Manfred C. Hettlage: Fluch und Elend der Verhältniswahl, Kartoniert / Broschiert
Fluch und Elend der Verhältniswahl
- Die Kanzler im Käfig der Koalitionen
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 05/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695731091
- Artikelnummer:
- 12756197
- Umfang:
- 126 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 194 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 10 mm
- Erscheinungstermin:
- 22.5.2026
Klappentext
Der Verfassungsrichter, Ernst. G. Mahrenholz, hat die typisch deutsche Zwei-Stimmen-Wahl als 'Einführung der Bigamie im Wahlrecht' gebrandmarkt. Hans Meyer hat von 'wahlrechtlichem Irrsinn' gesprochen und Sophie Schönberger wiederholt das Wort 'Lebenslüge' in den Mund genommen. Die erste Große Koalition unter Bundeskanzler, Kurt Georg Kiesinger, wollte Abhilfe schaffen. Schon 1966 hatten Union und SPD vereinbart, ein neues Wahlrecht einführen, um 'einen institutionellen Zwang zur Beendigung der Großen Koalition' zu schaffen. Mehr noch wollte man sogar 'eine institutionelle Abwehr der Notwendigkeit zur Bildung von Koalitionen überhaupt' herbeiführen. Der geplante Richtungswechsel im Wahlrecht hat aber nicht stattgefunden. Der für die Verhältniswahl typische Zwang zur Bildung von Koalitionen ist geblieben bis auf den heutigen Tag und verschafft der Minderheit auf der Regierungsbank regelmäßig eine Sperrminorität. Weil gegen den Willen der Minderheit nicht regiert werden kann, verliert das Mehrheitsprinzip den Boden unter den Füßen. Es kommt zur außerparlamentarischen Opposition; zu Unzufriedenheit und Unruhen; zu Plebiszit statt Parlament; zu 'Demo' statt Demokratie!
Biografie
Dr. rer. pol. Manfred C. Hettlage ist nach seiner langjährigen Berufslaufbahn als Schriftleiter für den Wirtschaftsteil der politischen Wochenzeitung Bayernkurier, heute Publizist in München tätig. Aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaftswissenschaft sind unter seinem Namen in führenden Fachzeitschriften zahlreiche Veröffentlichungen erschienen, zuletzt ein Beitrag in der Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 18/2009, der den Titel trägt: Kreditinstitute sind keine Spielbanken. Der Minderheitenschutz in der Betriebsverfassung und die Schlüsselrolle der Urabstimmung im Arbeitskampfrecht gehören mit zu den Schwerpunkten seiner Interessen. Als Autor und Herausgeber hat er alleine bzw. zusammen mit seinem Bruder, Prof. Dr. Dr. Robert Hettlage, mehrere Bücher veröffentlicht.Anmerkungen:
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