Hedwig Dohm: Der Jesuitismus im Hausstande, Gebunden
Der Jesuitismus im Hausstande
- Über die Heuchelei der bürgerlichen Ehe und die Unterdrückung der Frau
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin, 08/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783743757295
- Artikelnummer:
- 12896130
- Umfang:
- 132 Seiten
- Gewicht:
- 369 g
- Maße:
- 226 x 160 mm
- Stärke:
- 15 mm
- Erscheinungstermin:
- 23.8.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 10,00* |
Klappentext
Hedwig Dohm: Der Jesuitismus im Hausstande. Über die Heuchelei der bürgerlichen Ehe und die Unterdrückung der Frau
Erstdruck: Berlin, Wedekind und Schwieger, 1873 mit dem Untertitel 'Ein Beitrag zur Frauenfrage'.
Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Fotografie um 1870.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Warum schweigen Frauen, wenn sie recht haben? Und warum greifen sie zu List, wo Argumente zählen sollten? Bereits 1873 entlarvte Hedwig Dohm mit scharfem Witz die bürgerliche Ehe als System der psychologischen Manipulation. Ihr Begriff des 'Jesuitismus' beschreibt eine häusliche Tyrannei, die Frauen in die Unaufrichtigkeit zwingt, um überhaupt gehört zu werden. Diese radikale Streitschrift zeigt: Wahre Liebe braucht Augenhöhe. Ein zeitloser feministischer Klassiker im Kampf um echte Gleichberechtigung.
Über die Autorin:
1831 in Berlin als viertes von 18 Kindern eines Tabakfabrikanten geboren, besucht Marianne Adelaide Hedwig Schlesinger das Lehrerinnenseminar und heiratet 1853 den Chefredakteur der Satirezeitschrift 'Kladderadatsch' Ernst Dohm, mit dem sie in den intellektuellen Kreisen der Hauptstadt verkehrt. Als eine der ersten Frauen in Deutschland fordert sie in ihren Schriften ab 1870 die vollständige rechtliche und soziale Gleichstellung von Frauen und Männern. Ihre damals als radikal empfundenen Thesen gehen der bürgerlichen Frauenbewegung zu weit. Nach dem Tod ihres Mannes 1883 wird sie Mitbegründerin mehrerer radikaler Frauenrechtsvereine und veröffentlicht - neben ihren Novellen und Romanen - zahlreiche politische Artikel. Als eine der Wenigen ihrer Zeit warnt sie von Anfang an vor Krieg und Hurrapatriotismus. Als mit Hedwig Dohm am 1. Juni 1919 eine frühe Vordenkerin des Feminismus stirbt, ist das Frauenwahlrecht in Deutschland gerade eingeführt.
Biografie
Hedwig Dohm (1831-1919), die Großmutter von Katia Mann, stand der Frauenbewegung nahe und setzte sich für die politische, rechtliche und wirtschaftliche Gleichstellung und Unabhängigkeit der Frauen ein. Neben ihren emanzipatorischen Schriften verfasste die Kriegsgegnerin Theaterstücke, Novellen und Romane. Da war sie schon vierzig Jahre alt und Mutter von fünf Kindern.Anmerkungen:
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