Christoph Rauen: Pop und Ironie, Gebunden
Pop und Ironie
- Popdiskurs und Popliteratur um 1980 und 2000
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- De Gruyter, 11/2010
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783110234657
- Artikelnummer:
- 8871807
- Umfang:
- 248 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 10001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Copyright-Jahr:
- 2010
- Gewicht:
- 530 g
- Maße:
- 236 x 160 mm
- Stärke:
- 19 mm
- Erscheinungstermin:
- 16.11.2010
- Serie:
- ISSN - Band 123
Klappentext
Vortäuschen, verstecken, Unsinn erzählen - Pop beruht wesentlich auf Ironie als einer Form deklarierter Verstellung. Das gilt für die Popliteratur um 2000 wie für den theoretisch ambitionierten Musikjournalismus um 1980. Doch in den dazwischen liegenden Jahrzehnten haben sich die gesellschaftlichen und diskursiven Kontexte des Pop-Programms deutlich gewandelt. Waren die spielerischen Inversionen der Popmusikjournalisten noch in emanzipatorische Konzepte von Gegenkultur eingebettet, so verblasst dieser sinngebende Rahmen nicht erst seit dem Ende des Kalten Krieges. Damit rücken nicht nur problematische Züge einer unbegrenzten Ironisierung des Weltverhältnisses in den Vordergrund, auch die strukturellen Grundlagen der Distinktionsverfahren des Pop werden klarer erkennbar: Das dynamische Wechselverhältnis zwischen avancierten Teilkulturen und anpassungswilliger Mehrheitskultur sorgt für ständige Entwertung exzentrischer Positionen und motiviert so die Suche nach neuen Ausdrucks- und Abgrenzungsmitteln. Auch die postmoderne Ironieästhetik ist nicht gegen Popularisierung und Banalisierung gefeit. Was aber tun, wenn keine Alternativen greifbar scheinen? Im Mittelpunkt der Studie stehen Antworten, die Texte von Diedrich Diederichsen, Rainald Goetz, Christian Kracht und anderen auf diese Frage geben.
Biografie
Christoph Rauen, geb. 1975, 1995-2001 Studium der Germanistik, Philosophie und Kommunikationswissenschaft an der LMU München, 2007 Promotion mit einer Arbeit zur Gegenwartsliteratur. Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien der Universität Kiel. Forschungsschwerpunkte: Literatur der Goethezeit, Literaturtheorie, PopulärkulturAnmerkungen:
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