Ulf Buhse: Oevelgönne - Das Schloss des adligen Gutes Groß-Collmar, Kartoniert / Broschiert
Oevelgönne - Das Schloss des adligen Gutes Groß-Collmar
- Eine Suche nach der Gestalt des Schlosses
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 02/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695708598
- Artikelnummer:
- 12628111
- Umfang:
- 84 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 270 g
- Maße:
- 297 x 210 mm
- Stärke:
- 6 mm
- Erscheinungstermin:
- 17.2.2026
Klappentext
Die Geschichte des Schlosses Oevelgönne, einst Mittelpunkt des adligen Gutes Groß-Collmar, liegt heute wie unter einer dünnen, brüchigen Decke aus Fragmenten verborgen. Die überlieferten Spuren sind rar, oft indirekt, gelegentlich widersprüchlich - und doch haben sie über Generationen hinweg das Interesse von Heimatforschern, Chronisten und Geschichtsfreunden geweckt. Bereits Helmut Trede widmete dem Schloss in seiner Kollmarer Chronik "Kollmar - Ein Marschendorf am Ufer der Elbe" ein umfangreiches Kapitel und bezeichnete die Quellenlage treffend als "dürftig". Die Flut von 1756, die alle Bau- und Verwaltungsakten aus dem Schloss vernichtete, hat die Rekonstruktion der Vergangenheit besonders erschwert. Nach Trede setzte sich im 19. Jahrhundert P. F. C. Matthiessen - Justitiar der adligen Marschgüter und zeitlich am nächsten am tatsächlichen Bestand des Schlosses - nur knapp mit dessen Gestalt auseinander. Er sah das 1586 / 87 erbaute und 1815 abgebrochene Gebäude selbst nie und scheint den baulichen Anlagen wenig Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Einen wichtigen Versuch, die verstreuten Hinweise zu ordnen, unternahm 1950 der Herzhorner Heimatforscher Wilhelm Ehlers, der in mehreren Beiträgen der Glückstädter Fortuna die ihm zugänglichen Archivalien sichtete und bewertete. Seine Arbeit bildet einen frühen, engagierten Zugang zu einer Thematik, die lange Zeit von fehlenden Dokumenten und lückenhaften Überlieferungen geprägt blieb. Die vorliegende Publikation von Ulf Buhse knüpft an diese Forschungstradition an und führt sie zugleich behutsam darüber hinaus. Sie versteht sich als eine Spurensuche - eine erneute, gründliche Annäherung an die bauliche Gestalt und das äußere Erscheinungsbild des Schlosses Oevelgönne. Durch die detaillierte Auswertung bislang wenig beachteter oder neu zugänglicher Quellen entwickelt sich ein differenzierteres Bild als bislang möglich war. Als zweiter Band der Reihe "Bauhistorische Forschungen" der Detlefsen-Gesellschaft fügt sich diese Arbeit in ein langfristig angelegtes Vorhaben ein, die baulichen Zeugnisse der Region wissenschaftlich aufzuarbeiten und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Diese Untersuchung zeigt, wie viel sich auch dort noch gewinnen lässt, wo die Überlieferung lückenhaft erscheint - und lädt dazu ein, sich der Geschichte Oevelgönnes mit neuer Aufmerksamkeit zu nähern. Christian Boldt
Anmerkungen:
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