Andreas Kühnemann: 20 Minuten, Kartoniert / Broschiert
20 Minuten
- Vom Pizzaboten zum Milliardär
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Andreas Kühnemann
- Verlag:
- tredition, 07/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384962270
- Artikelnummer:
- 12831715
- Umfang:
- 292 Seiten
- Gewicht:
- 427 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 21 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.7.2026
Klappentext
München, kurz vor Mitternacht. Aurelio Marchetti fährt seine siebenundvierzigste Pizzalieferung des Tages. Er hat 340 Euro auf dem Konto, neun Prozent Akku und eine Mahnung wegen ausstehender Miete. Was er auch hat - und was er niemandem gezeigt hat, weil er fürchtet, ausgelacht zu werden - ist eine Idee. Aufgeschrieben auf Servietten, entwickelt in schlaflosen Nächten: die Lösung für ein Problem, an dem die gesamte IT-Industrie seit Jahren scheitert. Als er an jenem Abend die Pizza an ein bankrottes Softwareunternehmen liefert und durch eine halb geöffnete Tür eine rote Linie auf einem Monitor sieht, trifft er eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändern wird. Er zeigt seine Idee. Er wird gehört. Was folgt, ist einer der außergewöhnlichsten Aufstiege der Wirtschaftsgeschichte. Aurelios Algorithmus rettet das Unternehmen vor der Insolvenz, bringt es an die Börse und macht ihn mit Mitte zwanzig zum Multimillionär. Doch Aurelio gibt sich nicht mit Software zufrieden. Er entdeckt eine weitere, tiefgreifende Ineffizienz - diesmal in der Luftfrachtindustrie - und entwickelt einen revolutionären, emissionsfreien Plasmaantrieb für Frachtflugzeuge. Mit seiner Firma AeroNexus unterbricht er den globalen Logistikmarkt und wird zum reichsten Menschen der Welt. Aber der Aufstieg hat seinen Preis. Ein ehemaliger Kollege verrät ihn, stiehlt seine Technologie und verkauft sie an einen mächtigen Konkurrenten. Eine kriminelle Organisation in den südeuropäischen Häfen bedroht sein Lebenswerk und seine Familie. Und während Aurelio kämpft, beginnt sein eigener Körper, ihn zu verraten: eine seltene, aggressive neurodegenerative Erkrankung, für die die Medizin keine Antwort hat. Hier zeigt sich die eigentliche Wucht dieser Geschichte. Denn die einzige Hoffnung für Aurelio liegt nicht in seinem Vermögen, nicht in seinen Verbindungen, nicht in der Macht, die er aufgebaut hat. Sie liegt in einem kleinen, fast unbekannten Forschungsinstitut, das er vor fünfundzwanzig Jahren - anonym, ohne Hintergedanken, fast beiläufig - mit einer Spende gerettet hat. Eine Spende, an die er selbst kaum noch denkt. Und die, fünfundzwanzig Jahre später, sein Leben rettet. "Der Pizzabote Gottes" ist auf mehreren Ebenen gleichzeitig ein großer Roman. Er ist ein Wirtschaftsthriller, der die Mechanismen von Industriespionage, organisierter Kriminalität und globalem Marktversagen mit einer Präzision schildert, die den Leser in den Sog zieht. Er ist eine Liebesgeschichte - zwischen Aurelio und Elena, zwischen einem Vater und seinen Kindern, zwischen einem Mann und der Idee, die sein Leben definiert hat. Und er ist, in seinem Kern, eine Geschichte über die Frage, die uns alle betrifft: Was bleibt, wenn alles wegfällt? Die Antwort, die Aurelio am Ende seines langen, außergewöhnlichen Lebens findet, ist weder einfach noch tröstlich im üblichen Sinne. Aber sie ist wahr. Und sie ist das Einzige, das den Leser, noch lange nach dem letzten Satz, nicht loslässt.
Anmerkungen:
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