom fahlen Pianissimo bis zu einem kantigen Fortissimo reichen. Im Klavierkonzert nähert sich Ewa Kupiec den motorischen Ecksätzen mit kontrollierter Emphase und hohem Strukturbewusstsein, während der schlichte langsame Satz zu einem Meisterstück poetisch-klangsinnlichen Klavierspiels gerät. Auch der räumliche und natürliche Klang der Aufnahme ist vorbildlich."
The Listener 09 / 2014: "Überragend expressive und packende Musik, die besonders beim Violinkonzert von 1971 und beim früheren und späteren Klavierkonzert zu intensivsten Klängen und nie gehörten Melodien mitnimmt. Vor allem in den langsamen Sätzen entseht da eine magische, oft die Zeit stillstehenlassende Intensität, die diese Musik wie beim gerade Entstehen entfaltet."
musicweb-international. com 12 / 2014: "Musicweb International Recording of the Year"
  • Tracklisting
  1. 1 Track 1
  2. 2 Track 2
  3. 3 Track 3
  4. 4 Track 4
  5. 5 Track 5
  6. 6 Track 6
  7. 7 Track 7
  8. 8 Track 8

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