La Piccola Serenissima - Musik für den Grafen Watzdorf auf CD
La Piccola Serenissima - Musik für den Grafen Watzdorf
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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Johann Sebastian Bach: Toccata & Fuge d-moll BWV 538
+Tomaso Albinoni: Sonaten op. 8 Nr. 3 & 4 für 2 Violinen & Bc; Suite g-moll op. 8 Nr. 4 für 2 Violinen & Bc; Concerti a cinque op. 9 Nr. 1 & 11 für Oboe, Streicher, Bc
+Gustav Merkel: Psalmmotette op. 106 Nr. 1 "Barmherzig und gnädig"
- Künstler:
- Hans Christian Martin (Silbermann-Orgel Crostau), Kurrende & Kirchenchor Crostau, Weimar Baroque
- Label:
- Rondeau
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12786019
- UPC/EAN:
- 4037408062824
- Erscheinungstermin:
- 10.7.2026
- Gesamtverkaufsrang: 4969
- Verkaufsrang in CDs: 2051
Ein Graf und seine Liebe zur Musik - Orgel und Kammermusik zwischen mitteldeutscher Strenge und venezianischer Eleganz
Ist Venedig mit seiner Kunst und Kultur, vor allem aber der Musik im Hochbarock „La Grande Serenissima“, also die „Große Durchlauchtigste“, so machen das Ensemble Weimar Baroque und der Organist und Kantor Hans Christian Martin das sächsischen Örtchen Crostau für diese CD zu „La Piccola Serenissima“. Denn auch hier war es der Adel, der die Musik im 17. Jahrhundert zum Klingen und zur Blüte brachte, genauer gesagt der Graf von Watzdorf, der hier eine Silbermann-Orgel errichten ließ. Sie hat ihren prächtigen Klang durch die Jahrhunderte behalten, wie die berühmte Dorischen Toccata und Fuge d-Moll von Johann Sebastian Bach (BWV 538) beweist. Dieses klangarchitektonische Meisterwerk rahmt nun Kammermusikwerke von Tomaso Albinoni ein. Der Komponist wurde nicht nur von Bach geschätzt, sondern war auch ein Freund jenes musischen Mäzens, des Grafen Watzdorf, dem er sein Opus 8, eine Sammlung aus Sonaten für zwei Melodieinstrumente und Basso contiuno sowie Suiten widmete. Hieraus und aus Albinonis Opus 9, einer Sammlung mit Stücken für fünf Instrumente, musiziert Weimar Baroque eine geschmackvolle Auswahl. Zwischen mitteldeutscher Strenge und venezianischer Eleganz entwickelt sich somit ein spannender Dialog. Spannend hierbei: Die Silbermann-Orgel ist stets mit von der Partie, denn sie ist auch als Teil des Continuo zu hören, was einer historischen Aufführungspraxis sehr viel näherkommt als der Einsatz einer modernen Truhenorgel.
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