Nyx Requiem: die Knoten, Kartoniert / Broschiert
die Knoten
- -befreite Hingabe- über die Sehnsucht, tiefe Verbundenheit, die Knoten und die Leidenschaft von Menschen - die sich in der Ewigkeit erkennen -
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 02/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384832825
- Artikelnummer:
- 12631402
- Umfang:
- 468 Seiten
- Altersempfehlung:
- 17 Jahre
- Gewicht:
- 673 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 33 mm
- Erscheinungstermin:
- 21.2.2026
Klappentext
"die Knoten" ist ein Roman über Bindungen, die nicht sichtbar sind - und doch alles bestimmen. Über Nähe, die schmerzt. Über Begehren, das nicht Besitz will, sondern Wahrheit. Und über Menschen, die lernen müssen, dass Hingabe kein Verlust ist, sondern eine Form von Freiheit.
Im Zentrum stehen Livana Blackwood und Maxim Hale - zwei Seelen, deren Lebenslinien sich nicht zufällig berühren. Livana, getragen von einer Herkunft voller Schatten, Erinnerungen und weiblicher Linien, die nie ganz ausgesprochen wurden. Maxim, ein Mann der Struktur, der Arbeit mit den Händen, ein Zimmerer - bodenständig und doch innerlich zerrissen von etwas, das er lange nicht benennen kann.
Was sie verbindet, ist kein klassisches Liebesnarrativ. Es ist ein Resonanzraum. Ein leises, fast körperloses Erkennen, das sich langsam in den Alltag schiebt: in Blicke, in Atempausen, in das Innehalten mitten in gewöhnlichen Handlungen. Etwas ruft. Etwas zieht. Und es ist stärker als Vernunft, stärker als Angst.
Der Roman entfaltet sich in Knoten - emotionale, biografische, körperliche und seelische Verstrickungen. Jeder Knoten steht für eine Bindung: an die Vergangenheit, an Erwartungen, an Schuld, an Begehren, an Loyalität. Manche dieser Knoten schützen. Andere fesseln. Und nicht jeder darf oder kann gelöst werden, ohne dass etwas zerreißt.
Die Beziehung zwischen Livana und Maxim ist geprägt von Intimität jenseits des Offensichtlichen. Nähe entsteht nicht durch Besitz, sondern durch das Zulassen des Anderen. Flüsternde Dialoge, atemlose Begegnungen und körperliche Vereinigung werden nicht als reine Erotik erzählt, sondern als Ausdruck einer tiefen, fast archaischen Verbundenheit. Das Begehren ist intensiv, verzehrend - und zugleich getragen von Achtung, von Lauschen, von einem ständigen Fragen: Darf ich bleiben? Darf ich dich halten, ohne dich zu verlieren?
Parallel dazu verwebt der Roman familiäre Linien, unausgesprochene Vermächtnisse und alte Räume - reale wie symbolische: verborgene Kammern, Erinnerungsorte, weibliche Zirkel, Spuren früherer Leben. Vergangenheit und Gegenwart verschränken sich, bis klar wird: Niemand beginnt bei Null. Jeder Mensch trägt Knoten, die lange vor ihm geknüpft wurden.
Die Knoten ist kein schneller Roman. Er verlangt Hingabe vom Leser. Er lädt ein, zu verweilen, zu fühlen, sich selbst zu erkennen in den Zwischenräumen. Die Sprache ist sinnlich, dicht, poetisch und zugleich realistisch - sie bewegt sich bewusst an den Grenzen dessen, was sagbar ist, ohne sie zu überschreiten.
Am Ende steht keine einfache Auflösung. Sondern eine Erkenntnis: Nicht jeder Knoten muss gelöst werden. Manche wollen gehalten werden. Andere verlangen den Mut, sich selbst darin zu verlieren - um sich neu zu finden.
Anmerkungen:
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