Stefan Frey: Hausers Bedenken, Gebunden
Hausers Bedenken
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- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 03/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695728091
- Artikelnummer:
- 12643541
- Umfang:
- 288 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 609 g
- Maße:
- 226 x 160 mm
- Stärke:
- 24 mm
- Erscheinungstermin:
- 5.3.2026
Klappentext
Eine junge, attraktive und schwangere Frau bietet ihm ihren Platz im Tram an. Der erst vor ein paar Monaten pensionierte 70jährige Marcel Hauser spürt schlagartig sein Altsein. Der Schock sitzt tief beim durchaus rüstigen Jungrentner. Er beginnt eine innere Reise zu seinen Ursprüngen in den Fünfzigern und begegnet seiner vom Schicksal hart geprüften Grossmutter, die ihn und seine kleine Schwester anstelle der kränkelnden und schliesslich sterbenden Mutter durch Kindheit und Jugend, bis hin zum jungen Erwachsenen führt. Aus dem Marcel wird der Hauser. Auf einer äusseren, realen Reise sucht Hauser die Plätze seiner frühen (Schul)Reisen auf und begegnet Claire, der ebenfalls alleinstehenden, attraktiven, fast Gleichaltrigen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie, die dynamische Energiegeladene, er der zögerliche Bedenkenträger. Sie schmieden trotz oder gerade wegen ihrer charakterlichen Unterschiede einen Pakt gegen die heranschleichende Einsamkeit. Die beiden Gefährten begegnen auf ihren nun gemeinsamen Reisen einem wunden Land und verletzten Menschen. Sie beschliessen zu handeln, die Hilflosigkeit angesichts der herrschenden Umstände gegen den Widerstand eintauschend. Das ungleiche Paar nähert sich mehr und mehr jenem Zustand der Auflehnung, den sie seit Jahrzehnten vergessen glaubten. In einer fulminanten Aktion erschüttern sie die Mauern des Gehorsams, der Gleichgültigkeit und der Dummheit. Claires und Hausers Waffen sind Demut, Bescheidenheit und Klugheit - wie es Jahrzehnte zuvor die Grossmutter dem Heranwachsenden als humanistische Wegzehrung mitgegeben hatte. Aus dem von Barmherzigkeit gespeisten Humanismus der unbeugsamen Grossmütter wird der radikale Humanismus ihrer Enkel. Das einzige Mittel, den neoliberalen Faschismus zu überwinden. Auf ihrer Reise durch die Zeiten der geistig-politischen Cholera machen die beiden Weggefährten durch Zufall eine Entdeckung, die ihr Leben grundlegend verändern und zum dauerhaften Fundament ihrer Beziehung machen wird.
Biografie
Stefan Frey, Geb. 1962; Dr. phil., Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik. Regisseur, Dramaturg, Librettist, Rundfunkjournalist und Autor zahlreicher Publikationen zur Operette. Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München.Anmerkungen:
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