Detailinformationen

  • VS Verlag für Sozialwissenschaften, 01/1999
  • Einband: Kartoniert / Broschiert, Paperback
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783810019202
  • Bestell-Nr.: 5263750
  • Umfang: 392 Seiten
  • Sonstiges: 11 SW-Abb.,
  • Auflage: 1999.
  • Gewicht: 564 g
  • Maße: 210 x 148 mm
  • Stärke: 21 mm
  • Erscheinungstermin: 30.1.1999

Beschreibung

Während Ansätze der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf regionaler Ebene bereits vielfältig dokumentiert sind, fehlen weithin Untersuchungen zu dem jungen Praxisfeld der Partnerschaft von entfernt liegenden Regionen, die ihr Kooperationsprogramm weder aus der nachbarschaftlichen geographischen Lage, noch aus einer daraus unmittelbar abgeleiteten gemeinsamen Themenbetroffenheit gewinnen. Mit der Aufarbeitung von Entstehungsgeschichte, Verlaufsprozeß und vorläufigen Ergebnissen einer solchen interregionalen Kooperation leistet die vorliegende Publikation einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke.

Inhaltsangabe

I Die untersuchten Regionen und ihre Stellung in der Europäischen Union.- 1 Interregionale Kooperation und europäischer Integrationsprozeß.- 2 Gegenstand, Aufbau und Methode der Untersuchung.- 3 Ein Porträt der Regionen.- 3.1 Verfassungsrechtliche Stellung und Kompetenzen der untersuchten Regionen.- 3.1.1 Politikverflechtung im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland.- 3.1.1.1 Die innerstaatlichen Handlungskompetenzen der deutschen Länder.- 3.1.1.2 Die europäischen Handlungskompetenzen der deutschen Länder.- Exkurs: Der Länderbeobachter und die Länderbüros.- 3.1.2 Der Regionalisierungsprozeß in Italien.- 3.1.2.1 Ursprung und organisatorische Struktur des Regionalen Staates .- 3.1.2.2 Die innerstaatlichen Handlungskompetenzen der italienischen Regionen.- 3.1.2.3 Die Kompetenzen der italienischen Regionen im Bereich der Außenbeziehungen.- 3.1.2.4 Die rechtlichen Grundlagen der Region Emilia-Romagna zur Unterhaltung von Außenbeziehungen.- 3.1.2.5 Perspektiven.- 3.1.3 Der Dezentralisierungsprozeß in Frankreich.- 3.1.3.1 Ursprung und organisatorische Struktur.- 3.1.3.2 Die innerstaatlichen Handlungskompetenzen der französischen Regionen.- 3.1.3.3 Die europäische Kompetenz der französischen Regionen.- 3.1.3.4 Perspektiven.- 3.2. Wirtschaftliche Strukturen und politische Prozesse in den Partnerregionen.- 3.2.1 Das Bundesland Hessen.- 3.2.1.1 Das Land Hessen als sozioökonomische Einheit.- 3.2.1.2 Soziokulturelle Bedingungen der Landesentwicklung.- 3.2.1.3 Das Land Hessen als politische Einheit.- 3.2.2 Die italienische Region Emilia-Romagna.- 3.2.2.1 Die Emilia-Romagna als sozioökonomische Einheit.- 3.2.2.2 Die Emilia-Romagna als soziokulturelle Einheit.- 3.2.2.3 Die Emilia-Romagna als politische Einheit.- 3.2.3 Die französische Region Aquitaine.- 3.2.3.1 Strukturelle Merkmale.- 3.2.3.2 Soziokulturelle Merkmale.- 3.2.3.3 Politische Entwicklung.- 3.2.4 Ein Vergleich der Regionen.- 4 Die europäische Ebene: Europa und seine Regionen.- 4.1 Organe und Institutionen der Europäischen Union.- 4.1.1 Der Europäische Rat.- 4.1.2 Das Europäische Parlament.- 4.1.3 Die Europäische Kommission.- 4.1.4 Der Ausschuß der Regionen.- 4.2 Regionale Organisationen auf der europäischen Ebene.- 4.2.1 Der Kongreß der Gemeinden und Regionen Europas.- 4.2.2 Die Versammlung der Regionen Europas.- 4.3 Das Engagement der untersuchten Regionen.- 4.3.1 Das Land Hessen.- 4.3.2 Die Region Emilia-Romagna.- 4.3.3 Die Region Aquitaine.- II Die interregionale Zusammenarbeit in der Praxis.- 1 Die Partnerschaften der Regionen.- 1.1 Synopse zur interregionalen Kooperation der deutschen Länder.- 1.2 Die Kooperationsbeziehungen der untersuchten Regionen.- 1.2.1 Das Land Hessen: Partnerschaften mit Blick auf den außereuropäischen Raum.- 1.2.2 Die Region Emilia-Romagna: Partnerschaften im Zeichen besonderer Vielfältigkeit, ungebrochener Dynamik und des Anspruchs nationaler wie internationaler Solidarität.- 1.2.3 Die französische Region Aquitaine: Partnerschaften in aller Welt.- 1.3 Die Triebkräfte des außenpolitischen Engagements.- 1.3.1 Das Land Hessen und seine außenpolitischen Aktivitäten: von einem systematischen Desinteresse zu einem (un)gewollten Interesse.- 1.3.2 Das außenpolitische Engagement der Region Emilia-Romagna: zwischen linker Tradition , ökonomischer Ratio und föderaler Hoffnung.- 1.3.3 Die Region Aquitaine und ihr außenpolitisches Engagement: emanzipatorische Elemente plus ökonomische Interessen.- 2 Die regionalen Institutionen und Akteure der Partnerschaften.- 2.1 Das Land Hessen.- 2.1.1 Institutionen und Verwaltungsstrukturen: die Abteilung für Europaangelegenheiten des Landes Hessen.- 2.1.1.1 Das Referat Interregionale Zusammenarbeit .- 2.1.1.2 Die Repräsentanz in Brüssel.- 2.1.2 Involvierte Ressorts auf Länderebene.- 2.1.3 Die regionalen Akteure der Partnerschaft.- 2.1.3.1 Der Landtag als politischer Akteur.- 2.1.3.2 Die Hessische Landesentwicklungs- und Treuhand GmbH.- 2.1.3.3 Die Industrie- und Handels

Klappentext

Während Ansätze der grenzübergreifenden Zusammenarbeit auf regionaler Ebene bereits vielfältig dokumentiert sind, fehlen weithin Untersuchungen zu dem jungen Praxisfeld der Partnerschaft von entfernt liegenden Regionen, die ihr Kooperationsprogramm weder aus der nachbarschaftlichen geographischen Lage, noch aus einer daraus unmittelbar abgeleiteten gemeinsamen Themenbetroffenheit gewinnen. Mit der Aufarbeitung von Entstehungsgeschichte, Verlaufsprozeß und vorläufigen Ergebnissen einer solchen interregionalen Kooperation leistet die vorliegende Publikation einen wesentlichen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke.

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