Michael Brauer: Die GmbH in der Krise, Kartoniert / Broschiert
Die GmbH in der Krise
- Rechtsformüberlegungen aus der Sicht der Steuer- und Rechtsberatung
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Deutscher Universitätsverlag, 03/2000
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783824471034
- Artikelnummer:
- 2696608
- Umfang:
- 452 Seiten
- Sonstiges:
- 2 SW-Abb., 26 Tabellen,
- Nummer der Auflage:
- 2000
- Ausgabe:
- 2000
- Copyright-Jahr:
- 2000
- Gewicht:
- 566 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 24 mm
- Erscheinungstermin:
- 29.3.2000
Kurzbeschreibung
Dissertation Katholische Universität Eichstätt 1999
Beschreibung
Mittelständische Unternehmen werden häufig in der Rechtsform der GmbH betrieben. Statistiken belegen, dass diese Unternehmen, die häufig personalistisch strukturiert sind, besonders krisen- und insolvenzanfällig sind. Die Krisenbewältigung, z. B. durch einen Rechtsformwechsel, stellt an die Entscheidungsträger in der Unternehmung hohe Anforderungen und setzt ein fundiertes Wissen über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und steuerrechtliche Rahmenbedingungen voraus. Michael Brauer untersucht mögliche Rechtsformalternativen und Rechtsformgestaltungen zur personalistisch strukturierten GmbH, die im Rahmen einer finanziellen Sanierung umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche steuerlichen Auswirkungen Rechtsformentscheidungen sowohl auf das Unternehmen als auch auf die Gesellschafter haben.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: - Unternehmenskrisen - Analyse des Krisenverlaufs - Rechtsformwahl - Rechtsformgestaltung - Vorteilsvergleich zwischen den Rechtsformalternativen - Sanierungsinstrumente - Insolvenz - Quantifizierung der Belastungsdivergenzen anhand einer Modellunternehmung
Klappentext
Die Krisenbewältigung stellt an den Manager hohe Anforderungen. Es ist zwar in erster Linie profundes Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge und Auswirkungen des Einsatzes sämtlicher betriebswirtschaftlicher Instrumente gefragt. Zu prüfen sind aber auch die konstitutionellen Rahmenbedingungen. So müssen Rechtsformentscheidungen im Hinblick auf finanzielle Sanierungsmöglichkeiten und Steuerbelastungen überdacht und evtl. neu getroffen werden. Im Zuge solcher Überlegungen muß sich der Entschei dende aber darüber im Klaren sein, daß der Ausgang der Krise ungewiß ist. Das Unter nehmen kann sich erholen oder insolvent werden. Die getroffene Entscheidung sollte in beiden Fällen zu optimalen Lösungen führen. Probleme des Rechtsformwechsels in der Krise sind daher von höchstem betriebswirtschaftlichen Interesse. Der Autor wählt zurecht die GmbH als Ausgangspunkt der Überlegungen zu möglichen Rechtsformalternativen in der Krise. Besonders kleine, in der Rechtsform einer GmbH geführte Unternehmen scheinen -lt. Statistik-besonders insolvenzanfallig zu sein. Ein Grund dafur könnte im starken Vorherrschen personalistischer Elemente liegen, sei es in Form der Geschäftsführung durch die Gesellschafter, sei es durch die begrenzte Eigen kapitalbasis im Vergleich zu kapitalistisch orientierten Kapitalgesellschaften. Aufgrund der statistisch nachgewiesenen stärkeren Insolvenzanfalligkeit der "kleinen" GmbH ist eine intensivere Beschäftigung mit diesem Untersuchungskreis gerechtfertigt.
Biografie
Dr. Michael Brauer promovierte bei Prof. Dr. Dr. Christiana Djanani am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Controlling und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Katholischen Universität Eichstätt. Derzeit ist er Steuerassistent bei Arthur Andersen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH in Düsseldorf.Anmerkungen:
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