Robert Musil: Nachlass zu Lebzeiten, Kartoniert / Broschiert
Nachlass zu Lebzeiten
- 'Die Amsel', 'Das Fliegenpapier' und andere Kostbarkeiten
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin, 04/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783743755505
- Artikelnummer:
- 12695236
- Umfang:
- 104 Seiten
- Gewicht:
- 179 g
- Maße:
- 220 x 155 mm
- Stärke:
- 8 mm
- Erscheinungstermin:
- 16.4.2026
Klappentext
Robert Musil: Nachlass zu Lebzeiten. 'Die Amsel', 'Das Fliegenpapier' und andere Kostbarkeiten
Erstdruck: Humanitas Verlag, Zürich, 1936.
Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
In diesem ungewöhnlichen Werk versammelt Robert Musil eine Reihe literarischer Miniaturen, die sich zwischen Erzählung, Essay und poetischer Beobachtung bewegen. In präzisen, oft schonungslosen Bildern beleuchtet er scheinbar nebensächliche Szenen des Alltags und enthüllt darin die verborgenen Strukturen menschlicher Existenz. Ob Tiere, Landschaften oder gesellschaftliche Rituale - alles wird zum Spiegel einer Welt, die zugleich vertraut und fremd erscheint.
Die Texte verzichten bewusst auf klassische Handlung und führen stattdessen in Momentaufnahmen, Gedankenbewegungen und feine Verschiebungen der Wahrnehmung. Dabei entsteht ein vielschichtiges Panorama der Zwischenkriegszeit, in dem Ironie, Melancholie und scharfe Analyse ineinandergreifen. Ein Werk, das weniger erzählt als erkennt - und gerade darin seine nachhaltige Wirkung entfaltet.
Biografie
(seit 1917 Edler von M.), geboren am 6.11.1880 in Klagenfurt, stammte aus einer altösterreichischen Beamten- , Gelehrten- , Ingenieurs- und Offiziersfamilie. Er studierte an der technischen Militärakademie in Wien, brach seine Militärsausbildung ab und wurde Maschinenbauingenieur. Nach einer Tätigkeit als Assistent an der TH Stuttgart studierte er 1903-08 in Berlin Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik und promovierte mit einer Arbeit über den Theoretiker des naturwissenschaftlichen Positivismus Ernst Mach zum Dr. phil. Auf eine Universitätslaufbahn verzichtete er, um freier Schriftsteller zu werden. 1911-14 war er Bibliothekar, 1914 Redakteur der "Neuen Rundschau". Im 1. Weltkrieg war er Landsturmhauptmann, Herausgeber der "Soldatenzeitung" und zuletzt im Kriegspressequartier. 1918-22 lebte er als Beamter in Wien, danach als freier Schriftsteller, Theaterkritiker und Essayist in Wien und Berlin. Nach der faschistischen Besetzung Österreichs emigrierte er nach Zürich. Die letzten Lebensjahre verbrachte er fast mittellos in Genf, wo er am 15.04.1942 starb.Anmerkungen:
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