Lehrbuch der Physiologie in Einzeldarstellungen, Kartoniert / Broschiert
Lehrbuch der Physiologie in Einzeldarstellungen
- Physiologie des Kreislaufs Arteriensystem, Capillarhett, Organkreisläufe, Fetal- und Placentarkreislauf
- Publisher:
- H. Bartels, Wilhelm Trendelenburg, K. Thurau, E. Wetterer, J. Wolff, R. D. Bauer, Erich Schütz, K. Golenhofen, G. Hauck, H. Hirsch, W. Lochner, J. Lutz, W. Moll, T. Pasch, E. Bauereisen
- Publisher:
- Springer, 12/2011
- Binding:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Language:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783642652042
- Item number:
- 2948722
- Volume:
- 552 Pages
- other:
- XV, 505 S. 162 Abb.
- Copyright-Jahr:
- 2011
- Weight:
- 938 g
- Format:
- 244 x 170 mm
- Thickness:
- 29 mm
- Release date:
- 21.12.2011
Description
Bearbeiter und Herausgeber dieses Bandes sind der Meinung, daB eine wissen schaftlich zureichend begriindete Monographie der Physiologie des Peripheren Kreislaufes nur noch von mehreren Autoren verfaBt werdenkann, die im einzelnen iiber eigene experimentelle Erfahrung auf den von ihnen behandelten Gebieten verfiigen. Dariiber hinaus zeigt die Notwendigkeit, selbst den gestrafften Stoff auf zwei Bande zu verteilen, in welchem AusmaB auch die relativ konservative Kreislaufphysiologie ihren Wissensbestand vermehrt hat. Es ist dies, wie stets in der Physiologie, auf folgenreiche methodische Entwicklungen zuriickzufiihren. Indirekte, letzthin auf dem Fickschen Prinzip beruhende MeBverfahren haben Durchblutungsmessungen einzelner Organkreislaufe in ausgedehntem MaBe auch am Menschen ermoglicht. Ihre theoretischen Grundlagen, vor allem aber die praktischen - vielfach auch von klinischer Seite stammenden - MeBergebnisse nehmen einen breiten Raum in der gegenwartigen Kreislaufphysiologie ein. Die methodisch bewundernswerte Erfindung elektromagnetischer Stromuhren durch WETTERER und KOLIN ist vor allem fiir die Grundlagenforschnng bedeu tungsvoll geworden. Die in ihren zeitlichen Anderungen korrekt wiedergegebenen Stromstarkewerte haben eine betrachtliche Differenzierung und Wandlung unserer hamodynamischen Kenntnisse gegeniiber den friiheren, fast ausschlieBlich von dem Poiseuilleschen Gesetz in seiner starren Form beherrschten Vorstellung ermaglicht.
Content
Arteriensystem. E. WETTERER, R. D. BAUER und TH. PASCH. Mit 30 Abbildungen.- I. Einleitung.- II. Physikalische Prinzipien des Blutdrucks, der BlutStrömung und der Pulswellen.- 1. Strömung in starren Röhren.- 2. Pulsierende Strömung in Röhren mit elastischer Wand.- a) Elastizität und Spannung der Wand.- b) Freilaufende Wellen in homogenen Schläuchen.- c) Wellenreflexion; hin- und herlaufende Wellen; Eingangswiderstand.- d) Wellen in homogenen Schläuchen.- 3. Prinzip des Windkessels.- III. Methoden zur Messung und Registrierung von Druck und Strömung im Kreislauf.- 1. Druckmessung.- a) Direkte Methoden.- b) Sphygmographie.- c) Indirekte Methoden.- 2. Strömungsmessung.- IV. Arterielle Dynamik.- 1. Struktur und elastische Eigenschaften der Arterienwand.- 2. Ström- und Druckpulse im Arteriensystem.- 3. Pulswellengeschwindigkeit, Querpulsationen, Wellendämpfung.- 4. Hinweise zur Entstehung der Pulsformen.- 5. Eingangswiderstand des Arteriensystems.- 6. Peripherer Widerstand.- 7. Betrachtung über das Arteriensystem als Ganzes.- 8. Bestimmung des Schlagvolumens aus pulsdynamischen Grö?en.- Literatur.- Ultrastruktur der Capillaren. J. WOLFF. Mit 7 Abbildungen.- I. Capillarwand.- 1. Endothel.- 2. Pericyten.- 3. Basalmembran.- II. Subendothelialer (perivasculärer) Raum.