Manuel Castells: Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft, Kartoniert / Broschiert
Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft
- Teil 1 der Trilogie Das Informationszeitalter
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- VS Verlag für Sozialwissenschaften, 07/2012
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783322975355
- Artikelnummer:
- 2692312
- Umfang:
- 636 Seiten
- Sonstiges:
- 31 SW-Abb.,
- Ausgabe:
- Softcover reprint of the original 1st edition 2001
- Copyright-Jahr:
- 2012
- Gewicht:
- 1078 g
- Maße:
- 244 x 170 mm
- Stärke:
- 33 mm
- Erscheinungstermin:
- 2.7.2012
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Preis |
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Beschreibung
'Manuel Castells entwirft in seinem dreibändigen Werk eine Soziologie des Informationszeitalters. Auf der Grundlage reichhaltigen empirischen Materials zeichnet er nach, analysiert und interpretiert die Entwicklung unserer Welt von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft.
Seit seinem ersten Erscheinen 1996 in Amerika hat das Werk einen beispiellosen Siegeszug durch die wissenschaftlich interessierte Leserschaft genommen.
Inhaltsangabe
Prolog: Das Netz und das Ich.- Technologie, Gesellschaft und historische Veränderung.- Informationalismus, Industrialismus, Kapitalismus, Etatismus:.- Entwicklungsweisen und Produktionsweisen.- Informationalismus und kapitalistische perestrojka.- Das Ich in der informationellen Gesellschaft.- Etwas zur Methode.- 1 Die informationstechnologische Revolution.- Was für eine Revolution?.- Lehren aus der industriellen Revolution.- Der historische Ablauf der informationstechnologischen Revolution.- Mikro-Technik und Makro-Wandel: Elektronik und Information..- Die Entstehung des Internet.- Netzwerktechnologien und allgegenwärtige Computer-Anwendung.- Die technologische Wende in den 1970er Jahren.- Technologien des Lebens.- Der gesellschaftliche Zusammenhang und die Dynamik des technologischen Wandels.- Modelle, Akteure und Orte der informationstechnologischen Revolution.- Das Paradigma der Informationstechnologie.- 2 Die Neue Wirtschaftsform: Informationalismus, Globalisierung, Vernetzung.- Produktivität, Konkurrenzfähigkeit und die informationelle Ökonomie.- Das Rätsel der Produktivität.- Ist auf Wissen beruhende Produktivität eine Besonderheit der informationellen Wirtschaftsform?.- Informationalismus und Kapitalismus, Produktivität und Rentabilität.- Die historische Besonderheit des Informationalismus.- Die globale Wirtschaft: Struktur, Dynamik und Genese.- Globale Finanzmärkte.- Globalisierung der Märkte für Güter und Dienstleistungen: Wachstum und Transformation des internationalen Handels.- Globalisierung versus Regionalisierung?.- Die Internationalisierung der Produktion: Multinationale Konzerne und internationale Produktionsnetzwerke.- Informationelle Produktion und selektive Globalisierung von Wissenschaft und Technologie.- Globale Arbeitskraft?.- Die Geometrie der globalen Wirtschaft: Segmente und Netzwerke.- Die politische Ökonomie der Globalisierung: Kapitalistische Neustrukturierung, Informationstechnologie und staatliche Politik.- Die Neue Wirtschaftsform.- 3 Das Netzwerk-Unternehmen: Die Kultur, die Institutionen und die Organisationen der informationellen Ökonomie.- Organisatorische Entwicklungslinien in der Neustrukturierung des Kapitalismus und im Übergang vom Industrialismus zum Informationalismus.- Von der Massenproduktion zur flexiblen Fertigung.- Kleinunternehmen und die Krise des Großkonzerns: Mythos und Wirklichkeit.- Toyotismus : Kooperation zwischen Management und Belegschaft, multifunktionale Arbeitskraft, totale Qualitätskontrolle und Reduktion von Ungewissheit.- Vernetzung zwischen Firmen.- Strategische Konzern-Allianzen.- Der horizontale Konzern und die globalen Geschäftsnetzwerke.- Die Krise des vertikalen Konzernmodells und die Entstehung der Unternehmensnetzwerke.- Vernetzung der Netzwerke: das Cisco-Modell.- Die Informationstechnologie und das Netzwerk-Unternehmen.- Kultur, Institutionen und ökonomische Organisation: Ostasiatische Unternehmensnetzwerke.- Eine Typologie ostasiatischer Unternehmensnetzwerke.- Japan.- Korea.- China.- Kultur, Organisationen und Institutionen: Asiatische Wirtschaftsnetzwerke und der Entwicklungsstaat.- Multinationale Unternehmen, transnationale Konzerne und internationale Netzwerke.- Der Geist des Informationalismus.- 4 Die Transformation von Arbeit und Beschäftigung.- Die Entwicklung von Beschäftigung und Berufsstruktur in den fortgeschrittenen kapitalistischen Ländern: die G 7-Länder von 1920 und 2005.- Post-Industrialismus, die Dienstleistungswirtschaft und die informationelle Gesellschaft.- Die Transformation der Beschäftigungsstruktur 1920 1970 und 1970 1990.- Die neue Berufsstruktur.- Die Reifung der informationellen Gesellschaft: Beschäftigungs-Projektionen in das 21. Jahrhundert.- Fazit: Die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur und ihre Implikationen für eine komparative Analyse der informationellen Gesellschaft.- Gibt es eine globale Erwerbsbevölkerung?.- Der Arbeitsprozess im informationellen Paradigma.- Die Folgen der Information
Klappentext
Der Band, den Sie in Händen halten, ist eine erheblich veränderte Fassung die ses Buches, das ursprünglich im November 1996 erschienen ist. Die gegenwär tige Version wurde im zweiten Halbjahr 1999 ausgearbeitet und geschrieben. Sie setzt sich zum Ziel, die technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftli chen Entwicklungen einzubauen, die während der späten 1990er Jahre einge treten sind und insgesamt die Diagnose und Prognosen bestätigt haben, die ich in der ersten Ausgabe vorgelegt habe. Ich habe die zentralen, substanziellen Elemente der Gesamtanalyse nicht verändert: hauptsächlich, weil ich glaube, dass der Kern meiner Argumentation nach wie vor zutreffend ist, aber auch, weil alle Bücher Kinder ihrer Zeit sind und am Ende von der Entwicklung und von der Berichtigung der in ihnen enthaltenen Ideen überholt werden müssen, wenn die gesellschaftliche Erfahrung und die Forschung neue Informationen und neues Wissen hervorbringen. Außer der Aktualisierung eines Teils der In formationen habe ich ein paar Fehler korrigiert und versucht, die Argumentati on wo immer möglich klarer und überzeugender zu machen. Dabei waren mir viele Bemerkungen, Kritiken und Beiträge aus der ganzen Welt nützlich, die allgemein in konstruktiver und kooperativer Weise vorge bracht wurden. Ich kann dem Reichtum der Debatte, die dieses Buch zu meiner großen Überraschung ausgelöst hat, nicht gerecht werden.
Biografie
Dr. mult. h.c. Manuel Castells, geboren 1942, ist Professor für Stadt- und Regionalplanung und Professor für Soziologie an der University of California, Berkeley, USA.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.
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