Philippe Monnier: Venedig, Gebunden
Venedig
- im achtzehnten Jahrhundert
- Verlag:
- AB Die Andere Bibliothek, 07/2021
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783847720409
- Artikelnummer:
- 10652626
- Umfang:
- 488 Seiten
- Gewicht:
- 662 g
- Maße:
- 217 x 131 mm
- Stärke:
- 43 mm
- Erscheinungstermin:
- 22.7.2021
- Serie:
- Die Andere Bibliothek - Band 436
Klappentext
Venedig. Im achtzehnten Jahrhundert ist kein praktischer >>Reiseguide<<. Es ist die Lektüre davor oder danach. Philippe Monnier hat anderes, Anschaulicheres, Atmosphärisches vor Augen: Er schreibt vor dem Hintergrund der genauen Kenntnis von vierzehn Jahrhunderten Republikgeschichte über ihr letztes - als nach der Abdankung des letzten Dogen in 7der Nacht vom 14. auf den 15. Mai 1797 >>3231 Mann<< napoleonischer Regimenter auf >>vierzig Schaluppen<< anlandeten. >>Wer die zehn Jahre vor der Revolution nicht gekannt hat, hat das Glück zu leben nicht gekannt<<, versicherte Talleyrand. >>In Venedig, der Heimat des leichten Lebens und dem Spiegelbild Italiens, scheint dieses Glück zu leben beseligender gewesen zu sein als anderswo.<< Monnier schreibt nicht Geschichte von Ereignis zu Ereignis - er erzählt in eleganter, stilvoller, ganz eigensinnig worttrunkener Prosa und dabei zugleich auch präzis informierend in 14 Kapiteln vornehmlich, was wir heute wohl >>Kultur- und Sozialgeschichte<< nennen. Nach dem Ersten Kapitel, das das verzaubernde Venedig als ein Eden, die anziehende Oase einer alten europäischen Lebensform beschreibt, folgen Kapitel wie etwa: >>Das leichte Leben<<, >>Die Feste, der Karneval und der Landaufenthalt<<, >>Die Frauen, die Liebe und der Cicisbeo<<, >>Die Schriftsteller, Gasparo Gozzi<<, >>Die musikalische Leidenschaft<<, >>Die venezianischen Meister (der Malerei)<<, >>Das venezianische Theater und das italienische Lustspiel<<, >>Die Abenteurer und Casanova<<, >>Die Bürger<< und >>Das Volk<<. Venedig. Im achtzehnten Jahrhundert ist ein einzigartiges Buch - und bis auf den heutigen Tag unbekannt.
Verfasst wurde es von dem aus Genf stammenden Philippe Monnier, Rechtwissenschaftler und literarischer Autor, der mit seinen Genfer Chroniken bekannt wurde (1864-1911). Die Kenntnis der Quellen, der Literatur, des Theaters und der Malerei sind immens; es scheint nichts zu geben, was dieser Autor nicht kennt und in einem weiten Anmerkungsapparat auflistet; hinzu kommen ein Glossar zum venezianischen Dialekt und ca. 50 Abbildungen aus dem 18. Jahrhundert. Das Nachwort schreibt Hanns-Josef Ortheil, nicht zuletzt ein großer Kenner Venedigs im 18. Jahrhundert (>>Im Licht der Lagune<<).
Anmerkungen:
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