Frederic Chopin: Klavierkonzert Nr.1 (180g) auf LP
Klavierkonzert Nr.1 (180g)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Künstler:
- Grigory Sokolov, Münchner Philharmoniker, Witold Rowicki
- Label:
- Eurodisc
- Aufnahmejahr ca.:
- 1985
- Artikelnummer:
- 8524850
- UPC/EAN:
- 0888751991118
- Erscheinungstermin:
- 23.10.2026
Sensationell: Grigory Sokolovs Interpretation von Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 1 erstmals auf CD und LP
Er führt schon immer ein Leben fernab von Rampenlicht und Ruhm, dennoch gilt er als einer der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart: Grigory Sokolov. Passend zu seinem Lebensstil gibt es heute leider auch nur sehr wenige Studioaufnahmen von ihm.
Umso größer ist die Freude, dass es 2016 ein weiteres Zeugnis seines beeindruckenden musikalischen Schaffens gibt. Dabei handelt es sich um die Interpretation von Chopins Klavierkonzert Nr. 1 in e-moll op. 11. Dieses spielte er im November 1977 zusammen mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung des Dirigenten Witold Rowicki in München ein.
Bis vor kurzem befand sich die Aufnahme unentdeckt in den Archiven von Eurodisc. Zum Glück hat man sie nun ausgegraben und auf CD sowie auf Vinyl verewigt. Dafür wurden die Originalbänder, die damals im Quadrophonie-Verfahren aufgenommen wurden, aufwendig remastert.
Das 1. Klavierkonzert op. 11 in e-moll hatte Frédéric Chopin im Alter von nur 20 Jahren komponiert. Am 11. Oktober 1830 wurde es im Nationaltheater Warschau uraufgeführt.
Grigory Sokolov, der bei den Aufnahmen 27 Jahre alt war, bewies schon damals seine beispielhafte musikalische Tiefe und seine technische Finesse.
Es ist eine kleine Sensation: Mit Chopins Klavierkonzert Nr. 1 gibt es 2016 eine weitere Studioaufnahme des legendären russischen Pianisten Grigory Sokolov zusammen mit einem Orchester.
Der Erfolg des Pianisten Grigory Sokolov ist enorm. Da es kaum Aufnahmen dieses einzigartigen Künstlers gibt und schon gar keine Studio-Aufnahmen, kommt diese Veröffentlichung einer Studio-Aufnahme mit Orchester einer kleinen Sensation gleich. Die Aufnahme schlummerte lange Jahre unentdeckt in den Archiven von Eurodisc und erscheint jetzt erstmals auf CD. Die Aufnahme von Chopins erstem Klavierkonzert in e-moll op. 11 entstand im November 1977 mit den Münchner Philharmonikern unter dem Dirigenten Witold Rowicki in München, und sie zeigt beispielhaft, welch herausragender Pianist Sokolov damals schon war.
Rezensionen
»Der Russe Grigory Sokolov ist der Antistar unter den Pianisten. Ihm geht es nur um die Musik, aller Äußerliche und jegliche Attitüde sind ihm fremd nachzuhören auf der jetzt wiederveröffentlichten Studioaufnahme von Chopins erstem Klavierkonzert, die 1977 mit den Münchner Philharmonikern (also noch vor ihrer Zeit mit Celibidache) unter Witold Rowicki entstand. Eher lauschend und introvertiert als äußerst aktiv und lautstark, zeigt der Pianist eine lyrische und introspektiv verhangene Sicht auf das populäre Werk, das mit virtuosem Aplomb schnell vergröbert werden kann; Sokolov gelingt eine Synthese aus feinem Empfinden und klingender Virtuosität.« (Audio, Juni 2016)»CD-Tipp: Sokolov-Fans sind entzückt: Nachdem sich der russische Pianist jahrelang mit Aufnahmen rar gemacht hat und nur im Konzert zu erleben war, erscheint jetzt […] eine der wenigen Studioproduktionen, die Grigory Sokolov eingespielt hat: Chopins erstes Klavierkonzert mit den Münchner Philharmonikern, aufgenommen 1977 im Münchner Bürgerbräu. […] Grigory Sokolov spielt mit durchgehend vollem Klang, greift kräftig zu offensichtlich erhaben über alle technischen Herausforderungen. Er packt die Forte-Akkorde als solche an, um ohne Bruchstellen einen wunderbar abgestuften Übergang in zarte, verinnerlichte Sphären zu gestalten. […] Sokolov spielt tiefsinnig, natürlich, innig und dynamisch unglaublich fein abgestuft. Niemals werden Rubati künstlich gestaltet, verkitscht oder auf Kosten der Gesamtdramaturgie herausgestellt. Vor allem seine Artikulation- und Phrasierungskunst ist bei diesem Chopin-Konzert einmal mehr eine Sensation, ebenso, dass diese Münchner Studioaufnahme so lange unentdeckt in den Archiven von Eurodisc schlummerte. Für die Erstveröffentlichung auf CD wurden nun die originalen Masterbänder […] aufwändig restauriert. Das Unternehmen hat sich allemal gelohnt. Die Musikwelt ist um eine bemerkenswerte Aufnahme des e-moll-Klavierkonzertes von Chopin bereichert.« (BR-KLASSIK, 23.3.2016)
»4 Sterne: Es ist sicher kein Zufall, dass Sony ausgerechnet jetzt Grigory Sokolovs LP-Einspielung von Chopins Klavierkonzert Nr. 1 erstmals auf CD veröffentlicht: Sokolov ist auf dem Höhepunkt seines Ruhms angelangt. Diese Einspielung verdient es auch künstlerisch, neu entdeckt zu werden. Die Eurodisc-Produktion, aufgenommen 1977 im Münchener Bürgerbräu, ist im doppelten Sinne eine Realität: Erstens lehnt Sokolov Studioaufnahmen seit langem ab und verdankt seinen Ruhm seinen Konzerten und zunehmend auch den Konzertmitschnitten. Zweitens mied er schon früh Konzerte mit Orchester, weil ihm die Probenzeiten nicht reichten. Vielleicht war Sokolov mit 27, bei seinem Karrierestart nach dem sensationellen Gewinn des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbs 1966, noch nicht ganz so wählerlisch wie in späteren Jahren.« (Stereo, Juli 2016)
LP
Piano Concerto No. 1 in E Minor, Op. 11
-
1 I. Allegro maestoso
Piano Concerto No. 1 in E Minor, Op. 11
-
2 II. Romanze. Larghetto
-
3 Iii. Rondo. Vivace
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