Petite Chanteurs du Mont-Royal - Pax Caelestis auf CD
Petite Chanteurs du Mont-Royal - Pax Caelestis
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
Busto: Ave Maria
+Saint-Saens: Ave Verum
+Brahms: 3 geistliche Chöre op. 37
+Verdi: Paster noster
+Franck: Panis angelicu
+Lotti: Messe zu 3 Stimmen
+Durufle: 4 Motetten op. 10
+Victoria: Victimae paschali laudes
- Künstler:
- Les Petits Chanteurs du Mont-Royal, Gilbert Patenaude
- Label:
- Analekta
- Aufnahmejahr ca.:
- 2009
- Artikelnummer:
- 9797599
- UPC/EAN:
- 0774204930325
- Erscheinungstermin:
- 1.1.2014
Der heilige Augustinus schrieb: »Wenn wir zusammen singen, singen wir für das Herz.« Was für eine schöne Art, die Petits Chanteurs du Mont-Royal und ihren Musikdirektor Gilbert Patenaude vorzustellen. Auf dieser neuen CD spielen sie die schönsten Werke des geistlichen Musikrepertoires, darunter Francks Panis angelicus, Bustos Ave Maria und Werke von Saint-Saêns, Verdi und Brahms. Ein Album, das inneren Frieden bringt, einen himmlischen Frieden.
»Chorus est consensio cantantium«, schrieb der heilige Augustinus im vierten Jahrhundert in seinem Psalm 149. Dieser lateinische Ausdruck könnte übersetzt werden als »Der Chor ist eine Gruppe von Menschen, die zusammen singen«, aber auch als »Der Chor ist eine gegenseitige Vereinbarung unter Sängern.« Es könnte auch so interpretiert werden: »Wenn wir im Chor singen, singen wir für das Herz.« Laut Referenzmaterial leitet sich das Wort Chor vom lateinischen »corona« (Krone, die Position der Chorsänger beim Singen) oder »concordia« (um gemeinsam Psalmen zu singen, man muss seine Kräfte vereinen) oder vom griechischen »???« ab. , Freude oder Glück. Eines ist sicher: Der Chor vereint Seelen in einer Bewegung von universeller Tragweite. Denn »wer sich zum Singen versammelt, vereint das Beste in sich«, behauptete der Essayist Pierre Lasserre.
Der Chorgesang entstand höchstwahrscheinlich vor vielen Jahrhunderten als spontane Organisation und kann als eine der frühesten sozialen Institutionen angesehen werden. Bereits 3000 Jahre v. Chr. spielte Chormusik eine wichtige Rolle bei religiösen Zeremonien, und in Persien lernten Kinder durch Gesang etwas über die Heldentaten der Götter und berühmter Männer. Der heilige Paulus forderte die Gläubigen durch Psalmen, Hymnen und Gesänge auf, ihr Herz Gott zu öffnen. Bald fanden diese Glaubensbekundungen auch junge Stimmen, wie Schriften aus der Mitte des sechsten Jahrhunderts bezeugen. Tatsächlich bestand Karl der Große im Jahr 789 auf der Notwendigkeit, »Notation, Gesang, Arithmetik und Grammatik« zu lehren.
Hier hören wir ein Stück aus dem 16. Jahrhundert, Victimae paschali laudes von Tomás Luis de Victoria, das die glorreiche Auferstehung Christi feiert. Im Barock beherrschte wohl niemand die Kunst des Umgangs mit Stimmen so natürlich wie der venezianische Komponist Antonio Lotti, Organist und Maestro di Cappella am Markusdom.
Das 19. Jahrhundert zeichnet sich nach wie vor durch seine Chormusik aus, die nach und nach einen hohen Stellenwert erlangte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Komponisten wie Cesar Franck (und sein bekannter Panis angelicus), Camille Saint-Saêns, Johannes Brahms und Giuseppe Verdi einige ihrer inspiriertesten Werke Chören gewidmet haben.
Maurice Duruflé hingegen ist besonders kritisch gegenüber seinen eigenen Werken und hat uns nur etwa 30 Werke hinterlassen, darunter sein fesselndes Requiem und diese vier Motetten, die auf Motiven des gregorianischen Chorals basieren und die er durch die Gegenüberstellung komplexer modaler Harmonien transformiert.
Der heilige Basilius pflegte von der Kraft des Gesangs zu sprechen, »Völker in der Symphonie eines einzigen Chors zu vereinen«. Diese Bewegung hat bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren, wie das Ave Maria von Javier Busto zeigt. Auch in Zukunft werden große Komponisten ihren Chören Werke widmen, die ihrerseits intim, majestätisch, bewegend und vor allem zutiefst menschlich sind.
© Lucie Renaud
Disk 1 von 1 (CD)
-
1 Javier Busto: Ave Maria (Motette)
-
2 Camille Saint-Saens: Ave verum corpus
Lieder op. 37 Nr. 1-3 (Geistliche Chöre)
-
3 Nr. 1 O bone Jesu
-
4 Nr. 2 Adoramus te, Christe
-
5 Nr. 3 Regina coeli
-
6 Giuseppe Verdi: Pater noster (O Padre nostro (n. Dante) für 5st. Chor)
-
7 Cesar Franck: Panis angelicus (verschied. Bearbeitung)
Messe für drei Stimmen
-
8 Nr. 1 Kyrie
-
9 Nr. 2 Gloria
-
10 Nr. 3 Sanctus et Benedictus
-
11 Nr. 4 Agnus Dei
Motetten op. 10 Nr. 1-4 (1960) (ü. gregor. Themen)
-
12 Nr. 1 Ubi caritas
-
13 Nr. 2 Tota pulchra es
-
14 Nr. 3 Tu es Petrus
-
15 Nr. 4 Tantum ergo
-
16 Tomas Luis de Victoria: Victimae paschali laudes (Motette)