Axel Berkofsky: Die Beziehungen zwischen China und der DDR von 1949 bis 1989, Kartoniert / Broschiert
Die Beziehungen zwischen China und der DDR von 1949 bis 1989
- Die dümmsten Kälber suchten sich ihre Schlächter selber
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- Verlag:
- Springer-Verlag GmbH, 09/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783032237187
- Sonstiges:
- Etwa 395 S.
- Erscheinungstermin:
- 11.9.2026
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Klappentext
Dieses Buch bietet eine sehr detaillierte und dynamische Analyse der Beziehungen zwischen China und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) von 1949 bis 1989. Die erste und einzige umfassende und detaillierte Analyse ostdeutsch-chinesischer Beziehungen in deutscher Sprache. Die chinesisch-ostdeutschen Beziehungen erlebten im Laufe der Jahrzehnte einige „Höhen", aber deutlich mehr „Tiefen". Tiefen und Krisen insbesondere Anfang der 1960er-Jahre, als die Sowjetunion ihrem Vasallenstaat in Ost-Berlin befahl, den ehemaligen sozialistischen Genossen und Waffenbruder in Peking als Gegner und Feind zu behandeln. Das „chinesisch-sowjetische Zerwürfnis" dann sorgte dafür, dass Ost-Berlin und Peking bis in die späten 1980er-Jahre fast auschliesslich übereinander und nur selten miteinander sprachen.
Dieses Buches stützt sich auf eine Fülle ostdeutscher Archivmaterialien. Dazu gehören Dokumente aus unter anderem den Archiven der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) sowie des DDR-Außenministeriums. Zusammen mit umfangreicher Sekundärliteratur und nahezu allem, was in ostdeutschen Zeitungen von den 1950er-Jahren bis 1990 über China geschrieben wurde, untersucht das Buch ausgewählte Themen und Bereiche der innen- und außenpolitischen Strategien Chinas und der DDR und ordnet diese in ihren historischen Kontext ein. Das Ergebnis sind detailliert dokumentierte Einblicke in folgende Aspekte bilateraler Beziehungen und Konflikte: 1. die bilaterale „Flitterwochenphase" von 1949 bis Ende der 1950er-Jahre, in der beide Seiten die repressiven Innen-und aggressiven Außenpolitiken des anderen unterstützten und bejubelten -- darunter Maos Großer Sprung nach vorn und die Kulturrevolution; 2. die 1960er-Jahre, in denen das „chinesisch-sowjetische Zerwürfnis" die Qualität der sich rapide verschlechternden bilateralen Beziehungen und Spannungen definierte; 3. die 1970er-Jahre, in denen Peking sozialistische Kameradschaft mit Ost-Berlin durch Handel mit und Hilfe aus den USA und der Bundesrepublik Deutschland ersetzte; 4. die Wiederaufnahme bilateraler Beziehungen in den 1980er-Jahren und die darauffolgende Phase bis zu den Protesten und dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Peking und dem Zusammenbruch der DDR im Jahr 1989. Das Buch ist von Interesse für Historiker, Politikwissenschaftler und Experten für internationale Beziehungen sowie an politische Entscheidungsträger und Diplomaten gerichtet.
Anmerkungen:
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