Thomas Buomberger: Die Schweiz im Kalten Krieg 1945-1990, Gebunden
Die Schweiz im Kalten Krieg 1945-1990
- Verlag:
- Hier und Jetzt Verlag, 05/2017
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783039193905
- Artikelnummer:
- 5758141
- Umfang:
- 420 Seiten
- Sonstiges:
- 15 sw Abbildungen
- Gewicht:
- 914 g
- Maße:
- 233 x 163 mm
- Stärke:
- 35 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.5.2017
Klappentext
Der Kalte Krieg zwischen der Sowjetunion und den USA prägte die Weltpolitik während fast eines halben Jahrhunderts. In der neutralen Schweiz, die fest auf der Seite des Westens stand, war dieser Krieg kälter als anderswo. Der Feind, der mit Atombomben drohte und die Schweiz kommunistisch zu unterwandern suchte, sass in Moskau. Die Folgen dieser Imagination waren: ein rabiater Antikommunismus, ein ausgreifender Staatsschutz, die allumfassende Vorbereitung auf einen Atomkrieg und die Entwicklung eigener Atomwaffen. Kaum ein anderes Land lebte den Kalten Krieg so intensiv wie die Schweiz. Thomas Buombergers Studie schildert erstmals, wie sich der Konflikt der Supermächte auf die Schweizer Politik und Gesellschaft auswirkte. Seine Mentalitätsgeschichte lässt die Stimmung der Zeit anhand vieler Beispiele aufleben und zeigt, wieso sich die Schweiz während Jahrzehnten in einem Zustand der Paranoia befand.
Biografie
Thomas Buomberger, promovierter Historiker, arbeitete während fast vierzehn Jahren als Redakteur beim Schweizer Fernsehen DRS. Daneben drehte er verschiedene Dokumentarfilme zu zeitgeschichtlichen Themen. Als einer der ersten griff er die Themen Raubgold und Raubkunst auf. Er portraitierte den Industriellen und Kunstsammler Emil G. Bührle und schilderte das Projekt einer Schweizer Atombombe in den sechziger Jahren. Sein Buch über den Nazi-Kunstraub und die Rolle der Schweiz ist das Resultat einer intensiven Recherche in über einem Dutzend in- und ausländischer Archive.Anmerkungen:
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