'Und Du bist Eden und Chaos, Eva und Königin, Licht und Erde ...', Flexibler Einband
'Und Du bist Eden und Chaos, Eva und Königin, Licht und Erde ...'
- Beitrage zum Werk von Elsa Asenijeff
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- Herausgeber:
- Jan Röhnert
- Verlag:
- Arco Verlag GmbH, 05/2026
- Einband:
- Flexibler Einband
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783965870796
- Artikelnummer:
- 12598902
- Umfang:
- 250 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 15.5.2026
Klappentext
Als kurzzeitig berühmte, dann lange vergessene österreichisch-deutsche Autorin der Jahrhundertwende erscheint Elsa Asenijeff (1867-1941) heute oft als Vorreiterin der von ihr antizipierten Frauen-, Feminismus- und Genderbewegung: eine weibliche Stimme der Lust, wie sie in ihrer Generation vielleicht nur noch von Else Lasker-Schüler zu hören war, von der das titelgebende Zitat über die Dichterin stammt. Die Literatur-, Kunst- und Geistesgeschichte um 1900, der Expressionismus, das geopolitische Mittel-Osteuropa vor dem Ersten Weltkrieg, die Briefkultur, die Kunstgeschichte und der literarische Urbanismus spiegeln sich vielfaltig gebrochen in Asenijeffs genreübergreifenden Werk wider; Max Klingers große Marmorbüste 'Elsa Asenijeff' (1900) ist nur eine von zahlreichen Würdigungen, die Zeitgenossen ihr darbrachten. Else Lasker- Schüler schrieb ihr am 2. Juli 1902: 'Als ich gestern Deinen Kopf in der Ausstellung sah, dachte ich, daß Dich ein Mensch außer mir empfunden hat. Er weiß, Du hast eine Libellenseele.' Der erste literatur- und kulturwissenschaftliche Sammelband zur seinerzeit berühmten Leipziger Differenzfeministin widmet sich ihr daher aus einer Perspektivenpluralität heraus: Wenngleich Impulse aus Genderforschung ein wertvolles Paradigma bieten, so wird doch ebenso das breite literarische, philosophische, ästhetische und künstlerische Umfeld ihres Schreibens v. a. zwischen 1895-1920 berücksichtigt, etwa ihre intensive Nietzsche-Rezeption, ihre von gegenseitiger geistiger Befruchtung geprägte Arbeitsbeziehung mit Klinger
- so ihre Schriften zur Entstehung der Beethoven-Büste und anderer seiner Werke -, ihr Beitrag zum Kinobuch von Kurt Pinthus (1913), ihre umfangreichen Briefwechsel, ihre poetische Formensprache im expressionistischen Vorfeld, ihre Haltung zum Krieg, ihre kulturelle und sprachliche Diversität zwischen Deutschland, Österreich, Bulgarien, Frankreich, Italien sowie die Frage ihrer Tilgung aus dem literarischen Kanon, die sie trotz ihrer literarischen Popularität bis zum Ersten Weltkrieg und als Frau an der Seite Max Klingers nach dessen Tod ereilte.
Anmerkungen:
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