Gustave Flaubert: Die Erziehung der Gefühle, Kartoniert / Broschiert
Die Erziehung der Gefühle
- Geschichte eines jungen Mannes
- Originaltitel: Education sentimentale
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Übersetzung:
- Cornelia Hasting
- Verlag:
- S. Fischer Verlag, 03/2010
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783596902460
- Artikelnummer:
- 2190890
- Umfang:
- 556 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 10003
- Ausgabe:
- 3. Auflage
- Copyright-Jahr:
- 2014
- Gewicht:
- 421 g
- Maße:
- 192 x 125 mm
- Stärke:
- 41 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.3.2010
- Gesamtverkaufsrang: 7979
- Verkaufsrang in Bücher: 131
Klappentext
Große Liebe? Fortschritt und Entwicklung? ¿ Nichts von alledem spielt in Flauberts ¿L'Éducation sentimentale¿, diesem Meilenstein der literarischen Moderne, eine Rolle. Nicht dass die soziale Wirklichkeit keinen Grund zu Auseinandersetzung und Rebellion böte. Aber Frédéric Moreau, die Hauptfigur des Romans, steht dieser Welt merkwürdig passiv und unentschieden gegenüber. Alles geht immer irgendwie so weiter ¿ und genau in diesem Verzicht auf Handlung und Sensation liegt das Sensationelle dieses in Zeiten der Krise hochaktuellen Romans.
>>Man liest und staunt und fragt sich: Wie ist das nur gemacht?<< Matthias Altenburg, Die Zeit
Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Biografie (Gustave Flaubert)
Gustave Flaubert, geb. 1821 in Rouen als Sohn eines Chirurgen, besuchte zuerst die Schulen in seiner (durch 'Madame Bovary' berühmt gewordenen) Vaterstadt, studierte eher lust- und erfolglos die Rechte in Paris und musste sich dann aufgrund eines rätselhaften Nervenleidens aus jeder Berufstätigkeit zurückziehen. Er lebte in strenger schriftstellerischer Askese in Rouen, unternahm immer wieder Reisen in Europa, nach Nordafrika und dem Nahen Osten und starb 1880 im Alter von 59 Jahren. Flaubert war unerbittliche Präzision in der Kunst wichtiger als überhitzte Inspiration und das Suchen nach bisher unbeschriebenen Aspekten der Wirklichkeit wesentlicher als romantische Gefühlsdarstellung. Diese strenge Forderung setzte er in 'Madame Bovary' in revolutionärer Weise um, doch vorher hatte es in seinem Leben eine Epoche gegeben, die in ihrer anarchischen Heftigkeit ihresgleichen sucht.§Flaubert verspottete seine Zeitgenossen und setzte ihnen mit unübertroffener sprachlicher Schärfe zu. Bereits sein erstes gedrucktes Werk, Madame Bovary, rief ebensoviel Hass wie Bewunderung hervor und sicherte ihm einen Ehrenplatz in der ewigen Bibliothek der Weltliteratur. Flaubert forderte zeitlebens die Lesegewohnheiten seines Publikums heraus und lehrte es, sich von der Vorliebe für das Gewöhnliche frei zu machen. Diese Art der literarischen Umerziehung begeistert auch heutige Leser durch ihre kompromisslose Originalität.Anmerkungen:
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