Achim Orlikowski: Durch stille Stunden, Kartoniert / Broschiert
Durch stille Stunden
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 02/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783912495003
- Artikelnummer:
- 12699162
- Umfang:
- 176 Seiten
- Altersempfehlung:
- 14 Jahre
- Gewicht:
- 264 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.2.2026
Klappentext
Worum es in Durch stille Stunden geht
Durch stille Stunden ist ein Gedichtband, der das menschliche Leben als einen stillen, fortschreitenden Weg durch Zeit und Erfahrung beschreibt. Die Gedichte folgen keiner äußeren Handlung, sondern einer inneren Bewegung: vom frühen Wahrnehmen der Welt bis zu einem späten, gelassenen Einverstandensein mit Vergänglichkeit und Übergang.
Der Band ist in klar gegliederte Abschnitte unterteilt, die sich an Lebensphasen orientieren. Beginnend mit Kindheit und Aufbruch zeigen die frühen Gedichte eine Welt der Offenheit, des Staunens und der ersten leisen Irritationen. Orte wie Gärten, Wege, Häuser oder Landschaften werden zu Trägern von Erinnerung und Bedeutung. Noch ist nichts endgültig, alles wirkt vorläufig und tastend.
In den folgenden Abschnitten rücken Nähe, Liebe und erste Verluste in den Mittelpunkt. Die Gedichte bleiben dabei bewusst zurückhaltend. Große Gefühle werden nicht ausgestellt, sondern in Momenten des Zögerns, des Abschieds oder des Schweigens erfahrbar gemacht. Wiederkehrende Motive wie Brücken, Abende oder fließendes Wasser markieren Übergänge, ohne sie festzulegen.
Mit der Reife verschiebt sich der Blick: Die Gedichte wenden sich stärker nach innen. Fragen nach dem eigenen Weg, nach getroffenen Entscheidungen und verpassten Möglichkeiten treten hervor. Fremdheit, Wanderschaft und innere Umbrüche werden nicht dramatisiert, sondern ruhig betrachtet. Die Sprache bleibt klar, die Bilder präzise und unaufdringlich.
Der mittlere Teil des Bandes ist von Reflexion, Erinnerung und Verlust geprägt. Räume, Stimmen und Briefe werden zu Resonanzflächen vergangener Zeit. Hier zeigt sich die besondere Stärke des Gedichtbandes: Er vermeidet Nostalgie ebenso wie Anklage. Erinnerung erscheint als stilles Weiterwirken, nicht als Rückzug in Vergangenes.
In den späteren Abschnitten tritt das Thema Vergänglichkeit offen hervor. Herbst, Frost und fallende Blätter stehen für Akzeptanz und Sammlung. Das Leben wird nicht mehr festgehalten, sondern betrachtet, angenommen und losgelassen. Die Gedichte gewinnen an Ruhe, ohne an Dichte zu verlieren.
Der abschließende Teil führt über den persönlichen Abschied hinaus. Zeit, Identität und Bewegung lösen sich zunehmend auf. Die Gedichte sprechen vom Stillwerden, vom Eingebundensein in ein größeres Ganzes, vom Übergang ohne Pathos. Der Band endet nicht mit einem Schlussstrich, sondern mit einer offenen Gegenwart, in der Stille nicht Leere bedeutet, sondern Raum.
Durch stille Stunden ist kein lauter Gedichtband. Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich auf langsames Lesen einzulassen. Die Gedichte wollen nicht erklären oder belehren. Sie begleiten, halten inne und lassen nachklingen. In ihrer Gesamtheit formen sie ein ruhiges, geschlossenes Werk über Zeit, Menschsein und das stille Weitergehen des Lebens.
Anmerkungen:
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