Larissa Delcourt: Der Fluch der Troika, Kartoniert / Broschiert
Der Fluch der Troika
- Liebe in Zeiten neuer russischer Wirren
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 08/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695725472
- Artikelnummer:
- 12893900
- Umfang:
- 862 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 1474 g
- Maße:
- 220 x 170 mm
- Stärke:
- 53 mm
- Erscheinungstermin:
- 21.8.2026
Klappentext
"Im Großen und Ganzen erweist sich dieses Epos als prophetisch - es beschreibt die Korruption und die Gangsterkämpfe der Wendezeit in Moskau, den Euro-Maidan in Kiew, den sich anbahnenden russisch-ukrainischen Krieg. All dies ist der Hintergrund einer sich entfaltenden und spannenden Kriminalgeschichte - mit dem Eingreifen der russischen Geheimdienste, die auf jede erdenkliche Weise versuchen, die demokratische Transformation und die Abspaltung der Ukraine zu verhindern und zu diesem Zweck mafiöse Methoden anwen-den. Außereheliche Kinder, Attentatsversuche, Mord, Geheimnisse, Agenten, - all dies wird den Leser auf diesen 850 Seiten begleiten. Nicht ohne Grund veröffentlichen Delcourt und Levin ihr Buch unter Pseudonym. ... Die Autoren ziehen das Bild einer in Russland sehr bekannten Fabel des Dichters Iwan Andrejewitsch Kry-low (1769-1844) als Symbol der verfahrenen Lage Russlands, aber auch der von ihr geschilderten Familie heran - eine Troika, ein Dreigespann, bestehend aus Schwan, Krebs und Hecht, die das Fuhrwerk in drei verschiedene Richtungen ziehen, weshalb es einfach stehen bleibt. Aber viel passender zu dem Geschehen, das uns der Roman vor Augen führt, scheint mir ein anderes, in der russischen Kultur noch berühmteres Bild der Troika zu sein - die symbolische Troika aus dem Roman "Tote Seelen" von Nikolai Gogol (1809-1852). "Und du, mein Russland, fährst du nicht auch schnell wie eine Troika, die niemand überholen kann?", fragt Gogol. Hier versinnbildlicht die Troika ein Russland, das voran stürmt, ohne auf irgendetwas zu achten, was sich ihm in den Weg stellt, aber niemand kann begreifen, wohin und wozu." Dr. Irina Scherbakowa, russische Historikerin, Buchautorin, Menschenrechtlerin, Mitbegründerin von Memorial in Moskau, Friedensnobelpreisträgerin 2022.
Anmerkungen:
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