Christian Igelbrink: Formen diktatorischer Führung im Bildungswesen der DDR. Struktur und Effektivität..., Kartoniert / Broschiert
Formen diktatorischer Führung im Bildungswesen der DDR. Struktur und Effektivität staatlicher Kontrolle durch das SED-Regime in der pädagogischen und akademischen Praxis
- Formen diktatorischer Führung im Bildungswesen der DDR. Struktur und Effektivität staatlicher Kontrolle durch das SED-Regime in der pädagogischen und akademischen Praxis
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Diplomica Verlag, 08/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783691225303
- Artikelnummer:
- 12881661
- Umfang:
- 60 Seiten
- Gewicht:
- 111 g
- Maße:
- 220 x 155 mm
- Stärke:
- 5 mm
- Erscheinungstermin:
- 13.8.2026
Klappentext
Ein Kennzeichen totalitärer Systeme ist das Bestreben, das staatliche Bildungssystem sowohl in administrativer als auch personeller Hinsicht zu durchdringen und ideologisch gleichzuschalten, um maßgeblichen Einfluss auf Erziehung und Sozialisation der nachwachsenden Generationen zu nehmen. So setzten bereits im Spätsommer bzw. Herbst 1945 erste Reformbestrebungen seitens der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) ein, die nach der Gründung der DDR im Oktober 1949 von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) aufgegriffen und systematisch entfaltet wurden, um sowohl den schulisch-pädagogischen Bereich als auch das Hochschulwesen umfassender politischer Kontrolle im Sinne der sozialistischen Weltanschauung zu unterwerfen. Die vorliegende Arbeit zeichnet anhand des Aufbaus des staatlichen Schulsystems sowie anhand der Hochschulreformen in der sowjetischen Besatzungszone bzw. der frühen DDR die Strukturen und Verfahren diktatorischer Kontrolle nach, arbeitet aber auch jene Inkonsistenzen und Limitierungen heraus, die vor dem Hintergrund des umfassenden planerischen Primatsanspruchs der SMAD bzw. der SED die Grenzen der DDR-Diktatur als sog. "monokratisches" Herrschaftssystem markieren.
Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.