F. E. Eckard Prinz von Strohm: Im Zeichen der Krone, Gebunden
Im Zeichen der Krone
- Der Eid von Budapest
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 01/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695707416
- Artikelnummer:
- 12601078
- Umfang:
- 320 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 576 g
- Maße:
- 216 x 153 mm
- Stärke:
- 25 mm
- Erscheinungstermin:
- 16.1.2026
Klappentext
In den stillen Straßen Genfs fiel der Regen in sanften Schleiern, die die Schatten der Vergangenheit widerspiegelten. Alexander von Arensberg, in flüs-ternden Kreisen als Herr Blackbird bekannt, bewegte sich wie ein Geist durchs Leben, unbemerkt und un-auffällig. Seine Tage waren geprägt von Unterrichtsstunden für wohlerzogene Schüler, die nie die Narbe an seiner linken Hand oder die stille Intensität in seinen Augen hinterfragten. Doch jeder Schatten, an dem er vorbeiging, jede Ecke, die er umrundete, trug die Erinnerung an im Stillen ausgefochtene Kämpfe und die Last unerfüllter Versprechen in sich. Er hatte gelernt, dass Überleben Unsichtbarkeit er-forderte und Vertrauen ein Luxus war, den er sich selten leisten konnte. Dann kam der Brief. Er traf ohne großes Aufsehen ein, ein zarter Umschlag, verschlossen mit einer ro-ten Rose, deren Stiel gespalten war, als hätte er ge-litten und durchgehalten. Die Handschrift war elegant, vertraut und von unglaublicher Präzision. Er stammte von Christine, einer Gestalt, die ihn in sei-ner Vergangenheit heimgesucht hatte, einer Stim-me, die von Hoffnung, Gefahr und den Geheimnis-sen sprach, die in den stillen Winkeln europäischer Städte verborgen lagen. Die Worte darin waren kurz, aber bedeutungsschwer, eine Aufforderung, die so-wohl Gefahr als auch die unwiderstehliche Anzie-hungskraft unerledigter Angelegenheiten in sich barg. Alexander hielt inne und lauschte dem Prasseln des Regens gegen das Fenster und den fernen Echos einer Stadt, die den Atem anzuhalten schien. Pflicht und Erinnerung verschmolzen in einem einzigen Herzschlag. Jede Entscheidung, die er von nun an treffen würde, war von weitreichenden Konsequenzen geprägt. Die Welt der Spionage war unerbittlich, und Verrat konnte von den unerwartesten Seiten kommen. Doch er spürte, wie Entschlossenheit in ihm aufstieg, das Gefühl, dass der vor ihm liegende Weg trotz der Schatten und der unsichtbaren Gefah-ren unausweichlich war. Der Brief war Warnung und Einladung zugleich, ein Aufruf, erneut in eine Welt einzutauchen, in der Wahrheit und Loyalität auf Schritt und Tritt auf die Probe gestellt würden.
Anmerkungen:
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