Werner Heisenberg, Ordnung der Wirklichkeit, BC
Werner Heisenberg, Ordnung der Wirklichkeit
- Mit einer Einleitung von Helmut Rechenberg und einem Kommentar von Ernst Peter Fischer
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Konrad Kleinknecht
- Verlag:
- Springer-Verlag GmbH, 11/2019
- Einband:
- BC, Book + eBook
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783662595282
- Artikelnummer:
- 9916743
- Umfang:
- 232 Seiten
- Sonstiges:
- 1 schwarz-weiße Abbildungen, Bibliographie
- Gewicht:
- 283 g
- Maße:
- 203 x 126 mm
- Stärke:
- 20 mm
- Erscheinungstermin:
- 3.11.2019
Klappentext
Werner Heisenberg schrieb diesen Essay in den Kriegsjahren 1941 / 42. Er überließ ihn nur Verwandten und ausgewählten Freunden zur Lektüre, dachte aber nicht daran, den Text zu veröffentlichen. In dem Essay zieht Heisenberg eine Summe seiner philosophischen Gedanken über die Natur und über die Frage, wie der Mensch erkennen kann, was die Wirklichkeit ist.
Nach Heisenbergs Tod haben die Herausgeber seiner "Gesammelten Werke" diesen Text mit dem Titel "Ordnung der Wirklichkeit" veröffentlicht. Die Heisenberg-Gesellschaft bringt Heisenbergs Manuskript neu heraus und ergänzt es mit einer Kommentierung der literarischen, musikalischen, philosophischen und historischen Bezüge. Den Kommentar hat der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer übernommen.
Der Text ist von großem Interesse für Physiker, Philosophen und Wissenschaftshistoriker. Werner Heisenberg (1901-1976) war einer der bedeutendsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ihm gelang es im Juni 1925 zum ersten Mal, das Verhalten der kleinsten Bausteine der Materie zu erklären, indem er die Gesetze der klassischen Physik einer revolutionären Wandlung unterwarf. Mit seiner Quantenmechanik eröffnete er uns die Welt der Atome, Atomkerne und Elementarteilchen. Sie ermöglicht auch die Beschreibung der physikalischen Eigenschaften von Molekülen, chemischen Verbindungen, Kristallen, Feststoffen und Halbleitern und ist so die Grundlage der heutigen Computertechnik. Heisenbergs Entdeckung der Unbestimmtheitsrelation hat weitreichende Konsequenzen für die Naturphilosophie und Erkenntnistheorie.
Biografie
Konrad Kleinknecht, geboren 1940 in Ravensburg, studierte in München und Heidelberg Physik und Mathematik. Er lehrte und forschte an den Universitäten Heidelberg und Dortmund, am California Institute of Technology, der Harvard University und am CERN in Genf. Seit 1985 ist er Professor für Physik an der Universität Mainz. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise, u.a. den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Konrad Kleinknecht ist Klimabeauftragter der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Er erhielt 2007 die Stern-Gerlach-Medaille 2008, eine Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) im Bereich der experimentellen Physik.Anmerkungen:
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