Yechiel Weizman: Der blutige Mittwoch in Olkusz, Flexibler Einband
Der blutige Mittwoch in Olkusz
- Vergessen und Erinnern im städtischen Nachkriegspolen
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- Verlag:
- Vandenhoeck + Ruprecht, 10/2026
- Einband:
- Flexibler Einband
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783525303801
- Artikelnummer:
- 12710629
- Sonstiges:
- mit ca. 19 s/w-Abbildungen
- Erscheinungstermin:
- 5.10.2026
- Serie:
- hefez / Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur - Band 005
Klappentext
Die Studie untersucht das Fortwirken des Holocaust im Spannungsfeld von Gedächtnis, Eigentum und Erinnerungspolitik: Jahrhundertelang existierte in der polnischen Kleinstadt Olkusz eine große jüdische Gemeinde, bis sie im Holocaust nahezu vollständig ausgelöscht wurde. Yechiel Weizman folgt in seinem Buch den von ihr hinterlassenen, sichtbaren Leerstellen bis in die feinsten Verästelungen und zeigt, dass die Erinnerung trotz Vernichtung, Ausradierung, nachfolgendem Schweigen und Verdrängung lebendig bleibt - in verlassenen Häusern, auf Friedhöfen, in Synagogen, auf Gedenktafeln und nicht zuletzt in Debatten über Eigentum und Erbe. Mit einem mikrohistorischen Ansatz öffnet der Autor so den Blick für die großen Themen des 20. Jahrhunderts. Am Beispiel einer Stadt zeigt er, wie sich städtischer Alltag und Topografie in Polen im Spannungsfeld von staatlicher Erinnerungspolitik, Verhandlungen um jüdisches Eigentum und Holocaustgedenken während des Kalten Kriegs und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs immer wieder veränderten und wie die Konfrontation mit den bleibenden Spuren jüdischen Lebens stetig zur intensiven Auseinandersetzung mit Gewalt, Verantwortung, Schuld und Moral führt.
Anmerkungen:
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