Franz Brentano: Briefwechsel über Psychophysik, 1874-1878, Gebunden
Briefwechsel über Psychophysik, 1874-1878
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Mauro Antonelli
- Verlag:
- De Gruyter, 08/2015
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783110440775
- Artikelnummer:
- 10252352
- Umfang:
- 158 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 15001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 401 g
- Maße:
- 236 x 160 mm
- Stärke:
- 14 mm
- Erscheinungstermin:
- 28.8.2015
Klappentext
Dieser Band präsentiert in kritischer Ausgabe und mit einer langen, kontextualisierenden Einleitung den bislang unveröffentlichten Briefwechsel zwischen Franz Brentano (1838-1917) und Gustav Theodor Fechner (1801-1887). Die Korrespondenz wurde von der kritischen Stellung angeregt, die Brentano in seiner Psychologie vom empirischen Standpunkte (1874) zur Fechner'schen Psychophysik eingenommen hatte, wie diese in den Elementen der Psychophysik von 1860 dargelegt worden war. Der Briefwechsel umfasst insgesamt 11 unveröffentlichte Briefe und erstreckt sich in ihrer ersten Phase von Mai bis Juli 1874. Nach einer dreijährigen Pause wird sie dann von Oktober 1877 bis Januar 1878 wieder aufgenommen, unmittelbar nach der Publikation von Fechners In Sachen der Psychophysik. Brentanos Stellungnahme gegenüber der Fechner'schen Psychophysik bleibt offen, obwohl er sie einer genauen Prüfung unterwirft und ihre Schranken hervorhebt. Aus dem Briefwechsel, in dem Brentano u. a. in der gleichen Zeit, aber unabhängig von Joseph Plateau, anstelle der Fechner'schen logarithmischen eine Potenzfunktion als psychophysisches Gesetz vorschlägt, treten deutlich die unterschiedlichen psychologischen und philosophischen Grundauffassungen dieser beiden großen mitteleuropäischen Gelehrten des ausgehenden 19. Jahrhunderts hervor.
Biografie (Franz Brentano)
Franz Brentano (1838-1917) verband die Philosophie eng mit der Psychologie, die für ihn die Grundwissenschaft schlechthin war. Er war Begründer der Aktpsychologie, eine idealistische Strömung philosophisch-psychologischen Denkens, die vor allem an Traditionen der mittelalterlichen Scholastik anknüpft. Brentano lehrte nach seiner Habilitation 1866 erst in Würzburg, später in Wien Philosophie. Zu seinen Schülern zählten Edmund Husserl, Alexius Meinong, Sigmund Freud und Rudolf Steiner. Seine Lehre beeinflusste maßgeblich die Grazer Schule und die Phänomenologie.Biografie (Mauro Antonelli)
Mauro Antonelli ist Professor für Geschichte und Wissenschaftstheorie der Psychologie an der Universität Milano Bicocca und Privatdozent für Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz.Anmerkungen:
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