Augusta Read Thomas: Dream Catcher für Cello solo auf CD
Dream Catcher für Cello solo
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Künstler:
- Anssi Karttunen (Cello)
- Label:
- Nimbus
- Aufnahmejahr ca.:
- 2023
- Artikelnummer:
- 12809891
- UPC/EAN:
- 9790708192190
- Erscheinungstermin:
- 24.12.1981
In der Tradition der amerikanischen Ureinwohner kommt Träumen eine besondere Bedeutung zu. Ein Brauch bestand darin, einen „Traumfänger“ aufzuhängen, der sich in der Nachtluft frei bewegen konnte. Das handgefertigte Objekt besteht aus einem Netz innerhalb eines Rings, an dessen Rand Federn befestigt sind. Der Überlieferung zufolge kennen gute Träume ihr Ziel: Sie schlüpfen durch das Loch in der Mitte des Netzes und gleiten sanft an den Federn hinab ins Unterbewusstsein des Träumenden. Schlechte Träume verfangen sich im Netz und lösen sich mit dem Licht der Morgendämmerung auf. Obwohl meine Musik streng notiert, präzise, sorgfältig strukturiert und ausgewogen proportioniert ist und die Musiker elegant nach einem nuancierten, spezifischen Text spielen, möchte ich, dass sie das Gefühl vermittelt, organisch und aus sich selbst heraus entstanden zu sein – direkt vor Ort. So, als würden wir Zuhörer eine eingefangene Improvisation mitbekommen. Meine Musik, die organisch ist und sich auf jeder Ebene mit Transformationen und Verbindungen beschäftigt, sollte so gespielt werden, dass das Innenleben der verschiedenen rhythmischen, klangfarbenbezogenen und tonhöhenbezogenen Syntaxen deutlich wird und diese dann durch eine charakteristische Phrasierung von Rhythmus, Klangfarbe, Harmonie, Kontrapunkt und Tempo organisch miteinander verbunden werden, wodurch sie lebendig bleibt – und stets spontan klingt. All dies dient hoffentlich dem grundlegenden Ziel: ein Werk zu komponieren, in dem alle musikalischen Parameter zu einer ganzheitlichen Gestalt verschmelzen. „Dream Catcher“ für Solo-Cello ist Anssi Karttunen mit Bewunderung und Dankbarkeit gewidmet und gilt als In Memoriam für Oliver Knussen.