- III. Bemerkungen zur Klassifikation von Capillaren.- Literatur.- Organisation und Fnnktion der terminalen Strombahn. G. HAUCK. Mit 8 Abbildnngen..- I. Einleitnng.- II. Untersuchnngsmethoden.- 1. Direkte Verfahren.- 2. Indirekte Verfahren.- 3. Funktionelle a?grenzung nnd Organisation der EndStrömbahn.- 1. Präcapillärer Sphincter.- 2. Nutritives Capillarbett.- IV. Hämodynamik nnd Rheologie der EndStrömbahn.- 1. Blutdrnck nnd Strömnngsgeschwi. ndigkeit..- 2. Viscosität.- V. Permeä?ilität nnd Stoffanstauschmechanismen.- 1. Definition der Gefä?permeä?ilität.- 2. Intercellnläre Permeä?ilitüt.- a) Filtration nnd Reä?sorption (Flüssigkeitsgleichgewicht).- b) Porentheorie (Isoporosität).- c) Filtrationskoeffizient nnd Filtratmenge.- d) Der gradient of vascular permeä?ility (Heteroporosität).- e) Diffusion.- f) Beschrankte Diffusion.- g) Diffnsionsrate nnd Dnrchblutnngsgrö?e.- h) Moleknlare Siebnng nnd Eiwei?permeä?ilitat.- i) Lokal nnd korperregional unterschiedliche Eiwei?permeä?ilität.- 3. Transcellnläre Permeä?ilität.- a) Membranvesicnlation.- b) Transcellnläre Diffusion.- c) Permeä?ilitätsregnlierende Mechanismen.- VI. Capillarresistenz.- 1. Formen der Erythrocytendiapedese.- a) Kugelblutnng.- b) Singnlare Erythrocytendiapedese.- 2. Capillarresistenz regnlierende Mechanismen.- 3. Funktion der Capillarwandkomponenten.- Literatur.- Gehim. H. HIRSCH. Mit 13 Abbildnngen.- I. Me?methoden.- 1. Indirekte, quantitative Methoden.- 2. Indirekte, qualitative Methoden..- 3. Direkte Methoden.- II. Durchblutnng des Gesamtgehirns.- III. Durchblutung verschiedener Areale des Gehirns.- IV. Capillarisiernng.- V. Regulation der Durchblutung.- 1. pO2.- 2. pO2.- 3. pH.- 4. Blutdruck.- a) Autoregulation.- b) Kritischer Blutdruck.- c) Blutdruckgefälle bei Lagewechsel.- d) Blutdruckgefälle bei LiquordruckerhOhung..- 5. Viscosität des Blutes.- 6. Vasomotorik.- Literatur.- Herz. W. LOCHNER. Mit 15 Abbildungen.- I. Funktionelle Anatomie der Coronargefä?e.- II. Messung der Durchblutung.- 1. Direkte Methoden.- 2. Indirekte Methoden.- III. Grö?e der Durchblutung, des intracoronaren Blutvolumens und der mittleren Durchflu?zeit.- IV. Rhythmische Durchblutung des Herzens.- V. Herzstoffwechsel.- 1. Oxydativer Umsatz.- 2. Anaero?er Energiegewinn.- 3. Faktoren, die den Sauerstoffverbrauch des Herzens beeinflussen.- VI. Coronarreserve.- VII. Faktoren, die die Coronardurchblutung beeinflussen.- 1. Hypoxie.- 2. Kohlensaure.- 3. Wasserstoffionenkonzentration.- 4. Extravasale Komponente des Coronarwiderstandes.- 5. Adrenalin und Noradrenalin.- 6. Nervose Einflüsse auf die Coronardurchblutung.- VIII. Intravasaler Druck und das Pro?lem der Autoregulation.- IX. Arbeitsm
Blurb
Arteriensystem. E. WETTERER, R. D. BAUER und TH. PASCH. Mit 30 Abbildungen.- I. Einleitung.- II. Physikalische Prinzipien des Blutdrucks, der BlutStrömung und der Pulswellen.- III. Methoden zur Messung und Registrierung von Druck und Strömung im Kreislauf.- IV. Arterielle Dynamik.- Literatur.- Ultrastruktur der Capillaren. J. WOLFF. Mit 7 Abbildungen.- I. Capillarwand.- II. Subendothelialer (perivasculärer) Raum.- III. Bemerkungen zur Klassifikation von Capillaren.- Literatur.- Organisation und Fnnktion der terminalen Strombahn. G. HAUCK. Mit 8 Abbildnngen..- I. Einleitnng.- II. Untersuchnngsmethoden.- IV. Hämodynamik nnd Rheologie der EndStrömbahn.- V. Permeä?ilität nnd Stoffanstauschmechanismen.- VI. Capillarresistenz.- Literatur.- Gehim. H. HIRSCH. Mit 13 Abbildnngen.- I. Me?methoden.- II. Durchblutnng des Gesamtgehirns.