Umdenkschrift III zum Evangelischen Diskurs über Krieg und Frieden, Kartoniert / Broschiert
Umdenkschrift III zum Evangelischen Diskurs über Krieg und Frieden
- Texte zur EKD-Kontroverse und Ökumenische Friedensstimmen - Dritte Sammlung, herausgegeben im Auftrag der Solidarischen Kirche im Rheinland und des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Peter Bürger
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 07/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695784059
- Artikelnummer:
- 12849623
- Umfang:
- 436 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 587 g
- Maße:
- 215 x 135 mm
- Stärke:
- 31 mm
- Erscheinungstermin:
- 30.7.2026
- Serie:
- edition pace - Band 47
Klappentext
Die jüngste EKD-Denkschrift "Welt in Unordnung - Gerechter Friede im Blick" (November 2025) hat wegen ihrer regierungsnahen und militärfreundlichen Ausrichtung viel Widerspruch hervorgerufen. Erschlossen werden die kritischen Wortmeldungen zum neuen deutschen Kirchenkurs in der Reihe "Umdenkschrift zum Evangelischen Diskurs über Krieg und Frieden". Der hier vorgelegte dritte Band enthält auf über 400 Seiten zahlreiche weitere Beiträge zur EKD-Kontroverse und dokumentiert Ökumenische Friedensstimmen, die ermutigen. Im öffentlichen Raum waltet weithin ein naiver Militarismus. Doch immer mehr Realisten und Fromme widersagen den Kriegspropheten: "Friede ist die Überlebensbedingung der Menschheit." Ein Text von Margot Käßmann (ehemalige Ratsvorsitzende der EKD) eröffnet die Dritte Sammlung: "Für mich ist mit dieser Denkschrift eine große Chance verpasst, in Zeiten massiver Aufrüstung glasklar für Abrüstung zu plädieren. Die Chance, den Pazifismus aus christlicher Überzeugung und auf Grundlage des Evangeliums wieder in die Debatte in der Mitte der Gesellschaft zu bringen. Die Chance, eine Ächtung atomarer Waffen und die Forderung nach einem Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Die Chance, deutlich zu machen, dass es nicht um Wehrpflicht geht, sondern um die Verpflichtung zum Kriegsdienst, demgegenüber die Verweigerung in der Tat das deutlichere christliche Zeichen ist. Da ist die Lehre Jesu glasklar. [. . .] Ja, traurig. Gerade in diesen Zeiten könnte unsere evangelische Kirche eine starke, klare Stimme für den Frieden und den Abbau von Feindbildern sein, wenn wir an den Konflikt in Israel und Gaza, an den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine denken. Diese Chance ist vertan. Hoffnung macht, dass es sie noch gibt, die vielen kleinen Friedensinitiativen und aktiven Kirchengemeinden . . ."
edition pace - Band 47. Herausgegeben von Peter Bürger, im Auftrag der Solidarischen Kirche im Rheinland und des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie.
Biografie
Peter Bürger (Jahrgang 1961) ist Diplom-Theologe, examinierter Krankenpfleger und arbeitet als freier Publizist in Düsseldorf. Seit 1980 Mitglied der Internationalen Katholischen Friedensbewegung Pax Christi; langjährige Tätigkeit in psychosozialen Berufsfeldern; 1999 Mitinitiator eines ökumenischen Bündnisses für die Rechte von Menschen auf der Straße. Zahlreiche Veröffentlichungen zur sauerländischen Regionalkultur, Autor des Publik-Forum-Buches »Das Lied der Liebe kennt viele Melodien«, zuletzt vier Bücher zur Friedensfrage. Seine Studien über »Krieg und Massenkultur« wurden 2006 mit dem Bertha-von-Suttner-Preis ausgezeichnet.Anmerkungen:
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