Hieronymus Hieronymus: Aus den Fugen die Welt, Kartoniert / Broschiert
Aus den Fugen die Welt
- 14 Geschichten aus Babylon
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 01/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783819206078
- Artikelnummer:
- 12589588
- Umfang:
- 166 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 183 g
- Maße:
- 190 x 120 mm
- Stärke:
- 12 mm
- Erscheinungstermin:
- 2.1.2026
Klappentext
Aus den Fugen die Welt. 14 Geschichten aus Babylon versammelt Erzählungen von Menschen, die an Grenzen geraten sind - körperlich, sozial, geistig. Es sind Geschichten aus Kneipen, Zimmern, Straßen, aus Zwischenräumen der Existenz, in denen Gewissheiten brüchig werden und Orientierung verloren geht. Alkohol ist ein wiederkehrendes Motiv, aber nicht das Thema allein. Er steht für Rausch und Stillstand, für Gemeinschaft und Verfall, für das Bedürfnis nach Vergessen ebenso wie für den verzweifelten Versuch, etwas zu spüren. Die Figuren dieser Texte sind keine Helden und keine Märtyrer. Sie wissen oft, was sie tun - und tun es trotzdem. Manche fallen. Manche gehen weiter. Manche bleiben stehen. Die Welt, die hier gezeigt wird, ist aus den Fugen geraten: moralisch, spirituell, gesellschaftlich. Religiöse Bilder, Mythen und biblische Motive tauchen auf, aber gebrochen, verfremdet, ohne Heilsversprechen. Offenbarung und Wahn liegen nah beieinander. Trost ist nicht garantiert, Sinn kein Ziel. Was bleibt, ist Wahrnehmung: genau, unnachgiebig, manchmal brutal. Die vierzehn Geschichten sind lose miteinander verbunden durch Orte, Stimmungen und Motive, nicht durch eine lineare Handlung. Sie bilden ein Mosaik aus Stimmen, Situationen und inneren Monologen, die sich zu einem Bild verdichten: einer Gegenwart, in der Orientierung schwerfällt, aber Erfahrung unausweichlich ist. Dieser Band richtet sich an Leserinnen und Leser literarischer Prosa, die keine Erlösung erwarten, sondern Auseinandersetzung. An Menschen, die Texte nicht zur Beruhigung lesen, sondern als Konfrontation - mit Figuren, mit Sprache, mit sich selbst.
Anmerkungen:
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