Klaus Mann: Klaus Mann: Der Vulkan. Vollständige Neuausgabe, Gebunden
Klaus Mann: Der Vulkan. Vollständige Neuausgabe
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- Verlag:
- LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag, 01/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783753801933
- Artikelnummer:
- 12589235
- Umfang:
- 368 Seiten
- Gewicht:
- 756 g
- Maße:
- 226 x 165 mm
- Stärke:
- 29 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.1.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 14,90* |
Klappentext
Europa steht in Flammen, noch bevor der Krieg offiziell beginnt.
In dieser Atmosphäre der Unsicherheit begleitet Klaus Mann eine Gruppe deutscher Emigranten:
Künstler, Intellektuelle, politische Gegner des NS-Regimes, Menschen auf der Suche nach Sicherheit und Sinn.
Ihre Wege kreuzen sich in den Städten des Exils, wo sie gleichzeitig Freiheit und Ausweglosigkeit erfahren.
Die wiederkehrende Metapher des Vulkans beschreibt ihre Lage präzise:
Der Boden bebt, und niemand weiß, wann der Ausbruch kommt.
Erstmals erschienen 1939. Hier als gebundene Neuausgabe. Mit Lesebändchen.
Klaus Mann. Der Vulkan. Roman unter Emigranten. Erstdruck: Querido Verlag, Amsterdam 1939. Durchgesehener Neusatz, diese Ausgabe folgt: G. B. Fischer Verlag, Frankfurt / M. 1956. Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2025.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Biografie
Klaus Mann wurde am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns geboren. Er schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, 1929 unternahm er eine Weltreise. In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften "Die Sammlung" (1933 - 35) und "Decision" (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay "Die Heimsuchung des europäischen Geistes" noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich früh vom Daseinsgefühl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der "Jungen" in der stilistisch frühreifen "Kindernovelle" und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigjährigen "Kind dieser Zeit"' dar. Seine wichtigsten Romane schrieb Mann im Exil: "Symphonia"', "Pathétique"; "Mephisto. Roman einer Karriere im Dritten Reich", und "Der Vulkan"'. In der Autobiographie "Der Wendepunkt" gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Er sprach stellvertretend für eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre prägenden Eindrücke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.Anmerkungen:
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