Wilfried König: Ermittlung optimaler Bearbeitungstechnologien beim elektroerosiven Schneiden mit Draht, Kartoniert / Broschiert
Ermittlung optimaler Bearbeitungstechnologien beim elektroerosiven Schneiden mit Draht
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- VS Verlag für Sozialwissenschaften, 10/2013
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783663018513
- Artikelnummer:
- 3435114
- Umfang:
- 124 Seiten
- Sonstiges:
- 81 SW-Abb.
- Copyright-Jahr:
- 2013
- Gewicht:
- 228 g
- Maße:
- 246 x 172 mm
- Stärke:
- 12 mm
- Erscheinungstermin:
- 3.10.2013
Beschreibung
Das funkenerosive Senken hat in der industriellen Fertigung einen festen Platz gewonnen. Bei der Durchbruchbearbeitung und beim Herstellen hoher zylindrischer Prismen wird das Sen ken jedoch seit mehr als 8 Jahren zunehmend durch das funken erosive Schneiden mit ablaufender Drahtelektrode substitu iert. Dabei weist das funkenerosive Schneiden gegenüber dem Senken einige wesentliche Vorteile auf. Der Elektrodenver SChleiß - beim funkenerosiven Senken eine nicht zu vernach lässigende Fehlerquelle bei der exakten Herstellung geometri scher Formen - spielt beim funkenerosiven Schneiden eine un tergeordnete ROlle, da der Arbeitszone von einer Vorratsspule kontinuierlich neuer Elektrodenwerkstoff zugeführt wird. Die dadurch entstehenden Werkzeugkosten bleiben trotzdem gering, da das Elektrodenmaterial, meist ein dünner Kupferdraht, wie er in der Elektroindustrie z. B. als Spulendraht vielfach ein gesetzt wird, als Massenprodukt relativ preiswert ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch die beim funkenero siven Schneiden eingesetzte numerische Bahnsteuerung prak tisch beliebig komplizierte Konturen hergestellt werden kön nen; lediglich den erzielbaren Eckenradien und Schlitzbrei ten werden durch die vom gewählten Drahtdurchmesser und von der Werkstückhöhe abhängige Ausbildung der Schnittspuren Grenzen gesetzt. Die erzielbare geometrische Genauigkeit - in der Regel besser als 0, 01 mm - ist in den meisten Anwendungs fällen hinreichend groß; die Wiederholgenauigkeit gleicher Teile ist sogar noch erheblich besser. Als nachteilig erweisen sich beim funkenerosiven Schneiden die relativ langen Hauptzeiten; die daraus entstehenden Ko sten kompensieren sich nur teilweise dadurch, daß Sclmeidan lagen völlig selbsttätig, d. h. über Stunden hinaus ohne Ope rateur ihr Programm abarbeiten.
Inhaltsangabe
1. Einleitung.- 2. Werkstück- und Werkzeugwerkstoffe.- 3. Arbeitsmedien.- 4. Versuchsanlage.- 5. Verfahrenskenngrössen und Ihre Messung.- 6. Versuchsdurchführung und Auswertung.- 7. Bearbeitung von Stahlwerkstoffen.- 8. Abtragverhalten bei Verwendung Unterschiedlicher Drahtwerkstoffe.- 9. Abtragverhalten bei Verwendung Verschiedener Arbeitsmedien.- 10. Gefügebeeinflussung an Funkenerosiv Geschnittenen Werkstücken.- 11. Form- und Massfehler beim Funkenerosiven Schneiden.- 12. Zusammenfassung.- 13. Literatur.- 14. Abbildungen.
Anmerkungen:
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