Max Horkheimer: Briefwechsel 1936-1971, Gebunden
Briefwechsel 1936-1971
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- Herausgeber:
- Felix Brandner
- Verlag:
- Ca Ira Verlag, 09/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783862591022
- Artikelnummer:
- 12709309
- Umfang:
- 72 Seiten
- Gewicht:
- 200 g
- Erscheinungstermin:
- 21.9.2026
Klappentext
Die Korrespondenz zwischen Alfred Sohn-Rethel und Max Horkheimer dokumentiert eindringlich die Geschichte des Werks Sohn-Rethels und dessen Ringen mit der inhaltlichen Kritik Horkheimers, der zu einem von der frühen Begeisterung Adornos diametral verschiedenen Urteil über die Arbeiten Sohn-Rethels kam. Als Schlüsseldokument für das Verständnis der Entwicklung des Materialismus der kritischen Theorie und eindrückliches Zeugnis der theoretischen Arbeit unter den Bedingungen von Flucht und Exil zeigt der Briefwechsel, dass nicht eine 'Feindseligkeit' Horkheimers gegenüber den Arbeiten Sohn-Rethels der Grund dafür war, dass dieser keinen Anschluss an das Institut für Sozialforschung finden konnte, wie vielfach trivialisierend spekuliert wurde, sondern die Verständigung zwischen Horkheimer und Sohn-Rethel blockiert war, weil es diesem in den verschiedenen Anläufen der Ausarbeitung seiner Thesen nicht gelang, das kritische Potential seiner Entdeckung der 'geheimen Identität von Warenform und Denkform' einzulösen.
Statt also Abschätzigkeit persönlicher oder theoretischer Art zu offenbaren, zeigen sich in der Korrespondenz zwischen Sohn-Rethel und Horkheimer - etwa mit Blick auf dessen Kritik an Sohn-Rethels scheinradikaler Treue zum marxistischen Begriff der Praxis - die nicht nur nachträglich zu Tage tretenden Ambivalenzen und Widersprüche im Denken Sohn-Rethels sowie die Differenz zwischen dem Marxismus Sohn-Rethels und dem Materialismus der kritischen Theorie.
Biografie (Max Horkheimer)
Max Horkheimer, geboren 1895 in Zuffenhausen/Stuttgart, wurde 1930 Ordinarius der Sozialphilosophie und Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 1933 emigrierte er und errichtete Zweigstellen des Instituts zunächst in Genf, später an der Ecole Normale Superieure in Paris, schließlich an der Columbia-Universität in New York, wohin ihm seine Frankfurter Mitarbeiter folgten. In der von ihm herausgegebenen "Zeitschrift für Sozialforschung" setzte Horkheimer die Veröffentlichung seiner theoretischen Arbeiten fort. Nach Frankfurt zurückgekehrt, etablierte Horkheimer im Jahre 1950 das Institut für Sozialforschung neu. Von 1951 an war er für zwei Jahre Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Max Horkheimer starb 1973.Anmerkungen:
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