- III. Durchblutung verschiedener Areale des Gehirns.- IV. Capillarisiernng.- V. Regulation der Durchblutung.- Literatur.- Herz. W. LOCHNER. Mit 15 Abbildungen.- I. Funktionelle Anatomie der Coronargefä?e.- II. Messung der Durchblutung.- III. Grö?e der Durchblutung, des intracoronaren Blutvolumens und der mittleren Durchflu?zeit.- IV. Rhythmische Durchblutung des Herzens.- V. Herzstoffwechsel.- VI. Coronarreserve.- VII. Faktoren, die die Coronardurchblutung beeinflussen.- VIII. Intravasaler Druck und das Pro?lem der Autoregulation.- IX. Arbeitsmehrdurchblutung.- X. Reaktive Hyperämie.- XI. Zum Mechanismus der Durchblutungsregulation.- Literatur.- Abdominalorgane. J. LUTZ und E. BAUEREISEN. Mit 11 Abbildungen.- I. Intestinum.- II. Magen.- III. Pankreas.- IV. Milz.- V. Leber.- VI. Die Ä?dominalkreislaufe als einheitliches mesenteriales Strömgebiet: Mesenterio-mesenteriale Gefä?reflexe.- Literatur.- Niere. K. THURAU. Mit 27Abbildungen.- I. Gesamtnierendurchblutung.- II. Hydrostatische Drucke und Strömungswiderstande in den Gefä?en der Nierenrinde.- III. Autoregulation des Nierenkreislaufes.- V. Sauerstoffdruck im Nierengewebe.- VI. Intrarenales Blutvolumen und intrarenaler Hamatokrit..- VII. Nervose Kontrolle der Nierendurchblutung.- VIII. Nierendurchblutung nach renaler Ischamie.- IX. Pharmakologische Beeinflussung der Nierendurchblutung.- X. Intrarenale Verteilung des Glomerulumfiltrates.- XI. Durchblutung des Nierenmarkes.- XII. Beziehung zwischen Markdurchblutung und KonzentrierungsmechaniSmus.- XIII. Markdurchblutung wahrend Wasserdiurese und osmotischer Diurese.- XIV. Markdurchblutung wahrend hamorrhagischer Hypotension.- Literatur.- Haut. K. GOLENHOFEN. Mit 18 Abbildungen.- Vorbemerkungen.- I. Methodisches.- II. Gesamtdurchblutung der Haut.- III. Topographische Differenzierung im Durchblutungsverhalten der Haut.- IV. Mechanismen der Durchblutungsregulation.- V. Spontanverhalten.- VI. Emotion.- VII. Thermische Reaktionen.- VIII. Druckänderungen und Lagewechsel.- IX. Reaktionen auf Durchblutungsdrosselung.- X. Reaktionen im Dienste des Gesamtkreislaufes.- XI. Vasoaktive Stoffe und verschiedene andere Einflüsse.- XII. Konstitution und Alter.- Literatur.- Skeletmuskel. K. GOLENHOFEN. Mit 17 Abbildungen.- I. Allgemeines.- II. Methodisches.- III. Mechanismen der Durchblutungsregulation im Muskel.- IV. Spontanverhalten in Ruhe.- V. Emotion.- VI. Arbeit.- VII. Durchblutungsdrosselung.- VIII. Druckänderungen und Lagewechsel.- IX. Dynamik lokaler Reaktionen.- X. Reaktionen im Dienste des Gesamtkreislaufes.- XI. Langfristige Umstellungen.- XII. Vasoaktive Stoffe.- Literatur.- Fetal- und Placentarkreislauf. W. MoLL und H. BARTELS. Mit 16 Abbildungen.- I. Entwicklung des fetalenKreislaufs.- II. Kennzeichen des fetalen Kreislaufs.- III. Anatomische Besonderheiten des fetalen Herzens sowie des fetalen und placentaren GefäBsystems.- IV. Methoden zur Messung der Durchblutung von Fet und Placenta.- V. Funktion des fetalen Herzens.- VI. Durchblutung fetaler Organe.- VII. Fetale Durchblutung der Placenta.- VIII. Maternale Durchblutung der Placenta und Uterusdurchblutung.- IX. Kreislaufumstellung nach der
Biography (Erich Schütz)
Erich Schütz, Jg. 1956, ist freier Journalist. Er arbeitet als Autor von Fernsehdokumentationen und kulturellen Reiseberichten und ist Herausgeber verschiedener Restaurantführer. Aufgewachsen im Südbadischen, lange Zeit in Berlin und Stuttgart zu Hause, hat sich Erich Schütz einen Traum erfüllt und wohnt heute in Überlingen am Bodensee.Notes:
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