Unwritten Biographies, Flexibler Einband
Unwritten Biographies
- Brüche und Kontinuitäten. Künstler*innen der Angewandten Wien. Fractures and Continuities. Artists of the Angewandte Vienna 1933 - 1955
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- Herausgeber:
- Bernadette Reinhold
- Verlag:
- Walter de Gruyter, 06/2026
- Einband:
- Flexibler Einband
- Sprache:
- Deutsch, Englisch
- ISBN-13:
- 9783689240875
- Artikelnummer:
- 12567290
- Umfang:
- 600 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 22.6.2026
- Serie:
- Edition Angewandte
Klappentext
Spätestens mit dem 'Anschluss' 1938 bleibt an der Kunstgewerbeschule, der heutigen Universität für angewandte Kunst Wien -- der Angewandten, kein Stein auf dem anderen. Jüdische und politisch unerwünschte Lehrende und Studierende werden ausgeschlossen und vertrieben, unzählige hoffnungsvolle Karrieren enden schlagartig. Ihre Fluchtrouten, teils über mehrere Kontinente, führen ins Exil in die USA, nach England, Israel, Südamerika oder Australien. Andere aber sind kontinuierlich, im Austrofaschismus, in der NS-Zeit bis hinein in die Nachkriegszeit erfolgreich.
Mit diesem Sammelband ist die Angewandte auf Spurensuche nach Künstler: innen aus Kunst, Architektur, Arbeit für Bühne und Film, Design, Mode, Kunstpädagogik und -therapie wie Margarete Berger-Hamerschlag, Fritz Czuczka, Bettina Bauer-Ehrlich, Richard Erdoes, Leo Glückselig, Kitty Goldman, Philipp Häusler, Fritz Janeba, Judith Katinka-Zweig, Paul Kirnig, Hans Felix Kraus, Fini Rudiger-Littlejohn, Wilhelm Müller-Hofmann, Carlo Pietzner, Ruth Rogers-Altmann, Franz Schuster, Bil Spira, Lisl Weil, Eduard Wimmer-Wisgrill u. v.a. Sie sind vergessen oder nur in Fachkreisen bekannt: Unwritten Biographies. Internationale Forscher: innen beleuchten deren Leben und Werk -- und damit eine kaum bekannte Geschichte der Angewandten sowie der Wiener Moderne.
- Deutsch-englische Publikation mit neuesten Forschungen zur Exilgeschichte von Künstler*innen der Wiener Moderne
- Kritische Institutionengeschichte im kulturpolitischen Kontext
- Folgeband von "Sonderfall" Angewandte. Die Universität für angewandte Kunst Wien im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit
Biografie
Bernadette Reinhold. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie. Zahlreiche Publikationen, internationale Forschungs- und Ausstellungsprojekte. Langjährige freie Mitarbeiterin im Bundesdenkmalamt und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2008 Leiterin des Oskar Kokoschka-Zentrums und Mitarbeiterin der Sammlungen der Universität für angewandte Kunst Wien.