Andreas Felder: Der Atem gehört mir, bis ich ihn selbst loslasse, Kartoniert / Broschiert
Der Atem gehört mir, bis ich ihn selbst loslasse
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- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 05/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695731374
- Artikelnummer:
- 12718483
- Umfang:
- 388 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 412 g
- Maße:
- 190 x 120 mm
- Stärke:
- 27 mm
- Erscheinungstermin:
- 12.5.2026
Klappentext
Laura arbeitet als Krankenschwester im Krankenhaus. Tag für Tag begleitet sie Menschen in ihren letzten Tagen, hält Hände, hört zu und bleibt, wenn Worte fehlen. Als sie Helene begegnet, einer sterbenden Frau von ungewohnter Klarheit, wird aus beruflicher Nähe eine Verbindung, die ihr eigenes Leben bis ins Innerste berührt.
Zur selben Zeit erfährt Laura: Sie ist unerwartet schwanger. Mit einem Mal steht sie zwischen dem Ende eines Lebens und dem Anfang eines anderen. Zwischen Verantwortung und Angst. Zwischen dem, was andere für vernünftig halten, und der stilleren Frage, wem ihr Leben gehört.
Helene spricht nicht in großen Wahrheiten. Sie spricht mit einer Ruhe, die nichts beschönigt. In ihren Gesprächen geht es um Würde, Freiheit, Verlust und um die letzte eigene Entscheidung. Für Laura werden diese Begegnungen zu mehr als Trost. Sie werden zu einem Spiegel. Je näher Helene ihrem Ende kommt, desto unausweichlicher wird für Laura die Frage, von wo aus sie selbst über ihr Leben entscheiden will.
Der Atem gehört mir, bis ich ihn selbst loslasse ist ein berührender Roman über Sterben, neues Leben und die leisen Entscheidungen, die einen Menschen prägen. Über eine Frau am Ende ihres Lebens und eine Frau an einem Anfang, der alles verändert. Über Selbstbestimmung, Verantwortung und den stillen Augenblick, in dem aus Unruhe langsam Klarheit wird.
Dieses Buch erzählt keine einfachen Antworten. Es erzählt von Menschen an einer Schwelle. Von Angst und Liebe. Von Scham und Hoffnung. Von der Frage, ob ein Mensch sich selbst noch hört, wenn Stimmen von außen lauter werden als die eigene innere Wahrheit. Es geht nicht um richtig oder falsch. Es geht um den Punkt, an dem ein Mensch spürt, was ihn trägt, was ihn von sich entfernt und was von ihm bleibt, wenn vieles nicht mehr einfach ist. Es geht um den Mut, an dieser Stelle nicht auszuweichen.
Was aus einer stillen Begegnung entsteht, wächst zu einer Entscheidung von großer Tragweite. Dieser Roman erzählt nicht von schnellen Lösungen. Er erzählt von der leisen Wahrheit, die bleibt, wenn fremde Stimmen verstummen. Von einem Ende, das einen Anfang berührt. Von einem Anfang, der ein ganzes Leben in ein anderes Licht rückt. Von Nähe, Abschied und dem Mut, bei sich zu bleiben, auch wenn der Preis ehrlicher Entscheidungen hoch ist. Und von der stillen Hoffnung, die dort wächst, wo ein Mensch aufhört, vor seiner eigenen Wahrheit zurückzuweichen.
Anmerkungen:
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