Burkhard Tomm-Bub: ICD-11: Die verlorene Petition?, Kartoniert / Broschiert
ICD-11: Die verlorene Petition?
- -Verschleppungs-Skandal in der Medizin kann weitergehen ...-
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696383725
- Artikelnummer:
- 12764497
- Umfang:
- 60 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 122 g
- Maße:
- 220 x 170 mm
- Stärke:
- 5 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.6.2026
Klappentext
"ICD-11: Die verlorene Petition?" Eine kritische Dokumentation über das Ringen um bessere und schnellere Hilfe für Kranke. Die jeweils rechtsverbindliche ICD, das Krankheitsverzeichnis der Weltgesundheits-Organisation (WHO) bestimmt, welche Krankheiten es gibt - und welche nicht. Somit ist sie Grundlage für jede Forschung, Diagnose, Leitlinie der Behandlung, Therapie und Medikamenten-Verordnung, sowie der Abrechnung mit Krankenkassen. Seit Jahren warten hunderttausende chronisch Kranke in Deutschland auf eine längst überfällige Verbesserung: die Einführung der ICD-11. Die aktuell rechtsverbindliche ICD-10 ist veraltet, unvollständig und führt zu mangelnder Forschung, Fehldiagnosen, verzögerten und ungenauen Behandlungen und unnötigem Leid. Dies besonders bei ME/CFS, Long COVID, Borreliose / Lyme, chronischem Schmerz, Seltenen Krankheiten und etlichen anderen Erkrankungen. Zudem diskriminiert sie trans- und intergeschlechtliche Menschen und verursacht deutliche Nachteile für das gesamte Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft. Im Sommer 2025 starteten die Vorbereitungen für die Bundestags-Petition "ICD-11 JETZT!" (ID 186702) mit dem Ziel, genau diese Missstände öffentlich zu thematisieren. Zeichnungsfrist war dann vom 30.03. - 11.05.26. Der Autor, Angehöriger und damaliger Petent, dokumentiert in diesem Buch detailliert und schonungslos, wie die Petition trotz massiver zivilgesellschaftlicher Anstrengungen nach 195 Tagen Verzögerung verlief. Am Ende aber das so genannte Quorum (geforderte Mindestzahl für eine persönliche, öffentliche Anhörung) nicht erreichte. Das Buch zeigt nicht nur die bürokratischen Hürden und fragwürdigen Abläufe im Petitionswesen auf, sondern wirft auch grundsätzliche Fragen auf: Wie demokratisch ist unser Petitionsrecht wirklich? Und warum zögert Deutschland so lange, ein modernes Diagnosesystem einzuführen, das längst internationaler Standard ist? Ein persönliches, kritisches und faktenreiches Zeugnis einer vorerst formal verlorenen Schlacht - und zugleich ein Mahnmal für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung im Gesundheitswesen. Ein kommentiertes Kapitel mit hilfreichen Adressen für Betroffene aller Art rundet den Band ab.
Anmerkungen:
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