Uwe Appold: ... und suche Freud, Gebunden
... und suche Freud
- Erinnerbares von Trümmerkindern und vom verschütteten Gewissen - Nachkriegserleben von 1945 bis 60 - mit Bildern
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 05/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695719174
- Artikelnummer:
- 12710447
- Umfang:
- 254 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 857 g
- Maße:
- 276 x 195 mm
- Stärke:
- 22 mm
- Erscheinungstermin:
- 8.5.2026
Klappentext
Uwe Appolds Erzählungen sind ein eindringliches Zeitzeugnis einer Epoche, die aus dem kollektiven Gedächtnis zunehmend verschwindet - und doch unser Heute tief geprägt hat. Der 1942 geborene Autor lässt vor dem Hintergrund der zerstörten Marinestadt Wilhelmshaven eine Kindheit im Schatten des Krieges lebendig werden: zwischen Trümmern, Entbehrung und dem tastenden Neubeginn einer Gesellschaft. In lose verwobenen, nicht chronologisch erzählten Episoden begleitet der Leser den Jungen Ubbo durch eine Welt aus Hunger, Kälte und Mangel - aber auch aus kindlicher Abenteuerlust und gefährlichen Mutproben. Trümmerlandschaften werden zu Spielplätzen, Brücken zu Sprungbrettern ins Risiko, und das soziale Gefüge ist geprägt von Härte, Gewalt und Sprachlosigkeit. Dabei ist Appolds Erzählen weit mehr als bloße Erinnerung: Mit feinem, fast seismischem Gespür verdichtet er persönliche Erfahrung und kollektives Trauma zu einer literarischen Reflexion über Verdrängung, Schuld und Aufbruch. Die bewusst gesetzten Bezüge - etwa zu Paul Gerhardts "...und suche Freud" - eröffnen eine zweite Ebene: Hoffnung und Natur als Gegenkraft zur Zerstörung. Ubbo, der aus den Trümmern Zukunft formen will, stößt auf eine Welt voller Verdrängung und Erstarrung. Seine Suche nach Sinn und Erneuerung führt ihn an einen existenziellen Wendepunkt. Ein atmosphärisch dichtes, sprachlich sensibles Buch über Kindheit im Nachkriegsdeutschland - und über die Frage, wie aus Zerstörung neues Leben entstehen kann.
Biografie
UWE APPOLD, 1942 in Wilhelmshaven geboren. Bildhauerlehre, anschließend Besuch der Werkkunstschule Flensburg. Abschlussprüfung für künstlerische Formgebung und Gestaltung. Stipendium des Landes Schleswig-Holstein für die Cité des Arts, Paris. 1985 Berufung in den Deutschen Werkbund. Ausstellungen in Deutschland und ganz Europa. Seine Werke sind in öffentlichen Sammlungen vertreten. Zahlreiche Veröffentlichungen. Uwe Appold lebt und arbeitet in NorddeutschlandAnmerkungen:
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