Erich Loest: 'Mensch, was haben wir alles hinter uns', Gebunden
'Mensch, was haben wir alles hinter uns'
- Briefe 1953-2013
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Thomas Mayer
- Verlag:
- Steidl GmbH & Co.OHG, 02/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783969995525
- Artikelnummer:
- 12634745
- Umfang:
- 576 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 24.2.2026
Klappentext
Im November 1983 schrieb Erich Loest an seinen Schriftstellerkollegen Bernd Jentzsch: 'Mensch, was haben wir alles hinter uns'. Hinter dem Ausspruch verbirgt sich ein einzigartiger Lebensweg durch das 20. Jahrhundert: der Kriegsdienst, die Nachkriegswirren, Loests Arbeit als Journalist, der 17. Juni 1953, seine mehrjährige Haft im Stasi-Zuchthaus Bautzen II, der Neubeginn als Schriftsteller in der DDR und die Be- und Verhinderung seines Schreibens im SED-Regime, dazu zählen auch: seine Ausreise in die Bundesrepublik 1981 und die Friedliche Revolution, die von seiner Heimatstadt Leipzig ausging. 1998 kehrte Loest nach Leipzig zurück und lebte dort bis zu seinem Tod 2013. Als Schriftsteller war Erich Loest stets Chronist seiner Zeit. Und auch seine Briefe sowie jene, die an ihn gerichtet wurden, sind mithin Zeitzeichen. Er korrespondierte mit zahlreichen Schriftstellerinnen und Schriftstellern - mit Sarah Kirsch, Christa Wolf, Günter Grass, Walter Kempowski, Günter Kunert und anderen - und er stand im Austausch mit namhaften Persönlichkeiten aus Politik und Kultur wie mit Sachsens Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf und den Malern Wolfgang Mattheuer und Johannes Heisig. Der Briefwechsel erscheint anlässlich Erich Loests 100. Geburtstag und versammelt rund 500 Briefe aus seinem Nachlass sowie ergänzende Texte und Kommentierungen. Erstmals publiziert wird hier auch eine Auswahl der Briefe, die Erich Loest während der siebenjährigen Haft im Stasi-Zuchthaus Bautzen II an seine Familie geschrieben hat.
Biografie (Erich Loest)
Erich Loest, 1926 in Mittweida (Sachsen) geboren, war 1944/45 Soldat, danach Hilfsarbeiter, später bei der "Leipziger Volkszeitung". Seit 1950 freischaffender Schriftsteller, 1957 aus politischen Gründen verhaftet und zu einer siebenjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. 1981 verließ er die DDR und gründete im Dezember 1989 den Linden-Verlag, Leipzig. Er lebt in Leipzig. 2009 wurde Erich Loest mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet und 2010 mit dem Kulturgroschen für sein herausragendes kulturpolitisches und schriftstellerisches Engagement.Biografie (Thomas Mayer)
Meditationslehrer, Bürgerrechtler, Autor. Geb. 1965 in Kempten, Besuch des Gymnasiums und Ausbildung als Bürokaufmann, Vater von zwei Söhnen, 1988 Mitbegründer von Mehr Demokratie e.V. und 20 Jahre mit dem bundesweiten Aufbau der Bewegung für Direkte Demokratie beschäftigt, 1993 bis 1995 Beauftragter des erfolgreichen Volksbegehrens "Mehr Demokratie in Bayern", bis 2001 Büroleiter bzw. Geschäftsführer von Mehr Demokratie e.V., 1997 bis 2001 Bürgerbegehren "Unser München aus der Schuldenfalle", Volksbegehren "Mehr Demokratie in Hamburg" 1998, "Mehr Demokratie in Thüringen" 2000 und"Faires Wahlrecht in Hamburg" 2004, ab 1997 Konzeption und Vorbereitung von Regiogeldern, ab 2002 Mitwirkung beim Start des Chiemgauers und des bundesweiten Regiogeld e.V., bis 2006 Gesellschafter des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE, seit 2004 zusammen mit Agnes Hardorp Kurse in Anthroposophischer Meditation, 2013-2018 Kampagnenleitung der Schweizer Vollgeld-Initiative, mehrere Buchveröffentlichungen, Forschungsschwerpunkte: Elementarwesen in Natur und Technik, nachtodliches Leben.Anmerkungen:
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