Ralph Mennicken: Maria Hasemeier-Eulenbruch, Gebunden
Maria Hasemeier-Eulenbruch
- Eine Keramikerin der rheinischen Moderne
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- Herausgeber:
- Elmar Maria Robert
- Verlag:
- Grenz-Echo Verlag, 07/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783867122160
- Artikelnummer:
- 12782930
- Umfang:
- 512 Seiten
- Gewicht:
- 3103 g
- Maße:
- 297 x 210 mm
- Stärke:
- 47 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.7.2026
Klappentext
Aus heutiger Perspektive zählt die Keramikerin Maria Hasemeier-Eulenbruch (1899-1972) zu einer Generation junger, avantgardistisch gesinnter Künstlerinnen und Künstler, die in der Weimarer Republik hoffnungsvoll eine künstlerische Laufbahn eingeschlagen hatten. Ihre Hauptwerke aus den 1920er-Jahren veranschaulichen, über welches schöpferische Potenzial sie am Anfang ihrer Karriere als Keramikerin für sakrale Skulptur verfügte. Es war die Zeit, in der sie nach einem Studium an den Kölner Werkschulen und während der nachfolgenden Lehrtätigkeit an der Aachener Kunstgewerbeschule in ein intellektuell, künstlerisch und spirituell inspirierendes Umfeld eintauchte, von diesem beflügelt und sehr bald Teil von diesem wurde. Der frühe Erfolg fand durch die nationalsozialistische Herrschaft mit ihrer reaktionären Kunstdoktrin ein jähes Ende. Der Verlust ihrer Lehrtätigkeit zu Beginn der 1930-er Jahre zwang die rheinische Künstlerin zunächst in die innere Immigration und später zur Emigration nach Belgien, wo sie eine neue Heimat und einen neuen Wirkungskreis fand. Nach 1945 werden sich für sie ein anregendes künstlerisches Umfeld und der große Erfolg, wie sie ihn in den 1920er-Jahren erlebt hatte, nicht mehr einstellen. Innerhalb ihres Spätwerks aber schafft sie für den Kirchenraum einzelne sakrale Skulpturen von hoher Strahlkraft, die bis in die Gegenwart hinein nichts von ihrer Wertschätzung verloren haben. Maria Hasemeier-Eulenbruchs Werk ist heute nahezu in Vergessenheit geraten. Die vorliegende Monographie und das dazugehörige Werkverzeichnis möchten das Augenmerk auf ihr umfangreiches keramisches Werk lenken und sie wieder ins Blickfeld der vielfältigen Avantgarde-Bewegungen der jungen Moderne im 20. Jahrhundert stellen.
Biografie (Ralph Mennicken)
Ralph Mennicken (geb.1960) ist seit Juni 1992 Leiter des Töpfereimuseums Raeren. Vorher war er als Primarschullehrer an den Gemeindeschulen in Eynatten und Hauset tätig und sammelte erste Erfahrungen im Kulturmanagement beim Aufbau und der Verwaltung der Raerener Kulturstätte Bergscheider Hof. Während fast zehn Jahren schrieb er ebenfalls als freier Journalist für das Grenz-Echo. Zwischen 1993 und 1999 war er stellvertretender Vorsitzender der belgischen Museumsvereinigung AFMB-ICOM. Im Rahmen seiner Funktion beteiligte er sich zudem federführend an mehreren internationalen Netzwerkprojekten in den Bereichen Museum und Kulturtourismus. Er ist seit 2004 Vorstandsmitglied des Internationalen Arbeitskreises Keramikforschung, Mitorganisator des jährlichen Internationalen Symposiums zur Keramikforschung und Herausgeber mehrerer Tagungsbände dieses Symposiums.Die didaktisch orientierte Neugestaltung des Töpfereimuseums Raeren (2000-2003) geht ebenso auf seine Tätigkeit zurück wie zahlreiche kleinere Publikationen und Aufsätze zum Raerener Steinzeug. 2010 wurde er für den Katalog "Schätze aus Raerener Erde" mit dem Preis des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft ausgezeichnet.Anmerkungen:
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