Jan Arend: Stress und Systemwandel in der Tschechoslowakei und der Tschechischen Republik 1960-2000, Gebunden
Stress und Systemwandel in der Tschechoslowakei und der Tschechischen Republik 1960-2000
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- Verlag:
- Vandenhoeck + Ruprecht, 09/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783525303740
- Artikelnummer:
- 12710840
- Sonstiges:
- mit ca. 12 Abbildungen
- Erscheinungstermin:
- 14.9.2026
- Serie:
- Veröffentlichungen des Collegium Carolinum - Band 153
Klappentext
"Ich bin im Stress": Hinter der Redewendung steht eine wenig bekannte Geschichte. Am Beispiel der sozialistischen Tschechoslowakei und des postsozialistischen Tschechiens untersucht Jan Arend, wie Gesellschaften mit Stress umgehen und zeigt, wie die Sorge um Stress mit dem Gesellschaftswandel der jüngeren Zeitgeschichte zusammenhängt. Er macht deutlich, wie Ärztinnen, Ratgeberautoren, Yoga-Praktizierende und Business-Coaches den Umgang mit Belastung prägten und wie sich Stressresistenz zu einer zentralen Erwartung an das "kompetente Individuum" entwickelte. Die Studie rückt erstmals Zentral- und Osteuropa in den Mittelpunkt einer Geschichte, die sonst oft im Westen verortet wird. Eine historische Untersuchung darüber, wie Menschen mit Stress umgehen - und welche neuen Perspektiven das auf die Entstehung postsozialistischer und neoliberaler Ordnungen in Europa eröffnet.
Biografie
Jan Arend ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der LMU München.Anmerkungen:
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