Kulturwissenschaftliche Konzepte der Transplantation, Gebunden
Kulturwissenschaftliche Konzepte der Transplantation
- Herausgeber:
- Uwe Wirth, Ottmar Ette
- Verlag:
- De Gruyter, 08/2019
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783110611366
- Artikelnummer:
- 8827667
- Umfang:
- 304 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 19001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 563 g
- Maße:
- 233 x 159 mm
- Stärke:
- 22 mm
- Erscheinungstermin:
- 5.8.2019
Klappentext
Ausgehend von einem problematisch gewordenen Begriff der Hybridität interessiert sich der Band für das Konzept der Transplantation. Ziel ist es, die Interferenzen zwischen biologischen, semantischen und politischen Implikationen eines kulturwissenschaftlichen Denkens 'Nach der Hybridität' durch das Konzept der Transplantation sichtbar zu machen. Dies gilt für den Bereich der Medizin (Stichwort Organtransplantation) und den Weinbau ebenso wie für die metaphorische Indienstnahme der Transplantation in Literatur und Kunst bei literarischen Collage-Techniken (Stichwort cut and paste) oder in den Postcolonial Studies, im Eco-Criticism und in der Science Fiction. Die Operationen des Transplantierens: das Herausnehmen aus einem Zusammenhang und das Einfügen in einen anderen Zusammenhang, also das transplantierende Versetzen im wörtlichen Sinne, stehen dabei auch in vielfältiger Analogie zu Vorgängen des Übersetzens. Diese Analogien zeigen sich nicht zuletzt in einem Forschungsfeld, das bislang den Hybriditätsbegriff in Dienst nahm: das Feld der kulturellen Übersetzung.
Biografie (Uwe Wirth)
Uwe Wirth ist Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Heidelberg, Frankfurt und Berkeley. Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Performanz- und Medientheorie, Semiotik, Literatur um 1800.Biografie (Ottmar Ette)
Ottmar Ette, geb. 1956, ist Professor für französisch- und spanischsprachige Literaturen an der Universität Potsdam. Er ist Träger des Heinz-Maier-Leibnitz-Preises und des Friedrich-Köhler-Forschungspreises für romanische Literaturwissenschaft sowie Mitglied der Academia Europaea.Anmerkungen:
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